Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium ( Alles um das Weihnachtsoratorium)

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    • Guten Tag Andreas!

      Eine wirklich gelungene Einführung! Dank für die Mühe! :thanks
      Ich hab die Richter - Wunderlich - Einspielung erst gestern bestellt und werde deshalb erst in ca. einer Woche etwas dazu sagen können! Gehört habe ich das Weihnachtsoratorium noch nie.



      Wenn ichs ausgibig gehört habe, werd ich mich hier einmischen :J
      Ich bin gerade sowieso in einer Bach Euphorie, ich lese gerade ein schön übersichtliches Buch über die Bachs vor und nach Johann Sebastian Bach und natürlich auch über Ihn!

      Gruß
      Daniel
      :hello
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von daniel5993 ()

    • Original von daniel5993
      Guten Tag Andreas!

      Eine wirklich gelungene Einführung! Dank für die Mühe! :thanks
      Ich hab die Richter - Wunderlich - Einspielung erst gestern bestellt und werde deshalb erst in ca. einer Woche etwas dazu sagen können! Gehört habe ich das Weihnachtsoratorium noch nie.



      Wenn ichs ausgibig gehört habe, werd ich mich hier einmischen :J
      Ich bin gerade sowieso in einer Bach Euphorie, ich lese gerade ein schön übersichtliches Buch über die Bachs vor und nach Johann Sebastian Bach und natürlich auch über Ihn!

      Gruß
      Daniel
      :hello


      Hallo Daniel!

      Oh da wird es Zeit sich mal mit dem WO zu befassen. Höre dir es erst mal an ich würde immer mal reinhören mal die Arien oder die Chorsätze. So haben wir auch geprobt und zwar nicht immer in Reihenfolge. Oft höre ich es von A-Z manchmal auch nur einige Sätze. Ich glaube es begeistert dich auch. Viel Freude beim hören.
      Gruß Karajan
    • Lieber Karajan,
      fairerweise sollte man noch angeben, dass der Einführungstext von dieser Seite stammt:
      wiener-bachsolisten.at/werkein…h-weihnachtsoratorium.htm

      Dass C-Dur als dunkle Tonart bezeichnet wird, ist natürlich Unsinn, zumal C-Dur in dieser Zeit (und bis hin zu Bartok) gerade die "Lichttonart" war und daher wohl kaum dunkel sein kann. Es ist allerdings schon möglich, dass bei Bach speziell diese Tonart eine andere Konnotation hat. Gemeint ist aber in diesem Zusammenhang, dass C-Dur im Quintenturm weiter unten steht als die Kreuztonarten. Es gibt im Weihnachtsoratorium dann auch als Entfernteste Tonart F-Dur, welches noch eine Quinte tiefer liegt. Das vorherrschende D-Dur ist eine feierliche Tonart, die auch mit dem Glauben assoziiert wird.

      Ein schönes Oxymoron ist das Zitat mit der Wendung "zur Andacht aufmuntern"...

      Jedenfalls ist das Weihnachtsoratorium ein sehr schönes Werk, welches ich schon viel zu lange nicht mehr gehört habe.

      Interessanterweise wird das Weihnachtsoratorium heute primär während der Adventszeit aufgeführt, was natürlich nicht der eigentlichen Einordnung ins Kirchenjahr entspricht, sondern praktische Gründe hat.
      Es ist übrigens nicht geklärt, ob die Gemeinde bei den Chören mitgesungen hat oder nicht. Das Weihnachtsoratorium hat Predigtcharakter, und ich habe irgendwo gelesen, dass aus diesem Grund der Text auf Handzettel gedruckt wurde, von denen noch welche erhalten sind. In die Thomaskirche sollen rund 2000 Leute gepasst haben, und scheinbar war sie auch immer rappelvoll. Um den Text verstehen zu können, waren also Handzettel nötig.

      Selber besitze ich nicht eine einzige Aufnahme des Weihnachtsoratoriums, gehört habe ich es vor Jahren zuletzt. Dass ich es nicht in der Sammlung habe liegt wohl daran, dass ich andere Werke lieber höre und wirklich kein Freund von Chören bin. Aber vielleicht gibt es ja eine Aufnahme, die mich hier umdenken lässt?

