Große kammermusikalische Formationen vergangener Tage - nie wieder erreichbar?

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    • Große kammermusikalische Formationen vergangener Tage - nie wieder erreichbar?

      Ich höre im Moment das "Million Dollar Trio", bestehend aus Heifetz, Rubinstein und Piatigorsky. Für mich üben derartige Formationen vergangener Tage bis heute einen viel größeren Reiz aus als die derzeitigen Akteure. Aber woran liegt es? Es ist mit Sicherheit mehr als nur das Zusammenspiel großer Persönlichkeiten. Hinzu kommt für mich auch noch mit Sicherheit der etwas nostalgische Klang. Ähnlich verhält es sich z.B. mit dem Busch-Quartett oder derm Kreisler-Quartett. Aber was unterscheidet derartige Formationen von den heutigen nun? Wird heute zuviel Wert auf technische Perfektion gelegt (wobei z.B. Heifetz ja der größte Perfektionist von allen war...)? oder liegt es daran, dass man heutzutage kaum mehr die Musiker "hinter" der Formation kennt? Geht es Euch auch so? Bevorzugt Ihr auch die "großen Alten"? Die einzige Formation, die ich in dieser Art einmal auf der Bühne erleben durfte, das waren Argerich, Kremer und Maisky anno 2000 in Duisburg. Man konnte erahnen, welch eine Faszination derartige Besetzungen früher ausgeübt haben....
    • Große kammermusikalische Formationen vergangener Tage - nie wieder erreichbar?

      Ich höre im Moment das "Million Dollar Trio", bestehend aus Heifetz, Rubinstein und Piatigorsky. Für mich üben derartige Formationen vergangener Tage bis heute einen viel größeren Reiz aus als die derzeitigen Akteure. Aber woran liegt es? Es ist mit Sicherheit mehr als nur das Zusammenspiel großer Persönlichkeiten. Hinzu kommt für mich auch noch mit Sicherheit der etwas nostalgische Klang. Ähnlich verhält es sich z.B. mit dem Busch-Quartett oder derm Kreisler-Quartett. Aber was unterscheidet derartige Formationen von den heutigen nun? Wird heute zuviel Wert auf technische Perfektion gelegt (wobei z.B. Heifetz ja der größte Perfektionist von allen war...)? oder liegt es daran, dass man heutzutage kaum mehr die Musiker "hinter" der Formation kennt? Geht es Euch auch so? Bevorzugt Ihr auch die "großen Alten"? Die einzige Formation, die ich in dieser Art einmal auf der Bühne erleben durfte, das waren Argerich, Kremer und Maisky anno 2000 in Duisburg. Man konnte erahnen, welch eine Faszination derartige Besetzungen früher ausgeübt haben....
    • RE: Große kammermusikalische Formationen vergangener Tage - nie wieder erreichbar?

      Lieber Jeremias ,

      bei allem respekt vor Deiner Meinung . Aber Maisky ist doch qualitativ Lichtjahre von Piatigorsky entfernt !

      Der Zeiz "alter" Ensemble sliegt in ihrem einzigartigen Können , ihrer inneren Harmonie , dass sie die Musik ganu ausdrücklich in den mittelpunkt gestellt haben .

      Bei dem Kammermusikensembles fehlt mir persönlich heute das Juilliard String Quartet . Die shab eich in den letzten Jahren mehrfach begründet . es bleibt so . Das "hagen" - Quartet halte ich noch für sehr höresnwert .

      Grundsätztlich ( Juilliard und Beethoven ausgenommen ) sollten wir uns verschiedene Einzelaufnahmen kaufen .

      Viele Grüsse ,

      Frank
    • RE: Große kammermusikalische Formationen vergangener Tage - nie wieder erreichbar?

      Lieber Jeremias ,

      bei allem respekt vor Deiner Meinung . Aber Maisky ist doch qualitativ Lichtjahre von Piatigorsky entfernt !

      Der Zeiz "alter" Ensemble sliegt in ihrem einzigartigen Können , ihrer inneren Harmonie , dass sie die Musik ganu ausdrücklich in den mittelpunkt gestellt haben .

      Bei dem Kammermusikensembles fehlt mir persönlich heute das Juilliard String Quartet . Die shab eich in den letzten Jahren mehrfach begründet . es bleibt so . Das "hagen" - Quartet halte ich noch für sehr höresnwert .

      Grundsätztlich ( Juilliard und Beethoven ausgenommen ) sollten wir uns verschiedene Einzelaufnahmen kaufen .

      Viele Grüsse ,

      Frank
    • Meine Meinung dazu: ich denke, dass diese Formationen heute sogar überholt werden können, obwohl Musik in meinen Augen eigentlich kein "Wettrennen" sein sollte.

