Beethoven: Ouvertüren

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    • Hallo Forianer,

      nach etlichen Beiträgen engt sich die Diskussion nun auf ganz wenige Interpretennamen ein, in anderen Threads ist ähnliches zu beobachten. Mir drängt sich der Vergleich auf von einem Menschen, der sein Leben lang seinen Weinbedarf ausschließlich bei ein und demselben Winzer tätigt. Dabei entgeht ihm völlig, dass noch andere Erzeuger mindestens genau so gute wenn nicht sogar qualitativ höherwertige Weine erzeugen. Er erfährt sein Leben lang nichts vom Oestricher Lehnchen, vom Niederhäuser Rosenberg, vom Bacharacher Hahn, vom Sommeracher Katzenkopf oder vom Brackenheimer Zweifelberg und gibt sich mit dem hergekommenen zufrieden. Mein Rat: auch mal andere Tropfen probieren!

      Von der Coriolan-Ouvertüre, die hier zuletzt gehandelt wurde, besitze ich rund 60 Aufnahmen, darunter solche Perlen wie die von Erich Kleiber mit den Berliner Philharmonikern (Teldec),


      Fritz Reiner (erwähnte ich schon weiter oben), Georg Solti und Paul Kletzki, diesen Namen lesen einige Forianer vielleicht zum erstenmal, dabei war er ein ganz außergewöhnlicher Dirigent.
      Für Supraphon hat er einen bemerkenswerten Zyklus der Beethoven-Sinfonien hinterlassen, darunter eine schöne Pastorale sowie die Coriolan und die Egmont Ouvertüre. Die Coriolan-Ouvertüre ist auf der abgebildeten CD mit der 6. gekoppelt.



      Kletzkis Aufnahmen sind aus heutiger Sicht schon historisch zu nennen, die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1964-1968, aber müssen wir uns mit Scheuklappen im breiten Spektrum der Aufnahmen bewegen und nur das Allerneueste wahrnehmen und gelten lassen?
      Von KLetzki ist unlängst auch eine gute Tschaikowsky-CD mit der Pathetique und dem Violinkonzert bei medici arts, einem Sublabel von BBCL, herausgekommen. Solist im Violinkozert ist David Oistrach, sehr empfehlenswert.


      Grüße Amadé
    • Hallo Forianer,

      nach etlichen Beiträgen engt sich die Diskussion nun auf ganz wenige Interpretennamen ein, in anderen Threads ist ähnliches zu beobachten. Mir drängt sich der Vergleich auf von einem Menschen, der sein Leben lang seinen Weinbedarf ausschließlich bei ein und demselben Winzer tätigt. Dabei entgeht ihm völlig, dass noch andere Erzeuger mindestens genau so gute wenn nicht sogar qualitativ höherwertige Weine erzeugen. Er erfährt sein Leben lang nichts vom Oestricher Lehnchen, vom Niederhäuser Rosenberg, vom Bacharacher Hahn, vom Sommeracher Katzenkopf oder vom Brackenheimer Zweifelberg und gibt sich mit dem hergekommenen zufrieden. Mein Rat: auch mal andere Tropfen probieren!

      Von der Coriolan-Ouvertüre, die hier zuletzt gehandelt wurde, besitze ich rund 60 Aufnahmen, darunter solche Perlen wie die von Erich Kleiber mit den Berliner Philharmonikern (Teldec),


      Fritz Reiner (erwähnte ich schon weiter oben), Georg Solti und Paul Kletzki, diesen Namen lesen einige Forianer vielleicht zum erstenmal, dabei war er ein ganz außergewöhnlicher Dirigent.
      Für Supraphon hat er einen bemerkenswerten Zyklus der Beethoven-Sinfonien hinterlassen, darunter eine schöne Pastorale sowie die Coriolan und die Egmont Ouvertüre. Die Coriolan-Ouvertüre ist auf der abgebildeten CD mit der 6. gekoppelt.



