Mit meinen heißen Tränen - Schuberts Winterreise D 911

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    • Hallo Jean,
      ich antworte dir mal hier:

      Original von Jean

      Bonsoir,
      ergänzend möchte ich noch erwähnen:



      Schuberts >Winterreise< in der Bearbeitung für Tenor und Streichquartett von Jens Josef. Christian Elsner übt den tenoralen Part aus (hier bevorzuge ich Prégardien), es spielt das Henschel-Quartett.
      Erschienen bei cpo, Aufnahme aus dem Mai 2001.

      Eine interessante Einspielung! Die Begleitung durch das fabelhafte Henschel-Quartett unterstreicht IMO den düster-melancholischen Charakter der >Winterreise< ganz besonders.

      Cordialement
      J E A N


      Das klingt interessant, wenngleich ich mir die Begleitung durch ein Quartett nur schwer vorstellen kann! Ich werde mir das aber merken und sicher mal reinhören!
      Heike
      "Es gibt keine falsche Note, solange du nicht die nächste gehört hast." Miles Davis
    • Nebensonnen

      Hi!

      Sind mit den "Nebensonnen" nicht einfach die Augen der (ehemaligen) Geliebten gemeint, die jetzt "anderen ins Angesicht" schauen? Mir schiene das absolut naheliegend! Bei wikipedia steht's übrigens auch so... :wink
      zwischen weißem rauschen und nichtton

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    • Ich habe sogar mal eine Version der Winterreise mit Tenor , Orchester und Ballett erlebt, das war sehr spannend, weil die Gefühle im Tanz interpretiert nochmal eine andere Eindringlichkeit bekamen und körperlich wurden.
      Auch als Klavierlied-Puristin höre ich mir serh gerne andere Interpretationsarten an, um neue Deutungen zu erfahren.
      Die Schauspielerin Barbara Sukowa hat bei einem Konzert mit Jazzensemble, das sich "Im wunderschönen Monat Mai" nannte, neben Schumann-Liedern auch einige Stücke aus der Winterreise in einer Art Sprechgesang interpretiert.
      Das war rein gesanglich ziemlich mässig und kann gerne kritisiert werden, aber was die Ausdruckskraft dieser Lieder angeht, fûr mich sehr beeindruckend und zeigte manche neue Facette, die disziplinierte Kunstlied-Sänger so gar nciht rüberbringen können.
      Sukowa traut sich, zu schreien, zu weinen, zu schluchzen und zu grollen udn so die ganze Gefûhls- Palette dieser Reise in Verwahrlosung, Isolation und Tod aufzuzeigen.
      Die Winterreise ist eines der grössten und bewegendsten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte und schlechte Interpretationen kônnen ihr genausowenig anhaben wie andere Instrumentierungen.

      Meine Lieblingsversionen sind die von Christian Gerhaher/Gerold Huber,(wegen der wunderschönen Stimme und dem feinenZusammenspiel)
      Hans Hotter/Gerald Moore ,(wegen Hotters Mut zur Emotion in Nackt-Form) Pears /Britten(wegen der tollen Zusammenarbeit der beiden) und Lotte Lehmann mit Bruno Walther. Letztere ist 1942 in den USA im Exil entstanden und zuerst war ich schockiert, eine Frauenstimme , noch dazu in dieser dramatisierenden Manier damit zu hören. aber das Verstörenden hat dann gerade den Weg zum Reichtum dieser Interpretation gewiesen .
      Und warum sollen Frauen nciht dieselben existentiellen Entwurzelungs- und Heimatlosigkeits Erfahrungen einer Reise in die emotionale Erfrierung beschrieben?

      Gerade mitten im Krieg und im Exil hat das eine besondere Eindringlichkeit.



      euphonia
      Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire)

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    • Da fällt mir ein, wo ihr über Fassungen redet, dass ich auch mal in diese CD reinhören wollte, die mal irgendwo vorgestellt wurde:



      Mitsuko Shirai Solo
      Tabea Zimmermann Viola
      Hartmut Höll Klavier
      Peter Härtling Sprecher/Erzähler

      Hat da schon mal jemand reingehört?
      Heike
      "Es gibt keine falsche Note, solange du nicht die nächste gehört hast." Miles Davis

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    • Original von Hebre
      Hat da schon mal jemand reingehört?
      Heike

      Ja, das ist aber 2 Jahre her...
      Damals schrieb ich:

      Eine geniale Idee, um einem krankhaften Gesangsphobiker wie mir, die Winterreise näher zu bringen: Man nehme einen Erzähler, der die Texte - oder zumindest einen Teil davon - liest und lasse den Gesangspart von Tabea Zimmermann auf der Bratsche spielen. Das Ergebnis ist überwältigend. Was sie aus ihrem Instrument an vielfältigen Stimmungen heraus holt, ist streckenweise tief berührend. Die Vokalversion auf der zweiten CD nehme ich zur systematischen Desensibilisierung. Vier Lieder in Folge habe ich heute geschafft :)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Original von Euphonia
      [...] Lotte Lehmann mit Bruno Walther. Letztere ist 1942 in den USA im Exil entstanden und zuerst war ich schockiert, eine Frauenstimme , noch dazu in dieser dramatisierenden Manier damit zu hören. aber das Verstörenden hat dann gerade den Weg zum Reichtum dieser Interpretation gewiesen .
      Und warum sollen Frauen nciht dieselben existentiellen Entwurzelungs- und Heimatlosigkeits Erfahrungen einer Reise in die emotionale Erfrierung beschrieben?



      Liebe Euphonia,

      ist die Winterreise nicht mit Paul Ulanowsky am Klavier ? Ich muß diese Version zuhause mal wieder rauskramen und hören. Lotte Lehmann hat - wenn ich mich nicht irre - auch Zeichnungen zu der Winterreise gemacht.

      Ich meine, es gibt auch eine Aufnahme mit Christine Schäfer, aber ich kenne sie nicht (bzw. habe sie nur mal ansatzweise gehört und war davon nicht recht überzeugt).

      Habe ich die Orchesterversion eines japanischen Komponisten mit Hermann Prey schon erwähnt? Auch lange nicht gehört ...

      Viele Grüße,
      Gamaheh
      In girum imus nocte et consumimur igni.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gamaheh ()

    • Original von Gamaheh
      Original von Euphonia
      [...] Lotte Lehmann mit Bruno Walther. Letztere ist 1942 in den USA im Exil entstanden und zuerst war ich schockiert, eine Frauenstimme , noch dazu in dieser dramatisierenden Manier damit zu hören. aber das Verstörenden hat dann gerade den Weg zum Reichtum dieser Interpretation gewiesen .
      Und warum sollen Frauen nciht dieselben existentiellen Entwurzelungs- und Heimatlosigkeits Erfahrungen einer Reise in die emotionale Erfrierung beschrieben?



      Liebe Euphonia,

      ist die Winterreise nicht mit Paul Ulanowsky am Klavier ? Ich muß diese Version zuhause mal wieder rauskramen und hören. Lotte Lehmann hat - wenn ich mich nicht irre - auch Zeichnungen zu der Winterreise gemacht.

      Ich meine, es gibt auch eine Aufnahme mit Christine Schäfer, aber ich kenne sie nicht (bzw. habe sie nur mal ansatzweise gehört und war davon nicht recht überzeugt).

      Habe ich die Orchesterversion eines japanischen Komponisten mit Hermann Prey schon erwähnt? Auch lange nicht gehört ...

      Viele Grüße,
      Gamaheh


      Gamaheh hat recht, wenn ich das auf der Rückseite des Covers richtig lese:

      Allerdings ist die Winterreise nicht komplett.

      In der Kombination Lotte & Paul habe ich noch die Müllerin, die mir nicht genug gefallen hat, dass ich sie ein zweites mal hätte hören wollen.

      Grüße
      Jürgen
    • Ja, ihr habt natürlich Recht! Ich hatte mich zuerst mit der Dichterliebe befasst udn dann nicht verifiziert, dass die Winterreisen-Ausschnitte nicht auch von Walter begleitet werden.
      Aber gut ist es allemal.
      Die Müllerin mit Lotte Lehmann kenne ich nicht, auf welcher Cd ist die drauf?
      Winterreisen von Frauenstimmen gesungen sind ja ohnehin etwas serh Spezielles. Brigitte Fassbänder hat eine vielbeachtete Interpretation gegeben, bei der dann als Pro-Argument manchmal seltsamerweise herangezogen wird, dass sie als Frau, die Frauen liebt, da einen anderen Zugang habe. Warum sollte eine Frau, die Männer leibt, das anders empfinden?
      Die frz. Altistin Nathalie Stutzmann hat die Winterreise mit einer so androgynen Alt-Stimme eingespielt, dass man, wenn man nciht weiss, wer da singt, durchaus glauben kann, es handele sich um einen Counter.


