W.A.Mozart - Violinkonzerte

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    • W.A.Mozart - Violinkonzerte

      Guten Abend allezusammen! :hello



      Geboren: 27. Januar 1756 in Salzburg
      Gestorben: 05. Dezember 1791 in Wien

      Wolfgang Amadeus Mozart - Die Violinkonzerte

      Möchte mit diesem Thread an die 5 Violinkonzerte Mozarts erinnern, welche zwar nicht zu den technisch Großen zählen, wie Beethovens op. 61 oder Brahms op. 77, aber dennoch zu den Großen Violinkonzerten fürs Ohr zu zählen sind!
      Ich meine mich zu entsinnen, dass Mozart diese 5 Konzerte für Violine in Salzburger Tagen geschrieben hat, im alter von 19 Jahren, 1975.
      Diese schönen 5 Konzerte waren mit die ersten Stücke, mit welchen ich mich in die Große Welt der Klassik getastet habe!
      Harmonische Violinkonzerte, frei von Zwang und besonderer Tiefe! Wild und fröhlich, ausgelassen,so würde ich diese Konzerte beschreiben, voller Melodien, voller Einfälle, einfach beflügelnd! :engel

      Mir ist es immer eine besondere Freude, zurrückzukehren zu Mozarts Musik!
      Wenn man z.B ein Violinkonzert von brahms oder Beethoven gehört habe, und nach dieser Tiefe, diesem Ernst der Musik, wenn man danach etwas Mozarts auflegt bin ich immer wieder überwältigt und staune, wie Mozart mit dieser Musikalischen Einfachheit, einem so viel Freunde bringen kann! Nicht umsonst ist Mozart mein L:downkomponist, weil er mich auf eine für mich so simple und einfache Art anspricht und verzaubert! Und da in diesem Forum diese herrliche Musik der "Klassik" sprich Mozart, Haydn usw. oft zu kurz kommt, möchte ich dieses in Zukunft ändern! Übrigens ist mir aufgefallen, dass der Barrock hier im Forum fast Tod ist.! Und ich denke, dass Barrockhörer wie Andreas, Manfred :wink und ich (und auch andere Bach, Vivaldi usw. - Liebhaber) doch etwas dafür tun könnten, dass dieses mir sehr angenehme Forum nicht ein "reines" Schostakowitsch und Klavierforum bleibt! :wink

      Leider hat Mozart sich diesem Instrument, der Geige nicht weiter angenommen! Sein Instrument war das Klavier!
      Wie hätte wohl ein Violinkonzert aus älteren Tagen Mozarts geklungen, sagen wir kurz vor seinem Tod, wo er bereits eine andere Schwelle betreten hatte, siehe z.B die letzte Großen Symphonien?

      Allzuviel "historisches" konnte ich zwar nicht schreiben, aber vielleicht könnt Ihr etwas hinzufügen bzw. verbessern.


      Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207
      Violinkonzert Nr. 2 D-Dur KV 211
      Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216
      Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218
      Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

      Ich besitze die 5 Violinkonzerte in diesen Aufnahmen,



      Was habt Ihr zu diesen Konzerten zu sagen?
      Wer spielt euren Mozart? Ich möchte mir gerne eine andere version der 5 VK zulegen!
      Mögt Ihr Sie?
      oder sind sie euch wieder mal zu kitschig, oder nichtssagend? Oder etwa einfach zu schmalzig? :wink

      Ich finde dies 5 VK :times10


      Gruß
      Daniel
      :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von daniel5993 ()

    • W.A.Mozart - Violinkonzerte

      Guten Abend allezusammen! :hello



      Geboren: 27. Januar 1756 in Salzburg
      Gestorben: 05. Dezember 1791 in Wien

      Wolfgang Amadeus Mozart - Die Violinkonzerte

      Möchte mit diesem Thread an die 5 Violinkonzerte Mozarts erinnern, welche zwar nicht zu den technisch Großen zählen, wie Beethovens op. 61 oder Brahms op. 77, aber dennoch zu den Großen Violinkonzerten fürs Ohr zu zählen sind!
      Ich meine mich zu entsinnen, dass Mozart diese 5 Konzerte für Violine in Salzburger Tagen geschrieben hat, im alter von 19 Jahren, 1975.
      Diese schönen 5 Konzerte waren mit die ersten Stücke, mit welchen ich mich in die Große Welt der Klassik getastet habe!
      Harmonische Violinkonzerte, frei von Zwang und besonderer Tiefe! Wild und fröhlich, ausgelassen,so würde ich diese Konzerte beschreiben, voller Melodien, voller Einfälle, einfach beflügelnd! :engel