      Kletzkis Aufnahmen sind aus heutiger Sicht schon historisch zu nennen, die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1964-1968, aber müssen wir uns mit Scheuklappen im breiten Spektrum der Aufnahmen bewegen und nur das Allerneueste wahrnehmen und gelten lassen?
      Von KLetzki ist unlängst auch eine gute Tschaikowsky-CD mit der Pathetique und dem Violinkonzert bei medici arts, einem Sublabel von BBCL, herausgekommen. Solist im Violinkozert ist David Oistrach, sehr empfehlenswert.


      Grüße Amadé
    • Original von Amadé

      Von der Coriolan-Ouvertüre, die hier zuletzt gehandelt wurde, besitze ich rund 60 Aufnahmen, darunter solche Perlen wie die von Erich Kleiber mit den Berliner Philharmonikern (Teldec),


      Fritz Reiner (erwähnte ich schon weiter oben), Georg Solti und Paul Kletzki, diesen Namen lesen einige Forianer vielleicht zum erstenmal, dabei war er ein ganz außergewöhnlicher Dirigent.
      Grüße Amadé


      Den E. Kleiber-Coriolan besitze und schätze ich, Reiner auch, und Klemperer hat auch vor dem letzten Weltkrieg einen durchaus beachtenswerten "Coriolan" eingespielt. Solti ist eher kein großer Dirigent gewesen, dann schon lieber Kletzki, den ich hier gern einmal kennenlernen würde ...

      Gruß, Zelenka
      "Mit Kempff habe ich nur ein einziges Mal gespielt, und er meinte hinterher, er werde nie wieder mit mir spielen, weil ich beim Dirigieren singe. Und dabei war er eines meiner Idole gewesen." Sir Colin Davis
    • Original von Amadé

      Von der Coriolan-Ouvertüre, die hier zuletzt gehandelt wurde, besitze ich rund 60 Aufnahmen, darunter solche Perlen wie die von Erich Kleiber mit den Berliner Philharmonikern (Teldec),


      Fritz Reiner (erwähnte ich schon weiter oben), Georg Solti und Paul Kletzki, diesen Namen lesen einige Forianer vielleicht zum erstenmal, dabei war er ein ganz außergewöhnlicher Dirigent.
      Grüße Amadé


      Den E. Kleiber-Coriolan besitze und schätze ich, Reiner auch, und Klemperer hat auch vor dem letzten Weltkrieg einen durchaus beachtenswerten "Coriolan" eingespielt. Solti ist eher kein großer Dirigent gewesen, dann schon lieber Kletzki, den ich hier gern einmal kennenlernen würde ...

      Gruß, Zelenka
      "Mit Kempff habe ich nur ein einziges Mal gespielt, und er meinte hinterher, er werde nie wieder mit mir spielen, weil ich beim Dirigieren singe. Und dabei war er eines meiner Idole gewesen." Sir Colin Davis
    • @ alle

      Es geht hier nicht nur um die Coriolanouvertüre! Mich würden Meinungen ebenfalls zur Egmont Ouvertüre (meine Liebste), Fidelio-Ouvertüre und zu den Leonoren-Ouvertüren interessieren.


      Hallo Amade,

      Mein Rat: auch mal andere Tropfen probieren!


      Stimmt schon, nur sind nicht alle so Archivgesinnt wie du und ich denke, dass wenn man 5 Aufnahmen der jeweiligen Ouvertüren besitzt, genügt das irgentwie auch. Natürlich sinnt es in erster Linie "große Namen" wie Karajan, Bernstein. Ich bin interessiert an wirklich kraftvollen Aufnahmen mit viel Getöse und schneidiger schärfe! Die Schnelligkeit spielt dabei keine Rolle. Wenn du mir weitere empfehlen würdest, wäre das schön (besonders zur Ouvertüre zu Egmont). Die Aufnahmen können ruhig auch aus den dreißgern oder 40ern sein. Da fällt mir ein, am Sonntag in "die großen Stars der Musik" habe ich die Coriolanouvertüre unter Furtwängler gehört und es war der Wahnsinn :down. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1943 und das Klang teilweise wirklich brutal, Spannungsvoll geladen und in den Ruhigen Passagen so gefühlvoll! Die Tempi waren das schnellste, was ich bisher hörte. Mit Furtwängler werd ich mich noch intensiv beschäftigen - ein muss! "Faszination Furtwängler :engel" An dieser Stelle mal wieder meine Empfehlung! Auch die nächsten 4 Sonntage im Dezember, jeweils von 18 - 19 Uhr "Die großen Stars der Musik" - Wilhelm Furtwängler, auf NDR - Kultur. Man lernt wirklich viel und obendrein macht es riesen Spaß zuzuhören. Und wer den Sender nicht im Radio reinbekommt, der kann auf ndr-kultur.de gehen, da gibt es dann einen Livestream. So gilt jedenfalls die Ausrede nicht, dass man den Sender nicht reinbekommt :D

