Beethoven: Chorfantasie op. 80

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    • Beethoven: Chorfantasie op. 80

      Hallo forianer :hello

      Ludwig van Beethoven - Fantasie für Klavier, Chor und Orchester (c-Moll) op. 80 (Chorfantasie)


      Entstehung: 1808, Maximilian Joseph I. König von Bayern gewidmet

      Beethoven schrieb die Chorphantasie op. 80 unmittelbar vor deren Uraufführung als Schluß-Stück seiner großen Akademie am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien. Die Klavierphantasie, mit der das Werk beginnt, improvisierte er im Konzert frei (das war sozusagen die Pointe des Auftritts). In dem mammutartigen Konzert wurden neben der Chorphantasie auch die 5. und 6. Symphonie uraufgeführt. Außerdem standen das 4. Klavierkonzert, die Arie "Ah perfido" op. 65 und Teile der Messe op. 86 auf dem Programm. Wahrscheinlich führte auch die erdrückende Länge des Programms dazu, dass Beethoven u.a. mit der Chorphantasie den GAU, den Albtraum eines jeden Dirigenten und Komponisten erlebte: er musste sie abbrechen und neu beginnen lassen. Einerseits war die Komposition als solche sehr "pünktlich" zum Konzert fertig geworden, so dass nicht viele Proben stattgefunden hatten. Wahrscheinlich waren wegen der knappen Zeit auch die Noten hastig und fehlerhaft geschrieben worden. Das Ergebnis im Konzert war jedenfalls, dass an einer Stelle einige Instrumente auseinandergerieten. Beethoven selbst berichtet dem Verlag Breitkopf & Härtel in Leipzig am 7. Januar 1809: "Hauptsächlich waren die Musiker aufgebracht, daß indem aus Achtlosigkeit bey der einfachsten plansten Sache von der Welt gefehlt worden war, ich plözlich stille ließ halten, und laut schrie[:] noch einmal" (BGA 350). (J.R.) (Dieser Absatz wurde Entnommen aus dem Digital - Archiv, Beethoven Haus Bonn)

      Ich besitze lediglich eine Aufnahme dieser Chorfantasie, mit Alfred Brendel und Bernard Haitink und dem London Symphonie Orchestra, vom April 1977.
      Gleich beim ersten mal Hören, gefiel mir dieses Werk sehr. Gehört hatte ich von diesem Werk bis Heute noch nie.

      Hier die Chorfantasie mit Daniel Barenboim und den Berliner Philharmonikern, von Youtube.

      Beethoven - Choral Fantasy (Part 1)
      Beethoven - Choral Fantasy (Part 2)

      Was könnt Ihr noch über dieses Werk erzählen?
      Welche ist eure Lieblingsaufnahme?
      Habt Ihr Empfehlungen?

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von daniel5993 ()

    • Beethoven: Chorfantasie op. 80

      Hallo forianer :hello

      Ludwig van Beethoven - Fantasie für Klavier, Chor und Orchester (c-Moll) op. 80 (Chorfantasie)


      Entstehung: 1808, Maximilian Joseph I. König von Bayern gewidmet

      Beethoven schrieb die Chorphantasie op. 80 unmittelbar vor deren Uraufführung als Schluß-Stück seiner großen Akademie am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien. Die Klavierphantasie, mit der das Werk beginnt, improvisierte er im Konzert frei (das war sozusagen die Pointe des Auftritts). In dem mammutartigen Konzert wurden neben der Chorphantasie auch die 5. und 6. Symphonie uraufgeführt. Außerdem standen das 4. Klavierkonzert, die Arie "Ah perfido" op. 65 und Teile der Messe op. 86 auf dem Programm. Wahrscheinlich führte auch die erdrückende Länge des Programms dazu, dass Beethoven u.a. mit der Chorphantasie den GAU, den Albtraum eines jeden Dirigenten und Komponisten erlebte: er musste sie abbrechen und neu beginnen lassen. Einerseits war die Komposition als solche sehr "pünktlich" zum Konzert fertig geworden, so dass nicht viele Proben stattgefunden hatten. Wahrscheinlich waren wegen der knappen Zeit auch die Noten hastig und fehlerhaft geschrieben worden. Das Ergebnis im Konzert war jedenfalls, dass an einer Stelle einige Instrumente auseinandergerieten. Beethoven selbst berichtet dem Verlag Breitkopf & Härtel in Leipzig am 7. Januar 1809: "Hauptsächlich waren die Musiker aufgebracht, daß indem aus Achtlosigkeit bey der einfachsten plansten Sache von der Welt gefehlt worden war, ich plözlich stille ließ halten, und laut schrie[:] noch einmal" (BGA 350). (J.R.) (Dieser Absatz wurde Entnommen aus dem Digital - Archiv, Beethoven Haus Bonn)

