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Von Satie,

Giuseppe Verdi selbst bezeichnete „Rigoletto“ als seine „beste Oper“ überhaupt. Musikwissenschaftler und Opernliebhaber könnten da vielleicht anderer Meinung sein. Was aber zutrifft ist, dass „Rigoletto“ zweifellos eine seiner populärsten Opern ist, die allein in den zehn Jahren nach ihrer Uraufführung im Jahr 1851 250 Mal gezeigt wurde. Und auch heute noch dominiert sie die Spielpläne der Opernhäuser auf der ganzen Welt.

Kein Wunder, denn die Oper enthält zahlreiche musikalische Höhepunkte, wie etwa die bekannten Arien „Questa o quella“ und „La donna è mobile“, die unter anderem durch den Tenor Luciano Pavarotti zusätzliche Berühmtheit erlangte. Und auch das beliebte Quartett „Bella figlia dell’amore“ aus dem dritten Akt darf nicht unerwähnt bleiben.

McVicar betont die Grausamkeit der Handlung

Die Oper erzählt die Geschichte von Rigoletto, dem buckligen Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, der vom Vater eines der Opfer des Herzogs verflucht wird, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda zu verführen versucht, beginnt der Fluch zu wirken und der Narr verstrickt sich in eine Verschwörung, um sie vor den unmoralischen Absichten seines Arbeitgebers zu schützen.

Unter der Regie von David McVicar betont die Produktion aus dem Londoner Royal Opera House die Grausamkeit im Zentrum der Geschichte von Verdis tragischer Oper. Mit dunklen, von der Renaissance inspirierten Kulissen und Kostümdesigns entwirft die Inszenierung eine schockierende und heimtückische Welt, innerhalb derer sich die spannende Handlung entfaltet.

„Rigoletto“ live und als Aufzeichnung

Alexander Joel dirigiert eine Besetzung, die vom griechischen Bariton Dimitri Platanias in der Titelrolle angeführt wird, mit dem amerikanischen Tenor Michael Fabiano als Herzog von Mantua sowie der englischen Sopranistin Lucy Crowe als Gilda.

In vielen Kinos wird „Rigoletto“ in den Wochen nach der Live-Übertragung auch als Aufzeichnung zu sehen sein.

Trailer zur „Rigoletto“-Inszenierung:

concerti-Tipp:

Royal Opera House
Verdi: Rigoletto
Di. 16.01.2018, 20:15 Uhr
Mit: Dimitri Platanias, Michael Fabiano, Lucy Crowe, Alexander Joel (Leitung) u.a.
Im Kino

Der Beitrag Die grausamen Folgen eines respektlosen Lachens erschien zuerst auf concerti.de.