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von daniel5993 ()

    • @ alle

      Es geht hier nicht nur um die Coriolanouvertüre! Mich würden Meinungen ebenfalls zur Egmont Ouvertüre (meine Liebste), Fidelio-Ouvertüre und zu den Leonoren-Ouvertüren interessieren.


      Hallo Amade,

      Mein Rat: auch mal andere Tropfen probieren!


      Stimmt schon, nur sind nicht alle so Archivgesinnt wie du und ich denke, dass wenn man 5 Aufnahmen der jeweiligen Ouvertüren besitzt, genügt das irgentwie auch. Natürlich sinnt es in erster Linie "große Namen" wie Karajan, Bernstein. Ich bin interessiert an wirklich kraftvollen Aufnahmen mit viel Getöse und schneidiger schärfe! Die Schnelligkeit spielt dabei keine Rolle. Wenn du mir weitere empfehlen würdest, wäre das schön (besonders zur Ouvertüre zu Egmont). Die Aufnahmen können ruhig auch aus den dreißgern oder 40ern sein. Da fällt mir ein, am Sonntag in "die großen Stars der Musik" habe ich die Coriolanouvertüre unter Furtwängler gehört und es war der Wahnsinn :down. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1943 und das Klang teilweise wirklich brutal, Spannungsvoll geladen und in den Ruhigen Passagen so gefühlvoll! Die Tempi waren das schnellste, was ich bisher hörte. Mit Furtwängler werd ich mich noch intensiv beschäftigen - ein muss! "Faszination Furtwängler :engel" An dieser Stelle mal wieder meine Empfehlung! Auch die nächsten 4 Sonntage im Dezember, jeweils von 18 - 19 Uhr "Die großen Stars der Musik" - Wilhelm Furtwängler, auf NDR - Kultur. Man lernt wirklich viel und obendrein macht es riesen Spaß zuzuhören. Und wer den Sender nicht im Radio reinbekommt, der kann auf ndr-kultur.de gehen, da gibt es dann einen Livestream. So gilt jedenfalls die Ausrede nicht, dass man den Sender nicht reinbekommt :D

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von daniel5993 ()

    • RE: Egmont-Ouvertüre

      Original von teleton
      Hallo Daniel,

      gestern lagen zwei CD´s im Briefkasten - :D die kamnen erst mal dran !

      Dann wurde es mit Beethoven: Egmont-Ouvertüre vollends dramatisch.

      :hello Das Dein Favorit Bernstein / WPO (DG) ist, kann ich 100% nachvollziehen.
      Klasse wie Bernstein das Werk gestaltet und dramatisch aufbaut. Die Pauken der Wiener PH habe ich schon immer geschätzt und die sind hier prägnant und ohne Wattebausch zu hören - Super.

      Allgemein schätze ich den Wiener Orchesterklang nicht so hoch ein, da der unverwechselbare Wiener Streicherschmelz eher was für Johann Strauß ist :ignore. Hier aber voll OK.