      Ich besitze lediglich eine Aufnahme dieser Chorfantasie, mit Alfred Brendel und Bernard Haitink und dem London Symphonie Orchestra, vom April 1977.
      Gleich beim ersten mal Hören, gefiel mir dieses Werk sehr. Gehört hatte ich von diesem Werk bis Heute noch nie.

      Hier die Chorfantasie mit Daniel Barenboim und den Berliner Philharmonikern, von Youtube.

      Beethoven - Choral Fantasy (Part 1)
      Beethoven - Choral Fantasy (Part 2)

      Was könnt Ihr noch über dieses Werk erzählen?
      Welche ist eure Lieblingsaufnahme?
      Habt Ihr Empfehlungen?

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)

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    • RE: Beethoven, Chorfantasie op. 80

      Selbst, wenn jetzt ein Aufschrei durch die Forumsgemeinde geht, ich besitze diese Aufnahme mit Hélène Grimaud:



      Diese CD gefällt mir als Gesamtkonzept sehr gut.
      Über die Leistung der Chorsolisten bin ich mir nicht ganz sicher, aber sonst ist es eine - in meinen Ohren - ansprechende Aufnahme.
      Weiter kenne ich noch diese mit Kissin (besitzte sie allerdings nicht selber):



      Sie ist sicherlich brillanter, lebt aber meines Erachtens auch von der Gesamtkonstellation (übrigens ein tolles Sylvesterkonzert!!).

      Ich höre die Chorfantasie sicher eher selten, aber ich finde sie ungemein aufbauend (wie Beethoven generell).

      Gruß, Nikolaus.
    • RE: Beethoven, Chorfantasie op. 80

      Selbst, wenn jetzt ein Aufschrei durch die Forumsgemeinde geht, ich besitze diese Aufnahme mit Hélène Grimaud:



      Diese CD gefällt mir als Gesamtkonzept sehr gut.
      Über die Leistung der Chorsolisten bin ich mir nicht ganz sicher, aber sonst ist es eine - in meinen Ohren - ansprechende Aufnahme.
      Weiter kenne ich noch diese mit Kissin (besitzte sie allerdings nicht selber):



      Sie ist sicherlich brillanter, lebt aber meines Erachtens auch von der Gesamtkonstellation (übrigens ein tolles Sylvesterkonzert!!).

      Ich höre die Chorfantasie sicher eher selten, aber ich finde sie ungemein aufbauend (wie Beethoven generell).

      Gruß, Nikolaus.
    • Hallo Daniel, auch ich höre op. 80 recht gerne und auch meine einzige Aufnahme ist die Haitink/Brendel-Einspielung.

      Da, wie Dein Avatar zeigt, Du immer mehr zum "Lennyisten" wirst, wundert es mich natürlich, dass Du die Bernstein/Serkin-Aufnahme noch nicht hast, zumal sie auf Bernds Klassik-Prisma-Seite auch ganz oben rangiert (allerdings: ich hatte mal geschaut und nur im marketplace bei amazon eine sündhaft teure Kopplung mit der missa solemnis auf der Royal-Edition Reihe gefunden)

      Andererseits: Brendel, der Vielgeschmähte, spielt in meinen Ohren ganz ausgezeichnet


      Gruß
      Henning
      Anstatt die besten Wissenschaftler in die Rüstungsindustrie und Raumfahrt zu schicken, hätte die SU sie ins Melodya-Tonstudio schicken sollen - was für eine vertane Chance...............
    • Hallo Daniel, auch ich höre op. 80 recht gerne und auch meine einzige Aufnahme ist die Haitink/Brendel-Einspielung.