      Christine Schäfers Sopran ist dagegen ohne Wenn und Aber.
      Ich habe ihre Aufnahme nicht, aber es gibt Menschen, die finden gerade das Helle, Klare und etwas Kühle an ihrer Interpretation besonders eindringlch. zumal eine serh schmerzliche persönliche Verlusterfahrung dahinterstünde.
      Wie auch immer: die Winterreise ist, wie oben gesagt, ein so universelles und meisterhaftes Werk, dass jede Deutung neue Facetten entdecken machen kann.
      Euphonia
      Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Fairy Queen ()

    • Original von Euphonia
      Christine Schäfers Sopran ist dagegen ohne Wenn und Aber. Ich habe ihre Aufnahme nicht, aber es gibt Menschen, die finden gerade das Helle, Klare und etwas Kühle an ihrer Interpretation besonders eindringlch. zumal eine serh schmerzlkliche persönliche Verlusterfahrung dahinterstünde.


      Dem kann ich nur zustimmen mit der Empfehlung an alle Freunde der Winterreise, in die Aufnahme



      mal reinzuhören. Für mich strahlt die Interpretation eine Eiseskälte aus, die wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack trifft, die aber hervorragend zum Werk und seiner Atmosphäre passt. Gänsehaut ist garantiert!

      Gruß, jünter
    • Original von jünter
      Original von Euphonia
      Christine Schäfers Sopran ist dagegen ohne Wenn und Aber. Ich habe ihre Aufnahme nicht, aber es gibt Menschen, die finden gerade das Helle, Klare und etwas Kühle an ihrer Interpretation besonders eindringlch. zumal eine serh schmerzlkliche persönliche Verlusterfahrung dahinterstünde.


      Dem kann ich nur zustimmen mit der Empfehlung an alle Freunde der Winterreise, in die Aufnahme



      mal reinzuhören. Für mich strahlt die Interpretation eine Eiseskälte aus, die wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack trifft, die aber hervorragend zum Werk und seiner Atmosphäre passt. Gänsehaut ist garantiert!

      Gruß, jünter


      Also melde ich mich als nicht gerade Lied-Liebhaber doch zu Wort.

      Dieses ist meine einzige Aufnahme der Winterreise und ich finde sie grossartig.
      Sie fesselt mich sehr und ja: Gänsehaut!
      Warum das so ist, kann ich gar nicht sagen. Es ist nicht nur die Klarheit (bishin zur Kälte), sondern auch eine Weichheit und Lautmalerei, die mich anspricht.

      Nikolaus.


    • Ich habe mir Gamamehs Rat zu Herzen genommen und heute zum wiederholten Mal Hermann Prey mit Irving Gage gehört. Ich muss sagen: das ist wirklich grossartig! :down :down :down
      Da ich Fischer-Dieskau zum direkten Vergleich hatte: mir gefällt zwar Preys Stimme weniger gut als die von FI-Di , seine Interpretation ist für mich aber 100mal eindringlicher. Bei FI-Di hab ich leider immer das Gefühl, er traut der Musik nicht und meint , er müsse ihr erst den rechten Weg zeigen.
      Preys Interpretation hält fûr mich eine Balance zwischen künstlerischer Distanz und Hineinfallenlassen in den Zyklus. Seine Reise fûhrt geradewegs in den Tod- durch Selbstaufgabe. Bereits bei "Wie mir vor meiner Jugend graut, wie weit noch bis zur Bahre" schauerts mir druch Mark und Bein. Wie er dann den "Wegweiser" und das "Wirtshaus" im piano singt, ist einfach genial- die komplette Resignation, allein mit der Stimme nachgezeichnet.
      Nichtmal mehr der Tod kann da Erlösung bringen. Sein Leiermann ist fûr mich nicht das Ende sondern der Anfang der völligen Selbstentäusserung und künftigen, auch physischen, Verwahrlosung- die psychische Verwahrlosung ist da ja bereits im vollen Gange bzw auf dem Höhepunkt.


      Als nächstes befasse ich mich mit Quasthoff, die Aufnahme hab ich schon hier, er wird ja hier im Thread serh gelobt.
      Solange der Winter hier kein Ende nimmt.......