      Mir ist es immer eine besondere Freude, zurrückzukehren zu Mozarts Musik!
      Wenn man z.B ein Violinkonzert von brahms oder Beethoven gehört habe, und nach dieser Tiefe, diesem Ernst der Musik, wenn man danach etwas Mozarts auflegt bin ich immer wieder überwältigt und staune, wie Mozart mit dieser Musikalischen Einfachheit, einem so viel Freunde bringen kann! Nicht umsonst ist Mozart mein L:downkomponist, weil er mich auf eine für mich so simple und einfache Art anspricht und verzaubert! Und da in diesem Forum diese herrliche Musik der "Klassik" sprich Mozart, Haydn usw. oft zu kurz kommt, möchte ich dieses in Zukunft ändern! Übrigens ist mir aufgefallen, dass der Barrock hier im Forum fast Tod ist.! Und ich denke, dass Barrockhörer wie Andreas, Manfred :wink und ich (und auch andere Bach, Vivaldi usw. - Liebhaber) doch etwas dafür tun könnten, dass dieses mir sehr angenehme Forum nicht ein "reines" Schostakowitsch und Klavierforum bleibt! :wink

      Leider hat Mozart sich diesem Instrument, der Geige nicht weiter angenommen! Sein Instrument war das Klavier!
      Wie hätte wohl ein Violinkonzert aus älteren Tagen Mozarts geklungen, sagen wir kurz vor seinem Tod, wo er bereits eine andere Schwelle betreten hatte, siehe z.B die letzte Großen Symphonien?

      Allzuviel "historisches" konnte ich zwar nicht schreiben, aber vielleicht könnt Ihr etwas hinzufügen bzw. verbessern.


      Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207
      Violinkonzert Nr. 2 D-Dur KV 211
      Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216
      Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218
      Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

      Ich besitze die 5 Violinkonzerte in diesen Aufnahmen,



      Was habt Ihr zu diesen Konzerten zu sagen?
      Wer spielt euren Mozart? Ich möchte mir gerne eine andere version der 5 VK zulegen!
      Mögt Ihr Sie?
      oder sind sie euch wieder mal zu kitschig, oder nichtssagend? Oder etwa einfach zu schmalzig? :wink

      Ich finde dies 5 VK :times10


      Gruß
      Daniel
      :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von daniel5993 ()

    • Lieber Daniel,
      eines muss zu Mozart generell gesagt werden: Mozart ist nur dann "schmalzig", wenn er so gespielt wird, sprich unter völliger Nichtbeachtung des historischen Kontextes. Da ist nichts, gar nichts bei Mozart, was man als Schmalz bezeichnen könnte.
      Was das Instrument Violine betrifft, so hat Mozart ja noch die Sonaten für Klavier und Violine geschrieben, und genau so wie das Klavier bei der Nennung Vorrang erfährt, so tut es das in diesem Fall auch musikalisch, der Geigenpart ist da doch sehr einfach, wird auch nicht gerade in jedem Kammermusikkonzert gespielt.
      Persönlich nehmen bei mir Mozarts Violinkonzerte keine besonders präferierte Stellung ein, aber ich bin nicht unbedingt ein großer Bewunderer von Violinkonzerten (daher verwundert es nicht, wenn ich keine bevorzugte Interpretation nenne...). Ich liebe Mozarts Klavierkonzerte weit mehr, aber das geht mir bei Beethoven und Brahms genau so. Da bin ich also kein Maßstab.
      Rein strukturell ist allerdings gegen die Violinkonzerte nichts zu sagen, da sind sie genau so gut wie die Klavierkonzerte, so wie generell alles bei Mozart handwerklich keinen Makel aufweist.