      Da, wie Dein Avatar zeigt, Du immer mehr zum "Lennyisten" wirst, wundert es mich natürlich, dass Du die Bernstein/Serkin-Aufnahme noch nicht hast, zumal sie auf Bernds Klassik-Prisma-Seite auch ganz oben rangiert (allerdings: ich hatte mal geschaut und nur im marketplace bei amazon eine sündhaft teure Kopplung mit der missa solemnis auf der Royal-Edition Reihe gefunden)

      Andererseits: Brendel, der Vielgeschmähte, spielt in meinen Ohren ganz ausgezeichnet


      Gruß
      Henning
      Anstatt die besten Wissenschaftler in die Rüstungsindustrie und Raumfahrt zu schicken, hätte die SU sie ins Melodya-Tonstudio schicken sollen - was für eine vertane Chance...............
    • Hallo,

      mir gefällt diese etwas ältere Eterna-Aufnahme recht gut:

      Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 (Chorfantasie)
      Komponiert von Ludwig van Beethoven
      mit Günter Kootz , Rundfunkchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
      Dirigiert von Franz Konwitschny

      :hello
      Mime mahnt:Nehmt euch in Acht! Alberich naht.
    • Hallo,

      mir gefällt diese etwas ältere Eterna-Aufnahme recht gut:

      Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 (Chorfantasie)
      Komponiert von Ludwig van Beethoven
      mit Günter Kootz , Rundfunkchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
      Dirigiert von Franz Konwitschny

      :hello
      Mime mahnt:Nehmt euch in Acht! Alberich naht.
    • Chorfantasie op.80 mit Brendel

      Hallo Daniel und Henning,

      wir haben gemeinsam, das wir als einzige Aufnahme der Chorfantasie Op.80 die
      Brendel / Haitink (Philps) haben.
      Nicht gemeinsam haben wir das wir nur diese Aufnahme kennen.
      Ich habe mehrere gehört und wollte diese gehörten nie haben, weiß heute nicht mal mehr welche es waren.

      Ich finde es Schade, ja verfehlt, die Chorfantasie Op.80 als ein banales Werk zu bezeichnen, wie ich es total verfehlt schon oft gelesen habe.
      Musik soll doch Spaß machen und Freude bereiten. Muß eine Komposion denn immer wer weiß wie hochgestochen sein ?
      Ist das nicht Beethoven´s Versuch, für den Schlußsatz der Sinfonie Nr.9 ???
      Beethoven hat den Spaßfaktor mit seinem op.80 auf jeden Fall erreicht.

      Ich schätze die Chorfantasie op.80 sehr.

      Ich behaupte mal, das im Rahmen der Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Nr.1-5 mit Brendel / LSO / Haiting auf Philips integrierte Chorfantasie op.80 eine der schönsten und besten Aufnahmen dieses Werkes ist :
      :beer Klasse ! Eine Andere brauche ich nicht !
      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Chorfantasie op.80 mit Brendel

      Hallo Daniel und Henning,

      wir haben gemeinsam, das wir als einzige Aufnahme der Chorfantasie Op.80 die
      Brendel / Haitink (Philps) haben.
      Nicht gemeinsam haben wir das wir nur diese Aufnahme kennen.
      Ich habe mehrere gehört und wollte diese gehörten nie haben, weiß heute nicht mal mehr welche es waren.