      Herzlich,
      S A T I E
      Die Musik ist der vollkommenste Typus der Kunst: Sie verrät nie ihr letztes Geheimnis. - Oscar Wilde
    • Jawohl, das tut er, weil er nämlich dann nicht den guten karajan anpflaumt wegen der Behauptung mit dem dunklen C-Dur, sondern sagt, wer das eigentlich verzapft hat! Damit will ich nicht oberlehrerhaft sein, sondern erstens wissen, woher eine Aussage kommt und zweitens mal wieder in meiner GEWOHNT DEZENTEN ART darauf hinweisen, dass man bitte referenzieren soll, wenn man einen kompletten Text von anderen Seiten benutzt. So, jetzt stellt sich der gute karajan bitte noch kurz in die Ecke und schämt sich, und dann ist wieder gut. Oder höre ich etwas Widerworte?????
      Die Musik ist der vollkommenste Typus der Kunst: Sie verrät nie ihr letztes Geheimnis. - Oscar Wilde
    • Original von Satie
      Jawohl, das tut er, weil er nämlich dann nicht den guten karajan anpflaumt wegen der Behauptung mit dem dunklen C-Dur, sondern sagt, wer das eigentlich verzapft hat! Damit will ich nicht oberlehrerhaft sein, sondern erstens wissen, woher eine Aussage kommt und zweitens mal wieder in meiner GEWOHNT DEZENTEN ART darauf hinweisen, dass man bitte referenzieren soll, wenn man einen kompletten Text von anderen Seiten benutzt. So, jetzt stellt sich der gute karajan bitte noch kurz in die Ecke und schämt sich, und dann ist wieder gut. Oder höre ich etwas Widerworte?????


      Hallo Satie

      Nein schämen muss ich mich glaube ich nicht dafür. Nein Widerworte hörst du nicht dafür bist du mir hier im Forum viel zu sympatisch.
      Frage hast du Musik studiert? Darf ich fragen was du komponierst. Spielst du noch in einem Orchester?

      Liebe Grüße
      Karajan
    • Lieber karajan,
      gerne gebe ich hier Auskunft. Ich habe zuerst in der Schweiz in Winterthur Klavier studiert. Nach dem Abschluss bin ich nach Berlin gezogen, wo ich dann Komposition bei Walter Zimmermann an der Universität der Künste studiert habe.
      Also, wenn ich jetzt genauer beschreiben müsste, was ich komponiere, wäre es sehr ausgedehnt und dann auch all zu off topic. Aber ich gebe Dir mal den Link auf meine Homepage, da kannst Du immerhin einige Notenbeispiele anschauen und ein wenig über mich lesen. Die Seite müsste ich mal wieder aktualisieren, aber ich denke mal, dass Du da schon genug findest:
      www.nils-guenther.de

      Als Instrumentalist bin ich kaum noch aktiv, habe mich auch nie als wahren Pianisten begriffen (dafür habe ich zu spät angefangen). Selten spiele ich noch Klavier bei Theatersachen o.ä.
      Meine Arbeit besteht neben dem Komponieren in musikwissenschaftlichen Tätigkeiten (auf meiner Seite findest Du Texte über Cage), Unterricht und in immer größerem Maße Notationsarbeiten für andere Komponisten. Außerdem habe ich eine kleine Agentur für zeitgenössische Musik, die allerdings weniger vermittelt als eben Notationsgeschichten macht, auch Verwaltungsdinge (GemA-Verwaltung für Komponisten) und Infomaterial für Musiker erstellt.

      Mehr kann ich gerne per Mail oder PN erzählen, alles andere würde hier doch zu sehr vom Thema weg führen.

      Herzliche Grüße,
      S A T I E
      Die Musik ist der vollkommenste Typus der Kunst: Sie verrät nie ihr letztes Geheimnis. - Oscar Wilde
    • RE: Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium ( Alles um das Weihnachtsoratorium)

      Original von karajan
      Ich habe das WO mit 17 Jahren mit Aufgeführt etwa 4 Monate intensiv geprobt und dann in 4 Konzerten aufgeführt. Seit dem liebe ich das WO und höre es regelmäßig nicht nur an Weihnachten.
      Gruß Andreas

      Werkbeschreibung:
      wiener-bachsolisten.at/werkein…ebastian-bach-weihnachtso


      Was ist hier los.
      Erstens geht der Link nicht zweitens finde ich das nicht in Ordnung das alles weg ist. So kann man auch einen verärgern!!!
    • RE: Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium ( Alles um das Weihnachtsoratorium)

      Original von karajan
      Original von karajan
      Ich habe das WO mit 17 Jahren mit Aufgeführt etwa 4 Monate intensiv geprobt und dann in 4 Konzerten aufgeführt. Seit dem liebe ich das WO und höre es regelmäßig nicht nur an Weihnachten.
      Gruß Andreas

      Werkbeschreibung:
      wiener-bachsolisten.at/werkein…ebastian-bach-weihnachtso


      Was ist hier los.
      Erstens geht der Link nicht zweitens finde ich das nicht in Ordnung das alles weg ist. So kann man auch einen verärgern!!!