      Ich danke für einen Mozart-Thread, vor allem in der Hoffnung, dass weitere folgen und auch Haydn seine verdiente Beachtung erfährt (ich persönlich schätze Haydn mehr als Mozart). Auch der Hinweis zur Barockmusik ist absolut berechtigt. Ich wollte auch schon länger dazu schreiben, als Fan des frühen Barock hatte ich bisher aber eher den Eindruck, hier nicht so viele anzusprechen...

      Herzliche Grüße,
      S A T I E
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Lieber Daniel,
      eines muss zu Mozart generell gesagt werden: Mozart ist nur dann "schmalzig", wenn er so gespielt wird, sprich unter völliger Nichtbeachtung des historischen Kontextes. Da ist nichts, gar nichts bei Mozart, was man als Schmalz bezeichnen könnte.
      Was das Instrument Violine betrifft, so hat Mozart ja noch die Sonaten für Klavier und Violine geschrieben, und genau so wie das Klavier bei der Nennung Vorrang erfährt, so tut es das in diesem Fall auch musikalisch, der Geigenpart ist da doch sehr einfach, wird auch nicht gerade in jedem Kammermusikkonzert gespielt.
      Persönlich nehmen bei mir Mozarts Violinkonzerte keine besonders präferierte Stellung ein, aber ich bin nicht unbedingt ein großer Bewunderer von Violinkonzerten (daher verwundert es nicht, wenn ich keine bevorzugte Interpretation nenne...). Ich liebe Mozarts Klavierkonzerte weit mehr, aber das geht mir bei Beethoven und Brahms genau so. Da bin ich also kein Maßstab.
      Rein strukturell ist allerdings gegen die Violinkonzerte nichts zu sagen, da sind sie genau so gut wie die Klavierkonzerte, so wie generell alles bei Mozart handwerklich keinen Makel aufweist.

      Ich danke für einen Mozart-Thread, vor allem in der Hoffnung, dass weitere folgen und auch Haydn seine verdiente Beachtung erfährt (ich persönlich schätze Haydn mehr als Mozart). Auch der Hinweis zur Barockmusik ist absolut berechtigt. Ich wollte auch schon länger dazu schreiben, als Fan des frühen Barock hatte ich bisher aber eher den Eindruck, hier nicht so viele anzusprechen...

      Herzliche Grüße,
      S A T I E
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Hallo Satie! :hello

      Danke für deinen Beitrag!

      Persönlich nehmen bei mir Mozarts Violinkonzerte keine besonders präferierte Stellung ein, aber ich bin nicht unbedingt ein großer Bewunderer von Violinkonzerten (daher verwundert es nicht, wenn ich keine bevorzugte Interpretation nenne...). Ich liebe Mozarts Klavierkonzerte weit mehr, aber das geht mir bei Beethoven und Brahms genau so. Da bin ich also kein Maßstab.


      Bei Mozart mag ich auch so einige mehr, aber Beachtung und Bewunderung finden bei mir auch diese Violinkonzerte. es sind nicht die größten, aber Sie unterhalten einen auf vortreffliche Weise!

      (ich persönlich schätze Haydn mehr als Mozart)


      Die Geschichte Haydn - Mozart ist eine der schönsten in der Musik (denke ich)!
      Bin durch Mozart auf Haydn gekommen! Habe eine Super Biographie über Haydn gelesen und dadurch erst richtigauf Ihn aufmerksam geworden.
      Die "Pariser" und "Londoner" Symphonien mag ich sehr!
      Warte auch seit 3 Wochen auf meine Bestellten Symphonien "Pariser und Londoner unter Bernstein", aber die kommen nicht!
      Darüber hinaus kenne ich jedoch kaum etwas!
      "Die Schöpfung" steht aber bei mir ins Haus und ich denke, bei "Begeisterung" wirds etwas mit einem Thread!

      Ich muss mich zügeln! Dies ist ein Mozart Thread! :)

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Hallo Satie! :hello

      Danke für deinen Beitrag!