      Ich finde es Schade, ja verfehlt, die Chorfantasie Op.80 als ein banales Werk zu bezeichnen, wie ich es total verfehlt schon oft gelesen habe.
      Musik soll doch Spaß machen und Freude bereiten. Muß eine Komposion denn immer wer weiß wie hochgestochen sein ?
      Ist das nicht Beethoven´s Versuch, für den Schlußsatz der Sinfonie Nr.9 ???
      Beethoven hat den Spaßfaktor mit seinem op.80 auf jeden Fall erreicht.

      Ich schätze die Chorfantasie op.80 sehr.

      Ich behaupte mal, das im Rahmen der Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Nr.1-5 mit Brendel / LSO / Haiting auf Philips integrierte Chorfantasie op.80 eine der schönsten und besten Aufnahmen dieses Werkes ist :
      :beer Klasse ! Eine Andere brauche ich nicht !
      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Hallo zusammen,

      ich kannte dieses Werk bisher überhaupt nicht. Im Chorteil dachte ich wirklich die ganze Zeit "9. Sinfonie!". Ich muss mal sehen, ob ich dazu etwas mehr herausfinden kann. Ein interessantes Werk. Ich finde allerdings, dass es sich ein wenig in die Länge zieht, das macht es m.E. nur zum "netten", nicht zum "sehr guten". Ich würde dabei nicht von "Banalität" sprechen, aber ich finde es eben etwas langatmig. Geht es Anderen auch so?
    • Hallo zusammen,

      ich kannte dieses Werk bisher überhaupt nicht. Im Chorteil dachte ich wirklich die ganze Zeit "9. Sinfonie!". Ich muss mal sehen, ob ich dazu etwas mehr herausfinden kann. Ein interessantes Werk. Ich finde allerdings, dass es sich ein wenig in die Länge zieht, das macht es m.E. nur zum "netten", nicht zum "sehr guten". Ich würde dabei nicht von "Banalität" sprechen, aber ich finde es eben etwas langatmig. Geht es Anderen auch so?
    • Mir nicht. Schon der Anfang ist spannend. Dramatisches Klavier, das sich in Leichtfüssigkeit zu verlieren scheint, dann wieder dramatisch wird und durch wundrbare Läufe seine Leichtigkeit zurückgewinnt. Dann scheint Beethoven sein Orchester auf den Liedteil hin "proben" zu wollen, als Gerüst immer das Klavier. An Ziel angekommen, lässt er das Orchester mit dem Schlusslied triumphieren. Da dieses "Ziel" erreicht ist, dürfen sich Orchester und Klavier austoben, miteinander spielen, gegenander, mal langsam, plötzlich wieder schnell. Er zaubert noch eine wundervolle Melodie für das Klavier, lässt sie mit trällern ausklingen, um ja das Orchester nicht zu vergessen! Das Klavier übernimmt dann die Überleitung zum Chorteil, wie es das tragende Instrument der ganzen Fantasie ist.
      Hier benutzt er die Stimmen wie Instrumente. Ich achte gar nicht so sehr auf den Text, sondern berausche mich am Zusammenspiel der Solostimmen mit dem Chor und Orchester.
      Besonders begeistern mich die hohen Frauenstimmen im Chor.
      :times10
    • Mir nicht. Schon der Anfang ist spannend. Dramatisches Klavier, das sich in Leichtfüssigkeit zu verlieren scheint, dann wieder dramatisch wird und durch wundrbare Läufe seine Leichtigkeit zurückgewinnt. Dann scheint Beethoven sein Orchester auf den Liedteil hin "proben" zu wollen, als Gerüst immer das Klavier. An Ziel angekommen, lässt er das Orchester mit dem Schlusslied triumphieren. Da dieses "Ziel" erreicht ist, dürfen sich Orchester und Klavier austoben, miteinander spielen, gegenander, mal langsam, plötzlich wieder schnell. Er zaubert noch eine wundervolle Melodie für das Klavier, lässt sie mit trällern ausklingen, um ja das Orchester nicht zu vergessen! Das Klavier übernimmt dann die Überleitung zum Chorteil, wie es das tragende Instrument der ganzen Fantasie ist.
      Hier benutzt er die Stimmen wie Instrumente. Ich achte gar nicht so sehr auf den Text, sondern berausche mich am Zusammenspiel der Solostimmen mit dem Chor und Orchester.
      Besonders begeistern mich die hohen Frauenstimmen im Chor.
      :times10
    • Forianer, habet acht!

