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Von Satie,

Berlin/Köln - Kaum ein Sender verkörperte so das Lebensgefühl der 90er Jahre wie Viva. Von dem einstigen Rausch ist allerdings nichts geblieben, Ende des Jahres wird die deutsche Antwort auf MTV eingestellt. Immerhin gibt es noch mal etwas zu feiern - man darf melancholisch werden.

In den 90er Jahren hatte man als Jugendlicher bisweilen einen recht geregelten Tagesablauf: Schule aus, Discman an, nach Hause, essen, Fernseher an - und Viva gucken. Kaum ein Sender verkörperte das Lebensgefühl zwischen Backstreet-Boys-Poster, Inlineskates und Tamagotchi so sehr wie der Musikkanal aus Köln, auf dem Stefan Raab Ukulele spielte, Mola Adebisi moderierte und Heike Makatsch zu dem wurde, was später irgendwer «Girlie» nannte. Viva war bunt, knallig, laut. Eine Emotion weckte Viva nie: Melancholie. Am 1. Dezember 2018 wird sich das ändern.

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