      Überholt deswegen, weil man heute auf kritische Ausgaben zurückgreifen kann, was vor 50, 60 oder mehr Jahren offenbar nicht so leicht war. Ich habe Aufnahmen von berühmten Quartetten von Schuberts D810, und die meisten spielen ziemlich fehlerhafte Versionen. Heutige Künstler haben doch die Chance, korrekte Versionen einzuspielen.




      LG,
      Hosenrolle1
    • Lieber Hosenrolle,
      ernsthaft? Es geht doch gerade darum, dass das, was NICHT in den Noten steht hochkarätige Musiker ausmacht. Sonst könnte man ja sagen: der, der alles korrekt macht ist der beste Musiker. Und das Werk wird sicher nicht durch einige falsche Töne zerstört.

      Das soll nicht heißen, dass die Möglichkeit, auf kritische Ausgaben zurückzugreifen keine Chance wäre. Aber die Analyse des Notentextes auf Fehler hin ist nicht so ergiebig wie das Entwickeln einer eigenen Lesart des Stücks an sich.
      Doch, man soll Birnen von der Ulme verlangen! - Octavio Paz
    • Ich meinte es so, dass heutige Musiker dank kritischer Ausgaben etc. zumindest schon einmal bessere Voraussetzungen haben als die Musiker vor 50 oder 70 Jahren, um großartige Musik zu machen.

      Wenn ein Ensemble gut spielt UND nach dem (soweit es geht) richtigen Notentext spielt, dann sehe ich das als besser an als eine Aufnahme aus den 50ern, wo gut gespielt wird, aber lauter Fehler drin sind.
      Wobei ich mit "Fehler" die ganz groben meine, also falsche Notenwerte oder Tonhöhen, nicht sowas wie ein p statt pp.

      EDIT:

      Und das Werk wird sicher nicht durch einige falsche Töne zerstört.


      Für mich schon, wenn ich davon Kenntnis habe, aber das ist Ansichtssache.



      LG,
      Hosenrolle1

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hosenrolle1 ()

    • Aha. Dann war allerdings die Formulierung, dass die "Formationen überholt werden können" nicht sehr glücklich, nicht wahr? Denn an deren Spiel gibt es prinzipiell ja nichts auszusetzen ( da sie ja nicht wissen konnten, dass sie falsche Noten spielen). Es las sich eben so, als seien die richtigen Noten das Hauptkriterium...
      Doch, man soll Birnen von der Ulme verlangen! - Octavio Paz
    • Hallo!

      M.E. gibt es heute mindestens ebensoviele herausragende Kammermusikformationen wie früher, hier möchte ich nur einmal das "Berner Streichquartett", das "Fred Sherry String Quartett" oder das von Christian Tetzlaff, Tanja Tetzlaff und Lars Vogt gebildete Trio hinweisen. Allerdings feht diesen Formationen (noch) der Nimbus der Kammermusikformationen vergangener Tage.

      Objektiv gesehen bieten diese neueren Kammermusikformationen oft neue Ausblicke auf vertraute Werke wie z.B. die obengenannte Formation aus Christian Tetzlaff, Tanja Tetzlaff und Lars Vogt auf die Kalviertrion von Brahms oder das "Fred Sherry String Quartett" auf die Stzreichquartette Schönbergs.

      Das neuere Formationen oft schlüssigere Interpretationen als ihre Vorgänger abliefern können (aber natürlich nicht müssen) liegt schon alleine deshalb auf der Hand das heute durch die Musikaufzeichnungsmöglichkeiten die Interpretationen vieler Vorgängerformationen vorliegen, -wer die Probe auf´s Exempel machen will kann hier reichlich Vergleiche ziehen-, (hier ist eines meiner liebsten Beispiele der Interpretationsvergleich von Regers Streichquartette einmal mit dem für seine Reger-Interpretationen weitberühmten Drolc-Quartett und einmal mit dem schon erwähnten Berner Streichquartett).

      Das alte Interpretationen allerdings durchaus ihre Meriten haben ist natürlich ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, hier ist ebenfalls ein Interpretationsvergleich recht erhellend, nehmen wir hierfür doch nur einmal die Interpretation des Klavierquintettes Op.34 von Johannes Brahms einmal mit den Emersons und Leon Fleisher und einmal mit Maurizio Pollini und dem Quartetto Italiano. Hier fällt die neuere Interpretation der Emersons und Leon Fleishers dann (-zumindestens für mich) doch sehr stark ab ohne völlig unbrauchbar zu sein.

      Ich denke mal das hier vor allem der eigene Geschmack, der eigene Zugang zum jeweiligen Werk und die eigene Hörgewohnheit eine größere Rolle spielt als irgendein objektiver Wert.