      :cool Bei vielen nicht so beliebt, aber bei mir, sind die amerikanischen Orchester und ihr Sound.
      :) In der Aufnahme mit den New Yorker PH / Bernstein (SONY) steht er seiner späteren DG-Aufnahme aus Wien in nichts nach.
      Der Klang wirkt durch den gering größeren Hall sinfonischer, ist aber ansonsten sehr durchsichtig. Wahnsinn, wie ähnlich die Interpretationen nach fast 20Jahren sind. Die Pauken sind auch sehr prägnant und Bernstein läßt es an den richtigen Stellen dramatisch krachen.
      Der Klang ist bei beiden sehr gut und als natürliche Orchesterabbilung zu bezeichnen: Der zeitliche Aufnahedatenunterschied ist nicht technisch feststellbar - Super.
      :beer Ich habe die CD´s mehrmals gewechselt und bestimmte Passagen verglichen.
      Bei SONY ist der Klang unmittelbarer. Schon der erste dramatische Einstieg mit den Blechbläsern wirkt bei den NewYorker PH direkt überrumpelnd und er kommt dann erst gar nicht zur Ruhe, so wie zunächst in Wien. Da ich bei Beiden Passagen höre die mir dort und dort wieder besser gefallen kann ich mich einfach nicht entscheiden.
      Ich habe die CD´s mehrmals gewechselt und bestimmte Passagen verglichen.
      Bei SONY ist der Klang unmittelbarer. Schon der erste dramatische Einstieg mit den Blechbläsern wirkt bei den NewYorker PH direkt überrumpelnd und er kommt dann erst gar nicht zur Ruhe, so wie zunächst in Wien. Da ich bei Beiden Passagen höre die mir dort und dort wieder besser gefallen kann ich mich einfach nicht entscheiden.
      :) :) Ich bin zum Schluß gekommen, das beide (SONY und DG) meine Favoriten sind !



      :) :) Ich bin zum Schluß gekommen, das beide (SONY und DG) meine Favoriten sind !

      Hierrauf bekommst du 97% + 3 % Zustimmung :J
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • RE: Egmont-Ouvertüre

      Original von teleton
      Hallo Daniel,

      gestern lagen zwei CD´s im Briefkasten - :D die kamnen erst mal dran !

      Dann wurde es mit Beethoven: Egmont-Ouvertüre vollends dramatisch.

      :hello Das Dein Favorit Bernstein / WPO (DG) ist, kann ich 100% nachvollziehen.
      Klasse wie Bernstein das Werk gestaltet und dramatisch aufbaut. Die Pauken der Wiener PH habe ich schon immer geschätzt und die sind hier prägnant und ohne Wattebausch zu hören - Super.

      Allgemein schätze ich den Wiener Orchesterklang nicht so hoch ein, da der unverwechselbare Wiener Streicherschmelz eher was für Johann Strauß ist :ignore. Hier aber voll OK.

      :cool Bei vielen nicht so beliebt, aber bei mir, sind die amerikanischen Orchester und ihr Sound.
      :) In der Aufnahme mit den New Yorker PH / Bernstein (SONY) steht er seiner späteren DG-Aufnahme aus Wien in nichts nach.
      Der Klang wirkt durch den gering größeren Hall sinfonischer, ist aber ansonsten sehr durchsichtig. Wahnsinn, wie ähnlich die Interpretationen nach fast 20Jahren sind. Die Pauken sind auch sehr prägnant und Bernstein läßt es an den richtigen Stellen dramatisch krachen.
      Der Klang ist bei beiden sehr gut und als natürliche Orchesterabbilung zu bezeichnen: Der zeitliche Aufnahedatenunterschied ist nicht technisch feststellbar - Super.
      :beer Ich habe die CD´s mehrmals gewechselt und bestimmte Passagen verglichen.
      Bei SONY ist der Klang unmittelbarer. Schon der erste dramatische Einstieg mit den Blechbläsern wirkt bei den NewYorker PH direkt überrumpelnd und er kommt dann erst gar nicht zur Ruhe, so wie zunächst in Wien. Da ich bei Beiden Passagen höre die mir dort und dort wieder besser gefallen kann ich mich einfach nicht entscheiden.
      Ich habe die CD´s mehrmals gewechselt und bestimmte Passagen verglichen.
      Bei SONY ist der Klang unmittelbarer. Schon der erste dramatische Einstieg mit den Blechbläsern wirkt bei den NewYorker PH direkt überrumpelnd und er kommt dann erst gar nicht zur Ruhe, so wie zunächst in Wien. Da ich bei Beiden Passagen höre die mir dort und dort wieder besser gefallen kann ich mich einfach nicht entscheiden.
      :) :) Ich bin zum Schluß gekommen, das beide (SONY und DG) meine Favoriten sind !