      Persönlich nehmen bei mir Mozarts Violinkonzerte keine besonders präferierte Stellung ein, aber ich bin nicht unbedingt ein großer Bewunderer von Violinkonzerten (daher verwundert es nicht, wenn ich keine bevorzugte Interpretation nenne...). Ich liebe Mozarts Klavierkonzerte weit mehr, aber das geht mir bei Beethoven und Brahms genau so. Da bin ich also kein Maßstab.


      Bei Mozart mag ich auch so einige mehr, aber Beachtung und Bewunderung finden bei mir auch diese Violinkonzerte. es sind nicht die größten, aber Sie unterhalten einen auf vortreffliche Weise!

      (ich persönlich schätze Haydn mehr als Mozart)


      Die Geschichte Haydn - Mozart ist eine der schönsten in der Musik (denke ich)!
      Bin durch Mozart auf Haydn gekommen! Habe eine Super Biographie über Haydn gelesen und dadurch erst richtigauf Ihn aufmerksam geworden.
      Die "Pariser" und "Londoner" Symphonien mag ich sehr!
      Warte auch seit 3 Wochen auf meine Bestellten Symphonien "Pariser und Londoner unter Bernstein", aber die kommen nicht!
      Darüber hinaus kenne ich jedoch kaum etwas!
      "Die Schöpfung" steht aber bei mir ins Haus und ich denke, bei "Begeisterung" wirds etwas mit einem Thread!

      Ich muss mich zügeln! Dies ist ein Mozart Thread! :)

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Original von Rachmaninov
      Bei den VK von Mozart gibt es eine recht eindeutige Referent:

      A. Grumiaux.

      Da kann man schon fas behaupten: Ihm "Gehören" die Konzerte. Keiner spielt sie so wie er!


      Stimmt, kann mich erinnern, dass du mir die Aufnahmen unter Grumiaux empfohlen hattest! Allerdings war zu den LP-Zeiten nichts zu machen.
      Werd mich mal umschauen!
      Meinst du diese Ga?



      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von daniel5993 ()

    • Original von Rachmaninov
      Bei den VK von Mozart gibt es eine recht eindeutige Referent:

      A. Grumiaux.

      Da kann man schon fas behaupten: Ihm "Gehören" die Konzerte. Keiner spielt sie so wie er!


      Stimmt, kann mich erinnern, dass du mir die Aufnahmen unter Grumiaux empfohlen hattest! Allerdings war zu den LP-Zeiten nichts zu machen.
      Werd mich mal umschauen!
      Meinst du diese Ga?



      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

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    • Original von daniel5993
      Original von Rachmaninov
      Bei den VK von Mozart gibt es eine recht eindeutige Referent:

      A. Grumiaux.

      Da kann man schon fas behaupten: Ihm "Gehören" die Konzerte. Keiner spielt sie so wie er!


      Stimmt, kann mich erinnern, dass du mir die Aufnahmen unter Grumiaux empfohlen hattest! Allerdings war zu den LP-Zeiten nichts zu machen.
      Werd mich mal umschauen!
      Meinst du diese Ga?



      Gruß
      Daniel


      @Daniel,
      ja, das ist eine der vielen verschiedenen Coverversionen!
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Original von daniel5993
      Original von Rachmaninov
      Bei den VK von Mozart gibt es eine recht eindeutige Referent:

      A. Grumiaux.

      Da kann man schon fas behaupten: Ihm "Gehören" die Konzerte. Keiner spielt sie so wie er!


      Stimmt, kann mich erinnern, dass du mir die Aufnahmen unter Grumiaux empfohlen hattest! Allerdings war zu den LP-Zeiten nichts zu machen.
      Werd mich mal umschauen!
      Meinst du diese Ga?