      Der auf dieser CD gesungene Text ist nicht der von Beethoven komponierte von Chr. Kuffner,



      sondern stammt von Johannes R. Becher, der zu Zeiten den Text der Nationalhymne der DDR verfasste. Aber auch bei Rösel/Kegel wird er gesungen:



      Kuffners Herzensergießungen passten nicht in das ideologische Weltbild der Kulturschaffenden Ostdeutschlands. Mich stört das nicht, zumal die Aufnahme mit Peter Rösel und Herbert Kegel zu den gelungensten zählt, vor einer etwaigen Anschaffung jedoch bitte beachten.

      Grüße Amadé
    • Forianer, habet acht!

      Der auf dieser CD gesungene Text ist nicht der von Beethoven komponierte von Chr. Kuffner,



      sondern stammt von Johannes R. Becher, der zu Zeiten den Text der Nationalhymne der DDR verfasste. Aber auch bei Rösel/Kegel wird er gesungen:



      Kuffners Herzensergießungen passten nicht in das ideologische Weltbild der Kulturschaffenden Ostdeutschlands. Mich stört das nicht, zumal die Aufnahme mit Peter Rösel und Herbert Kegel zu den gelungensten zählt, vor einer etwaigen Anschaffung jedoch bitte beachten.

      Grüße Amadé
    • @Amadé

      oha, danke für den Hinweis. So etwas würde mich glaube ich schon stören. Jedenfalls mehr, als wenn der eine oder andere Pianist mal irgendwo eine Wiederholung auslässt oder aber ein recht spezielles Tempo wählt. Letztgenannte Besonderheiten sind wenigstens ideologiefrei............


      Gruß
      Henning
      Anstatt die besten Wissenschaftler in die Rüstungsindustrie und Raumfahrt zu schicken, hätte die SU sie ins Melodya-Tonstudio schicken sollen - was für eine vertane Chance...............
    • @Amadé

      oha, danke für den Hinweis. So etwas würde mich glaube ich schon stören. Jedenfalls mehr, als wenn der eine oder andere Pianist mal irgendwo eine Wiederholung auslässt oder aber ein recht spezielles Tempo wählt. Letztgenannte Besonderheiten sind wenigstens ideologiefrei............


      Gruß
      Henning
      Anstatt die besten Wissenschaftler in die Rüstungsindustrie und Raumfahrt zu schicken, hätte die SU sie ins Melodya-Tonstudio schicken sollen - was für eine vertane Chance...............
    • Ich finde diese Phantasie für Klavier, Chor und Orchester seltsam. So als habe Beethoven bewusst, um mit der Tradition zu brechen, ein neuartiges Experiment gewagt, das mir aber insgesamt als Idee etwas unausgegoren erscheint.

      So findet sich in meinem Besitz auch nur eine einzige Aufnahme. Jene mit Sviatoslav Richter unter Kurt Sanderling auf Melodiya. Die ist IMO aber ausgezeichnet und sowieso wegen der Beethoven-Sonaten ein „Muss“.



      Gruß, Cosima
    • Ich finde diese Phantasie für Klavier, Chor und Orchester seltsam. So als habe Beethoven bewusst, um mit der Tradition zu brechen, ein neuartiges Experiment gewagt, das mir aber insgesamt als Idee etwas unausgegoren erscheint.

      So findet sich in meinem Besitz auch nur eine einzige Aufnahme. Jene mit Sviatoslav Richter unter Kurt Sanderling auf Melodiya. Die ist IMO aber ausgezeichnet und sowieso wegen der Beethoven-Sonaten ein „Muss“.



      Gruß, Cosima