      Ich habe anderswo etwas dazu geschrieben und verärgert, war ich durchaus.

      Der Link müßte jetzt gehen!
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • RE: Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium ( Alles um das Weihnachtsoratorium)

      Auweia,
      jetzt fühle ich mich aber schuldig...so ist es tatsächlich auch nicht schön. Ich wollte nicht, dass hier ein Streit entsteht. Nur, weil ich den Schreibstil so eindeutig anders fand, hatte ich geschaut, ob der Text von einer anderen Seite stammt. Ich denke aber schon, dass man Andreas hier wenigstens noch die Möglichkeit geben sollte, vielleicht basierend auf dem Text der anderen Seite eine etwas persönlichere Einführung zu schreiben. Ich verstehe zwar wie immer unseren Richard sehr gut une weiß, dass er es nicht böse gemeint hat (ganz im Gegenteil!). Trotzdem kann ich natürlich Andreas verstehen, der hier verärgert ist, weil von seiner ursprünglichen Einleitung nun nur noch ein Satz übrig ist. Aber ich würde mal behaupten, dass man das mit etwas gutem Willen schon wieder kitten kann.
      Die Abfolge der Stücke hätte IMO nicht entfallen müssen, da diese, woher sie auch immer kopiert wurde, ja keine Eigenleistung eines Webseitenverfassers darstellt, sondern einfach nur der Inhalt war, wie er in Bachs Werk nunmal ist.

      Ich möchte euch also herzlich bitten, euch nicht in die Haare zu geraten deswegen. Ich bin mir ganz sicher, dass Andreas künftig weiß, dass er keine Kopien anderer Webseiten mehr benutzen sollte (warum haben wir im Thread zum Referenzieren dargelegt). Und damit sollte die Sache doch aus der Welt sein.
      Kinder! Es geht doch immerhin um WEIHNACHTEN. Liebet euren Nächsten, sag ich nur und vergebt einander!
      Hatte ich schon erwähnt, dass ich früher immer Papst werden wollte????)

      Um Absolution flehend,
      S A T I E
      Die Musik ist der vollkommenste Typus der Kunst: Sie verrät nie ihr letztes Geheimnis. - Oscar Wilde
    • RE: Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium ( Alles um das Weihnachtsoratorium)

      Original von Satie
      Auweia,
      jetzt fühle ich mich aber schuldig...so ist es tatsächlich auch nicht schön. Ich wollte nicht, dass hier ein Streit entsteht. Nur, weil ich den Schreibstil so eindeutig anders fand, hatte ich geschaut, ob der Text von einer anderen Seite stammt. Ich denke aber schon, dass man Andreas hier wenigstens noch die Möglichkeit geben sollte, vielleicht basierend auf dem Text der anderen Seite eine etwas persönlichere Einführung zu schreiben. Ich verstehe zwar wie immer unseren Richard sehr gut une weiß, dass er es nicht böse gemeint hat (ganz im Gegenteil!). Trotzdem kann ich natürlich Andreas verstehen, der hier verärgert ist, weil von seiner ursprünglichen Einleitung nun nur noch ein Satz übrig ist. Aber ich würde mal behaupten, dass man das mit etwas gutem Willen schon wieder kitten kann.
      Die Abfolge der Stücke hätte IMO nicht entfallen müssen, da diese, woher sie auch immer kopiert wurde, ja keine Eigenleistung eines Webseitenverfassers darstellt, sondern einfach nur der Inhalt war, wie er in Bachs Werk nunmal ist.

      Ich möchte euch also herzlich bitten, euch nicht in die Haare zu geraten deswegen. Ich bin mir ganz sicher, dass Andreas künftig weiß, dass er keine Kopien anderer Webseiten mehr benutzen sollte (warum haben wir im Thread zum Referenzieren dargelegt). Und damit sollte die Sache doch aus der Welt sein.
      Kinder! Es geht doch immerhin um WEIHNACHTEN. Liebet euren Nächsten, sag ich nur und vergebt einander!
      Hatte ich schon erwähnt, dass ich früher immer Papst werden wollte????)

