Die 4 Sinfonien von Robert Schumann

    • Man sollte lieber vorher nachschauen.
      Also es gibt offenbar mehrere Einspielungen. Neben den bereits erwähnten eine mit dem Bearbeiter Marc Andrae und den Münchner Sinfonikern und eine mit Neville Marriner und dem RSO Stuttgart.





      Zu empfehlen wäre hier sicher die Einspielung mit Gardiner, die auch sonst keine Wünsche offen lässt.

      Herzliche Grüße Florestan
    • Schumann befasste sich bereits seit 1829, also mit 19 Jahren, mit Skizzen, Entwürfen zu Orchesterwerken. Nachdem sich durch Versteifung eines Fingers die Hoffnung auf eine Pianistenkarriere in Nichts auflöste, wandte er sich verstärkt dem Orchester zu und schuf im Jahre 1832 einen ersten Satz zu einer Sinfonie in g-moll, der im November desselben Jahres in seiner Heimatstadt Zwickau unter Leitung seines Klavierlehrers Friedrich Wieck aufgeführt wurde. Für eine zweite Aufführung im Frühjahr des folgenden Jahres überarbeitete er den Satz noch einmal. Ein Andantino in h-moll liegt autographes Material vor, das musikwissenschaftlich noch nicht abschließend bewertet scheint und noch nicht veröffentlicht wurde. Vielleicht hat es der Dirigent Marc Andreae für seine Einspielung bearbeitet. Dieses Sinfoniefragment in g-moll wird auch Zwickauer-Sinfonie genannt.
      Übrigens gibt es noch einen weiteren fragmentarischen Sinfoniesatz in c-moll.

      Gruß Amadé
    • Auch Eliahu Inbal schloss bereits 1972 die "Zwickauer" in seine Gesamteinspielung mit dem New Philharmonia Orchestra London ein (Philips).

      Marriners Schumann-Box mit dem RSO Stuttgart (Capriccio) kaufte ich mir seinerzeit neu. Die CD daraus mit der Zweiten und der Zwickauer lief von Anfang an mit störenden Knistergeräuschen. Wohlgemerkt - kein Ergebnis der berüchtigten CD-Selbstzertstörung über die Jahre wie drop outs oder bronzening sondern von Beginn an bei der nagelneuen Scheibe und bis heute gleichbleibend - egal, in welchem Laufwerk. Als ich sie später im zuge meiner Vinyl-Renaissance als Schallplatte kaufte, war diese frei von derlei Störmanövern.

      LG - Sfantu


    • Diese Einspielung, meine einzige, liegt schon lange ungehört in meinem Regal.
      Eine Aufnahme, die als großes Ziel völlige Transparenz und Durchhörbarkeit zu haben scheint. Dieses Ziel wird vollumfänglich erreicht, allerdings auf Kosten des Klangs. Diesen empfinde ich als hart, metallisch und abgehackt. Ich bezweifle, dass diese Aufnahme noch öfter den Weg in meinen CD Player findet.
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
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