      Gruß
      Daniel


      @Daniel,
      ja, das ist eine der vielen verschiedenen Coverversionen!
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • RE: W.A.Mozart - Violinkonzerte

      Original von daniel5993

      Übrigens ist mir aufgefallen, dass der Barrock hier im Forum fast Tod ist.! Und ich denke, dass Barrockhörer wie Andreas, Manfred :wink und ich (und auch andere Bach, Vivaldi usw. - Liebhaber) doch etwas dafür tun könnten, dass dieses mir sehr angenehme Forum nicht ein "reines" Schostakowitsch und Klavierforum bleibt! :wink

      Leider hat Mozart sich diesem Instrument, der Geige nicht weiter angenommen! Sein Instrument war das Klavier!
      Wie hätte wohl ein Violinkonzert aus älteren Tagen Mozarts geklungen, sagen wir kurz vor seinem Tod, wo er bereits eine andere Schwelle betreten hatte, siehe z.B die letzte Großen Symphonien?


      Lieber Daniel:

      Herzlichen Dank für Deinen Faden zu Mozarts Violinkonzerten! Ich war ganz überrascht, daß es noch keinen gegeben hatte ... Ansonsten hat es übrigens längere Zeit nicht sehr viele neue Fäden zur Klaviermusik gegeben. Und es ist sicher zu bedauern, daß nicht mehr zur Barockmusik geschrieben wird.

      Ich mag Mozarts Violinkonzerte, besonders die letzten beiden. Ich habe allerdings nur drei (alllesamt empfehlenswerte) Gesamtaufnahmen: Schneiderhan (DG), Perlman (DG) und Huggett (Virgin), letztere auf historischen Instrumenten.

      Ein wenig mehr hat Mozart noch für die Kombination Violine und Orchester geschrieben: das Adagio KV 261, das Concertone KV 190, die Rondos KV 269 und 373, auch eine Art Doppelkonzert (+ Bratsche), die Sinfonia concertante KV 364 ...

      Gruß, Zelenka
      "Mit Kempff habe ich nur ein einziges Mal gespielt, und er meinte hinterher, er werde nie wieder mit mir spielen, weil ich beim Dirigieren singe. Und dabei war er eines meiner Idole gewesen." Sir Colin Davis
    • RE: W.A.Mozart - Violinkonzerte

      Original von daniel5993

      Übrigens ist mir aufgefallen, dass der Barrock hier im Forum fast Tod ist.! Und ich denke, dass Barrockhörer wie Andreas, Manfred :wink und ich (und auch andere Bach, Vivaldi usw. - Liebhaber) doch etwas dafür tun könnten, dass dieses mir sehr angenehme Forum nicht ein "reines" Schostakowitsch und Klavierforum bleibt! :wink

      Leider hat Mozart sich diesem Instrument, der Geige nicht weiter angenommen! Sein Instrument war das Klavier!
      Wie hätte wohl ein Violinkonzert aus älteren Tagen Mozarts geklungen, sagen wir kurz vor seinem Tod, wo er bereits eine andere Schwelle betreten hatte, siehe z.B die letzte Großen Symphonien?


      Lieber Daniel:

      Herzlichen Dank für Deinen Faden zu Mozarts Violinkonzerten! Ich war ganz überrascht, daß es noch keinen gegeben hatte ... Ansonsten hat es übrigens längere Zeit nicht sehr viele neue Fäden zur Klaviermusik gegeben. Und es ist sicher zu bedauern, daß nicht mehr zur Barockmusik geschrieben wird.

      Ich mag Mozarts Violinkonzerte, besonders die letzten beiden. Ich habe allerdings nur drei (alllesamt empfehlenswerte) Gesamtaufnahmen: Schneiderhan (DG), Perlman (DG) und Huggett (Virgin), letztere auf historischen Instrumenten.

      Ein wenig mehr hat Mozart noch für die Kombination Violine und Orchester geschrieben: das Adagio KV 261, das Concertone KV 190, die Rondos KV 269 und 373, auch eine Art Doppelkonzert (+ Bratsche), die Sinfonia concertante KV 364 ...

      Gruß, Zelenka
      "Mit Kempff habe ich nur ein einziges Mal gespielt, und er meinte hinterher, er werde nie wieder mit mir spielen, weil ich beim Dirigieren singe. Und dabei war er eines meiner Idole gewesen." Sir Colin Davis
    • Hallo Daniel!