      Um Absolution flehend,
      S A T I E


      Nein, das du Papst werden wolltest wussten "wir" nicht, aber du hast das Zeug dazu! Zu deinem Beitrag sonst kann ich nur sagen :beer!
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Andreas, ich denke Rachmaninov musste das tun. Schau. Es gibt so etwas wie Urheberrecht; man ist, jedenfalls bei längeren nicht historischen, nicht wissenschaftlichen und nicht zu anderen bestimmten Kategorien von Texten gehörenden Zitaten noch nicht mal auf der sicheren Seite wenn man den Text als Zitat kennzeichnet und die Herkunft nennt, soweit ich weiß.

      Nun könntest Du sagen, was soll es, ist mein Risiko. Das ist aber nicht so. Die Rechtsprechung zur Haftung von Internetanbietern ist zwar recht abenteuerlich, aber jedenfalls kann ich nicht sagen, dass Richard..er musste im Impressum ja schreiben wer er ist..nicht haftbar werden könnte.

      Vor Gericht und auf hoher See ist man nämlich in Gottes Hand, jedenfalls bei vergleichsweise neuen Rechtsgebieten.

      Das heisst, gegebenenfalls könnte es unseren admin Geld kosten, wenn er dieses Forum nicht auf die eben passierte Art und Weise "pflegt". Oder er wäre gezwungen das Forum dicht zu machen. Beides kannst Du ja nicht wollen.

      Ich halte es so, dass ich immer nur Schnipsel in Anführungszeichen setze oder aber in indirekter Rede eine Inhaltsangabe mache. Wenn meine Zusammenfassung aus mehrern Quellen stammt , schreibe ich auch schon mal "meine Recherche im Internet und der Literatur hat ergeben" oder ich habe "irgendwo gelesen" (wenn es länger her ist weiss ich ja auch manchmal nicht mehr wo).

      Ich finde dies selbst albern und ich bin absolut kein Fachmann für diese Rechtsgebiete. Aber ich bin halt Jurist und kann nur zur Vorsicht mahnen.

      Vielleicht hat Jeremias mit der Problematik schon mal zu tun gehabt.

      (Die Erkenntnisse im "Referenzieren"-Faden habe ich mir noch gar nicht angeschaut)

      Aber es wäre sowieso müßig, jetzt versuchen zu wollen, juristische Details herausarbeiten zu wollen. Haltet Euch mit Originalzitaten einfach zurück, fasst ein bißchen zusammen, verwendet eigene Worte und alles ist kein Problem.

      Andreas, ärgerlich mag es sein, aber es geht nicht gegen Dich. Auch wenn es mit Grippe vielleicht doppelt unangenehm aufstößt.

      Trotzdem weiterhin einen musikalisch entspannten Abend wünschend

      Henning
      Anstatt die besten Wissenschaftler in die Rüstungsindustrie und Raumfahrt zu schicken, hätte die SU sie ins Melodya-Tonstudio schicken sollen - was für eine vertane Chance...............

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HenningKolf ()

    • Original von HenningKolf
      Ich halte es so, dass ich immer nur Schnipsel in Anführungszeichen setze oder aber in indirekter Rede eine Inhaltsangabe mache. Wenn meine Zusammenfassung aus mehrern Quellen stammt , schreibe ich auch schon mal "meine Recherche im Internet und der Literatur hat ergeben" oder ich habe "irgendwo gelesen" (wenn es länger her ist weiss ich ja auch manchmal nicht mehr wo).


      Meine Rede! Einfach verlinken oder zitieren mikt Hinweis auf die Quelle!
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Ich gehöre nicht zu denen, die meinen, weil Weihnachtszeit ist oder jedenfalls bevorsteht, müsse man sich mit weihnachtlicher Musik beschäftigen. Da der Faden aber unter denkbar ungünstigen Umständen gestartet ist und ich den Eindruck habe, dass er deshalb einen stillen Tod zu sterben droht, Bach das aber nicht verdient hat, bietet es sich an, mitzuteilen, was die FF in ihrer neuesten Ausgabe zum Weihnachtsoratorium beizutragen hat.

