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Von Satie,

Cottbus - Die Krise um den Führungsstil am Cottbuser Staatstheater hat weitere Konsequenzen. Der Vorstandsvorsitzende der sich um den Theaterbetrieb kümmernden Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder), Martin Roeder, erhielt am Donnerstag eine fristlose Kündigung, wie aus einer Stellungnahme des Stiftungsrates hervorging.

Als Grund wurde ein «zerstörtes Vertrauensverhältnis» zwischen dem Gremium und Roeder genannt. Die Krise am Staatstheater hatte sich vor Wochen daran entzündet, dass aus dem Ensemble heraus Kritik am Führungsstil von Generalmusikdirektor Evan Alexis Christ lauter wurde. Die Querelen führten bereits dazu, dass Intendant Martin Schüler nach der Spielzeit aufhören wird.

Krise am Staatstheater Cottbus: Stiftungs-Chef muss gehen. Foto: Hufner