      Leider werde ich wohl auch in Zukunft zu solchen Barock-Threads wenig beitragen können. Ich habe mal seit langem das 3. Violinkonzert wieder gehört. Meine Eindrücke bleiben aber dieselben:

      Mozart und auch Haydn bedeuten mir nur sehr wenig. Klar - das eine oder andere Werk höre ich schon gern. Aber dann auch am liebsten in Versionen, die Mozart sehr ins Romantische herüberrücken. Einzig Mozarts Fantasia für Klavier und das "Requiem" berühren mich etwas tiefer.

      In der Musik beider fehlt mir das Aneinanderreiben musikalischer Motive, der große Gefühlsausbruch und die Spannungen. Aber vor Beethoven gab es das ja kaum in der Musik. Alles ist so auf Harmonie hin konstruiert, auf eine "wohltemperierte" Stimmungslage, auf geruhsame gleichförmige Entwicklung. Außerdem fehlt mir persönlich die Erdenschwere in den Kompositionen - es klingt mir zu "leicht" und "luftig".

      Scheinbar brauche ich einen religiösen Hintergrund bei dieser Art der Kompositionstechnik - daher mag ich vieles von Bach (und noch viel früher den Gregorianischen Choral). Hier verfliegt das All-zu-leichte und ein gewisser Ernst kehrt ein.

      Herzliche Grüsse!
      Jörg
      "Ein Ding um seiner selbst willen tun" (Richard Wagner)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nordolf ()

    • Hallo Daniel!

      Leider werde ich wohl auch in Zukunft zu solchen Barock-Threads wenig beitragen können. Ich habe mal seit langem das 3. Violinkonzert wieder gehört. Meine Eindrücke bleiben aber dieselben:

      Mozart und auch Haydn bedeuten mir nur sehr wenig. Klar - das eine oder andere Werk höre ich schon gern. Aber dann auch am liebsten in Versionen, die Mozart sehr ins Romantische herüberrücken. Einzig Mozarts Fantasia für Klavier und das "Requiem" berühren mich etwas tiefer.

      In der Musik beider fehlt mir das Aneinanderreiben musikalischer Motive, der große Gefühlsausbruch und die Spannungen. Aber vor Beethoven gab es das ja kaum in der Musik. Alles ist so auf Harmonie hin konstruiert, auf eine "wohltemperierte" Stimmungslage, auf geruhsame gleichförmige Entwicklung. Außerdem fehlt mir persönlich die Erdenschwere in den Kompositionen - es klingt mir zu "leicht" und "luftig".

      Scheinbar brauche ich einen religiösen Hintergrund bei dieser Art der Kompositionstechnik - daher mag ich vieles von Bach (und noch viel früher den Gregorianischen Choral). Hier verfliegt das All-zu-leichte und ein gewisser Ernst kehrt ein.

      Herzliche Grüsse!
      Jörg
      "Ein Ding um seiner selbst willen tun" (Richard Wagner)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nordolf ()

    • Hallo Jörg!

      Höchst interessant, wie unterschiedlich man Musik empfinden kann. Für mich haben Mozart und Schubert unendlich mehr Tiefgang und Ernst als Beethoven und als Brahms sowieso (den ich überhaupt nicht mag, aber das hab ich, glaube ich, schon erwähnt).

      Ich bin der Ansicht, dass diese Komponisten sehr wohl den Schmerz und die Trauer kennen und viel ergreifender in Töne gesetzt haben. Für mich kennt Mozart im Unterschied zu Beethoven das Selbstmitleid nicht, er suhlt sich nicht im Leid (das kann ich bei meinen Mitmenschen nicht leiden und das mag ich auch in der Musik nicht), sondern Mozart ist lösungsorientiert. Outriertes Pathos und plakativ zur Schau gestellter Weltschmerz ist bei Mozart mit einer gewaltigen Portion Ironie und Spott verbunden, es scheint so, als ob er relativ wenig Verständnis dafür gehabt hätte. Dafür liebe ich ihn!!!
      In Werken wie z.B. der "Prager Symphonie" klingt für mich unglaublich viel persönlicher Schmerz und Niedergeschlagenheit durch, aber Mozart jammert nicht und winselt nicht um Mitleid. Immerhin ist die Grundtonart der "Prager" D-Dur.
      Und gerade das Finale dieser Symphonie zeigt sich doch der große Kampf, hier finde ich doch die großen, widerstreitenden Gefühle. Allerdings wälzt Mozart sie nicht lange hin und her - er konstatiert und damit lässt er's gut sein.
      Aber vielleicht sollten wir das in einem Mozart-Symphonien Thread diskutieren.