      :) :) Ich bin zum Schluß gekommen, das beide (SONY und DG) meine Favoriten sind !

      Hierrauf bekommst du 97% + 3 % Zustimmung :J
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Hallo Daniel und alle - frohes neues Jahr 2008 (mein erster Beitrag 2008),

      über die Weihnachtstage habe ich sehr viel "anständige Musik" (tonale Musik) gehört.
      Wieder mußte ich feststellen, dass sich Bernstein und Karajan ein richtiges Duell bieten. Mal hat Bernstein für meinen Geschmack die Nase vorn mal Karajan - diese Ausage bezieht sich auf die "anständige Musik", die ich hörte von Brahms und Beethoven.

      Zur Egmont - Overtüre:
      Ich habe mal wieder die DG-CD von 1984 mit Beethovens Eroika herausgeholt. Auf dieser CD ist die Egmont-Ouvertüre in der Aufnahme von 1984 vorhanden.
      Leider bleibt Karajan an Drive und Dramatik hinter seiner Aufnahme von 1962 weit zurück, sodaß die Alte unbedingt vorzuziehen ist.
      Die Interpretation wirkt auzf mioch zu brav. Die Eroika auf gleicher Cd ist da aus ganz anderem Holz geschnitzt.

      :hello Freut mich das Du Bernstein nochmal bestätigst - The Master of EGMONT !
      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Hallo Daniel und alle - frohes neues Jahr 2008 (mein erster Beitrag 2008),

      über die Weihnachtstage habe ich sehr viel "anständige Musik" (tonale Musik) gehört.
      Wieder mußte ich feststellen, dass sich Bernstein und Karajan ein richtiges Duell bieten. Mal hat Bernstein für meinen Geschmack die Nase vorn mal Karajan - diese Ausage bezieht sich auf die "anständige Musik", die ich hörte von Brahms und Beethoven.

      Zur Egmont - Overtüre:
      Ich habe mal wieder die DG-CD von 1984 mit Beethovens Eroika herausgeholt. Auf dieser CD ist die Egmont-Ouvertüre in der Aufnahme von 1984 vorhanden.
      Leider bleibt Karajan an Drive und Dramatik hinter seiner Aufnahme von 1962 weit zurück, sodaß die Alte unbedingt vorzuziehen ist.
      Die Interpretation wirkt auzf mioch zu brav. Die Eroika auf gleicher Cd ist da aus ganz anderem Holz geschnitzt.

      :hello Freut mich das Du Bernstein nochmal bestätigst - The Master of EGMONT !
      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Ich muss ja nun ehrlich gestehen, daß ich die Beethoven Overtüren nahezu ignoriert habe mit Ausnahme der einen Radioübertragung der Egmont Overtüre, die ich einst auf Bayern 4 gehört hatte. Dies sogar unmittelbar vor diesem Thread.

      Angeregt durch diesen Thread, aber auch der Diskussion um die Beethoven-Sinfonien 1-9 kaufte ich mir diese Box.



      Daraus hörte ich mittlerweile mehrfach die Egmont Overtüre. Ein sehr spannendes und interessantes Werk und ich muß sagen, daß ich nachvollziehen kann warum diese Bernsteinaufnahme mehrfach genannt wurde. Bedürfnisse nach einer weiteren Aufnahme verspühre ich jedenfalls nicht.
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Ich muss ja nun ehrlich gestehen, daß ich die Beethoven Overtüren nahezu ignoriert habe mit Ausnahme der einen Radioübertragung der Egmont Overtüre, die ich einst auf Bayern 4 gehört hatte. Dies sogar unmittelbar vor diesem Thread.

      Angeregt durch diesen Thread, aber auch der Diskussion um die Beethoven-Sinfonien 1-9 kaufte ich mir diese Box.



      Daraus hörte ich mittlerweile mehrfach die Egmont Overtüre. Ein sehr spannendes und interessantes Werk und ich muß sagen, daß ich nachvollziehen kann warum diese Bernsteinaufnahme mehrfach genannt wurde. Bedürfnisse nach einer weiteren Aufnahme verspühre ich jedenfalls nicht.
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