      F.Q.
      Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire)

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    • Original von Fairy Queen


      Ich habe mir Gamamehs Rat zu Herzen genommen und heute zum wiederholten Mal Hermann Prey mit Irving Gage gehört. Ich muss sagen: das ist wirklich grossartig! :down :down :down


      Ich dachte, Gamaheh hätte eine andere Aufnahme gepriesen, nämlich Prey/Bianconi (Denon, 1984) ?(

      Was am Aura-Mitschnitt empfehleswert ist, scheint mir, ist vor allem das Klavierspiel von Irvin Gage.

      Und ich lassse mir natürlich erneut nicht die Gelegenheit entgehen, um hier nachdrücklich auch Dich auf die Aufnahme mit Ernst Haeffliger bei Claves aufmerksam zu machen und sie Dir ans Herz zu legen!

      Eindlich ist auch wieder die 4-CD-Box mit den drei Zyklen und einer Liederzusammenstellung aufgelegt worden.

      :hello

      Nich zuletzt ist der Livemitschnitt aus der Semperoper Dresden wieder veröffentlicht worden, wo damals Svjatoslav Richter der Begleiter von Peter Schreier war. Solches Klavierspiel sollte man zumindest einmal gehört haben!
      :down

      Gruß, ab

      Wissen ist Beschreiben können.
      (Rudolf Arnheim)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ab ()

    • Lieber a.b. was gefällt dir denn an Prey nicht? ?(
      Ich habe übrigens ein falsches Cover eingestellt, weil ich meines nciht gefunden habe. das ist in einer alten frz. Box mit Schubert-Liedern drin.

      Haefflinger habe ich noch nciht gehört und muss erstmal an die Aufnahme kommen. Heute gibt es erstmal Quasthoff.
      F.Q.
      Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire)

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    • Original von Fairy Queen
      Lieber a.b. was gefällt dir denn an Prey nicht? ?(
      Ich habe übrigens ein falsches Cover eingestellt, weil ich meines nciht gefunden habe. das ist in einer alten frz. Box mit Schubert-Liedern drin.


      Ich habe sie noch in der roten Ausbabe von Ermitage, wie zuvor das Label Aura (Edimedia) hieß:



      Das ist aber nicht französisch, sondern aus Italien. Bist Du sicher, dass Du eine Aufnahme mit Gage aus Frankreich hast?
      ?(

      Was ich persönlich an Prey nicht so mag, ist, dass er mir sein Stimme zu kontourenlos einsetzt, da fehlt mir der Kern des Ansatzes, alles mir zu weich, weil mir ein positiv konnotierter Ausdruck für "schwammig" fehlt".
      :hello
      Gruß, ab

      Wissen ist Beschreiben können.
      (Rudolf Arnheim)
    • Lieber ab , Asche auf mein Haupt! Die Box ist wirklich französsich und von Emi und es gibt 4CDs (von denen zwei leider verschlampt wurden, nicht von mir.... :S)
      Aber ich habe meine Brille aufgesetzt und nochmal richtig hingeschaut: da spielt nicht Gage sondern Karl Engel- es ist jedoch 100%ig Prey der singt..... :wink
      Mir gefällt die Stimme an sich auch nicht so richtig, wobei ich nicht weiss, was ich konkret ausser z.B. bei der Dichterliebe, aber hier nicht!, zu viel portamento, auszusetzen habe. Das" Schwammige" gefällt mir allemal besser als zu hart gespuckte Konsonanten. Stimmen sind eben etwas serh Subjektives.

      Aber ich finde die Interpretation der Winterreise von 1962 mit Karl Engel sehr überzeugend.

      Sag mal, kennst du eigentlich alle CDS dieser Welt? :wink
      F.Q.
      Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire)

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    • Original von Fairy Queen
      Sag mal, kennst du eigentlich alle CDS dieser Welt? :wink
      F.Q.


      Zu meinen großen Glück nein: viele wollte ich niemals gehört haben, und sonst gäbe es nicht immer wieder neue großartige Überraschungen :wink

      Von Prey kenne ich fast gar nichts.

      Irwin Gage war nach meinem Dafürhalten (lange Zeit) einer der großartigsten Liedbegleiter überhaupt, aber: Nicht nur "Stimmen sind eben etwas sehr Subjektives".
      :hello

      Ps Privatnachricht gelesen?
      Gruß, ab

      Wissen ist Beschreiben können.
      (Rudolf Arnheim)
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