      Langer Rede kurzer Sinn: Für mich gehört Mozart zu den allergrößten!

      lg

      Werner
    • Hallo Jörg!

      Höchst interessant, wie unterschiedlich man Musik empfinden kann. Für mich haben Mozart und Schubert unendlich mehr Tiefgang und Ernst als Beethoven und als Brahms sowieso (den ich überhaupt nicht mag, aber das hab ich, glaube ich, schon erwähnt).

      Ich bin der Ansicht, dass diese Komponisten sehr wohl den Schmerz und die Trauer kennen und viel ergreifender in Töne gesetzt haben. Für mich kennt Mozart im Unterschied zu Beethoven das Selbstmitleid nicht, er suhlt sich nicht im Leid (das kann ich bei meinen Mitmenschen nicht leiden und das mag ich auch in der Musik nicht), sondern Mozart ist lösungsorientiert. Outriertes Pathos und plakativ zur Schau gestellter Weltschmerz ist bei Mozart mit einer gewaltigen Portion Ironie und Spott verbunden, es scheint so, als ob er relativ wenig Verständnis dafür gehabt hätte. Dafür liebe ich ihn!!!
      In Werken wie z.B. der "Prager Symphonie" klingt für mich unglaublich viel persönlicher Schmerz und Niedergeschlagenheit durch, aber Mozart jammert nicht und winselt nicht um Mitleid. Immerhin ist die Grundtonart der "Prager" D-Dur.
      Und gerade das Finale dieser Symphonie zeigt sich doch der große Kampf, hier finde ich doch die großen, widerstreitenden Gefühle. Allerdings wälzt Mozart sie nicht lange hin und her - er konstatiert und damit lässt er's gut sein.
      Aber vielleicht sollten wir das in einem Mozart-Symphonien Thread diskutieren.

      Langer Rede kurzer Sinn: Für mich gehört Mozart zu den allergrößten!

      lg

      Werner
    • von Nordolf:
      Mozart und auch Haydn bedeuten mir nur sehr wenig. Klar - das eine oder andere Werk höre ich schon gern. Aber dann auch am liebsten in Versionen, die Mozart sehr ins Romantische herüberrücken. Einzig Mozarts Fantasia für Klavier und das "Requiem" berühren mich etwas tiefer.


      Lieber Jörg,

      als Mozart-Verehrer und Haydn-Freund kann ich dies nicht nachvollziehen, aber ich möchte weiterhelfen.
      Vielleicht versuchst Du es mal mit Mozarts KLavierkonzert Nr.9 Es-dur KV 271 oder Nr.22 Es-dur KV 482. Bei Haydn empfehle ich die Sinfonien NR.88, 92 und 104.

      Um Rückantwort bittend
      Bernd
    • von Nordolf:
      Mozart und auch Haydn bedeuten mir nur sehr wenig. Klar - das eine oder andere Werk höre ich schon gern. Aber dann auch am liebsten in Versionen, die Mozart sehr ins Romantische herüberrücken. Einzig Mozarts Fantasia für Klavier und das "Requiem" berühren mich etwas tiefer.


      Lieber Jörg,

      als Mozart-Verehrer und Haydn-Freund kann ich dies nicht nachvollziehen, aber ich möchte weiterhelfen.
      Vielleicht versuchst Du es mal mit Mozarts KLavierkonzert Nr.9 Es-dur KV 271 oder Nr.22 Es-dur KV 482. Bei Haydn empfehle ich die Sinfonien NR.88, 92 und 104.

      Um Rückantwort bittend
      Bernd