      Matthias Hengelbrock führt aus, man solle auf jeden Fall eine Aufnahme mit historischen Instrumenten wählen, denn "gerade beim Weihnachtsoratorium" käme es auf die besonderen Klangfarben der Holz- und Blechbläser an. Ich lasse das weitgehend unkommentiert, bezweifel aber, dass das Für und Wider HIP in Bezug auf das Weihnachtsoratorium ein anderes ist wie bei Barockmusik sonst auch...Holz und Blechbläser finden nun wirklich nicht so selten Verwendung. Aber egal:

      Hengelbrock hält diese Aufnahme






      wegen der Kombination von barocken und modernen Instrumenten für "problematisch"


      Wer einen Knabenchor bevorzuge (dies sei zwar historisch korrekt, aber insoweit problematisch, als Sänger zu Bachs Zeiten später in den Stimmbruch kamen und daher besser ausgebildete Knabenstimmen zur Verfügung standen) sei mit dieser Aufnahme gut bedient:





      Schlank, transparent und daher besonders empfehlenswert seien:









      wobei allerdings das Timbre von Yoshikazu Mera (Suzuki-Aufnahme) gewöhnungsbedürftig sei.

      Von den DVD-Aufnahmen sei Gardiners empfehlenswert.

      Nach den Forschungen der letzten 25 Jahre sei wahrscheinlich, dass Bach wohl lediglich ein oder zwei Sänger pro Partie eingesetzt habe. Noch würden sich die Kantoren und "starrsinnigen Altmeister" historischer Aufführungspraxis gegen diese Erkenntnis wehren, würde doch dann ihr bisheriges Wirken in Frage gestellt.

      Nun denn.. ich hoffe nur inständig, dass niemand herausfindet, Händel habe Guilio Cesare auf einem Kamm geblasen und der Gesangstext sei dazu rezitiert worden................. :B :D

      Egal, vielleicht kommt der Faden ja noch ein wenig in Fahrt........


      Gruss Henning
      Anstatt die besten Wissenschaftler in die Rüstungsindustrie und Raumfahrt zu schicken, hätte die SU sie ins Melodya-Tonstudio schicken sollen - was für eine vertane Chance...............
    • Hallo,

      lasst uns nun mal wieder zum Werk zurückkehren.
      Dies ist die Aufnahme, mit der ich "groß" geworden bin und die ich noch immer sehr gern höre:



      Außerdem gefällt mir Karl Richter



      besonders auch wegen Fritz Wunderlich als Evangelisten. Es handelt sich also um Aufnahmen mit deutschen Solisten und Chören, auf einwandfreies Deutsch, also Textverständlichkeit, lege ich hier schon großen Wert.

      Grüße Amadé
    • Schon hier von der großen Begeisterung gelesen oder gar selbst schon gehört?

      Challenge Classics CC 76608
      J.S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
      * Malin Hartelius, Sopran
      * Kristina Hammarström, Alt
      * Jörg Dürmüller, Tenor
      * Detlef Roth Geranio, Bariton
      * Cappella Amsterdam
      * Combattimento Consort Amsterdam
      * Jan Willem de Vriend

      Gruß, ab

      Wissen ist Beschreiben können.
      (Rudolf Arnheim)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ab ()

    • Original von Amadé
      Hallo,

      lasst uns nun mal wieder zum Werk zurückkehren.
      Dies ist die Aufnahme, mit der ich "groß" geworden bin und die ich noch immer sehr gern höre:



      Außerdem gefällt mir Karl Richter



      besonders auch wegen Fritz Wunderlich als Evangelisten. Es handelt sich also um Aufnahmen mit deutschen Solisten und Chören, auf einwandfreies Deutsch, also Textverständlichkeit, lege ich hier schon großen Wert.

      Grüße Amadé


      Mir gehts ähnlich. Die Richter-Aufnahme mit FW als Evangelist ist auch heute noch nicht zu toppen.
      Mime mahnt:Nehmt euch in Acht! Alberich naht.
    • Da ich ich im Schwabenland wohne, bin ich (wohl zwangsläufig) mit der Rilling-Aufnahme (also Gächinger Kantorei) in Kontakt gekommen. Mir gefallen seine Tempi, aber Peter Schreier als Evangelist ist nicht ganz so der Knaller.
      Ich selbst habe das Weihnachtsoratorium letztes Jahr gesungen und war vollkommen begeistert, auch wenn unser Kantor partout Naturtrompeten wollte und die in der Partialtonreihe tränentreibend geschwommen sind.
      Bach ist zum Singen einfach nur toll: es geht ganz gemütlich in Koloraturen hoch zum a und wenn man dann oben ist, könnte man ohne Probleme noch höher, die Texte sind angenehm und man hat auch als Anfängerin wie ich wirklich das Gefühl, Musik zu machen.
      Dieses Jahr nerve ich meine Familie schon seit November damit und werde auch am Heiligabend die Stereoanlage strapazieren. :engel