      MFG Günther
    • letztlich ist das das gleiche Spiel wie bei Solisten. Auch dort hört man ja oft, an die "alten", wie Oistrakh, Heifetz, Piatigorsky, Horrowitz etc. kommen die heutigen nicht ran. Ich stimme dem überhaupt nicht zu, und das gilt auch bei Kammermusikformationen. Quartette wie Ebene, Mandelring, Tetzlaff z. B. sind für mich auf dem gleichen Niveau wie Busch oder so. Ich habe immer den Eindruck, ein Teil ist einfach Verklärung, und vielleicht spricht auch der damals vorherrschende Interpretationsansatz direkter an.
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
    • Hallo!

      Also ich denke eher das es heute eine ungleich größere Auswahl an Formationen gibt und so wirklich bemerkenswerte Interpretationen es ungleich schwerer haben als damals, deswegen gehen erstklassige Interpretationen nicht so sehr in das Bewußtsein über wie seinerzeit.

      Wenn wir z.B. einmal einen Solisten/eine Solistin wie Hilary Hahn nehmen die vor einiger Zeit zusammen mit Esa Pekka Salonen eine sehr gute Interpretation des Schönberg-Violinkonzertes abgeliefert hat nehmen gibt es eigentlich keine ältere Interpretation die in wesentlichen Punkten als besser ( selbstverständlich aber als deutlich anders ) bezeichnet werden könnte.

      Ebenfalls sind z.B. die alten Interpretationen der Bartok-Streichquartette des Juilliard String Quartets m.E. nicht besser oder schlechter als die gleichen Quartette z.B. mit dem Emerson String Quartet, -sie vermitteln lediglich eine andere Sicht der Dinge.

      Welche Interpretation man nur persönlich vorzieht ist also eine reine Geschmackssache.

      MFG Günther

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hörbert ()

    • Original von Hörbert
      Hallo!

      Also ich denke eher das es heute eine ungleich größere Auswahl an Formationen gibt und so wirklich bemerkenswerte Interpretationen es ungleich schwerer haben als damals, deswegen gehen erstklassige Interpretationen nicht so sehr in das Bewußtsein über wie seinerzeit.

      Wenn wir z.B. einmal einen Solisten/eine Solistin wie Hilary Hahn nehmen die vor einiger Zeit zusammen mit Esa Pekka Salonen eine sehr gute Interpretation des Schönberg-Violinkonzertes abgeliefert hat nehmen gibt es eigentlich keine ältere Interpretation die in wesentlichen Punkten als besser ( selbstverständlich aber als deutlich anders ) bezeichnet werden könnte.

      Ebenfalls sind z.B. die alten Interpretationen der Bartok-Streichquartette des Juilliard String Quartets m.E. nicht besser oder schlechter als die gleichen Quartette z.B. mit dem Emerson String Quartet, -sie vermitteln lediglich eine andere Sicht der Dinge.

      Welche Interpretation man nur persönlich vorzieht ist also eine reine Geschmackssache.

      MFG Günther


      das ist ein Punkt, den ich so noch nicht so richtig bedacht habe, scheint mir aber plausibel. Beim Rest stimme ich dir zu.
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
    • Original von Hörbert
      Also ich denke eher das es heute eine ungleich größere Auswahl an Formationen gibt und so wirklich bemerkenswerte Interpretationen es ungleich schwerer haben als damals, deswegen gehen erstklassige Interpretationen nicht so sehr in das Bewußtsein über wie seinerzeit.


      Die meisten der heutigen Kammermusikformationen können es technisch und (teilweise) interpretatorisch mit älteren aufnehmen, sie dringen jedoch nicht mehr so ins Bewusstsein von Musikfreunden ein, weil es mittlerweile so viele geworden sind, die sich
      a) gegenseitig Konkurrenz machen
      b) interpretatorisch ähneln
      und c) nicht über eine Aura verfügen, die den älteren Trios, Quartette etc. eigen waren und an denen man sie schnell erkennen konnte. Diese wagten über den Notentext hinaus zu gehen und bemühten sich um einen individuellen Ausdruck.
      Hierzu bietet sich z. B. ein Vergleich des Busch Quartetts und des gleichzeitig agierenden Budapester Streichquartetts, oder des Calvet Quartetts. Die interpretatorischen Ansätze liegen viel weiter auseinander als bei Quartetten der Gegenwart, die alle (nur) korrekt spielen.

      GRuß Amadé
    • Hallo!

      Diese wagten über den Notentext hinaus zu gehen und bemühten sich um einen individuellen Ausdruck.


      Das sehe ich nicht so, als Vergleich nehme ich hier einmal das Fred Sherry Quartett mit seiner Interpretation der Schönberg Streichquartette oder meinetwegen können wir auch das Berner Streichquartett mit seiner Interpretation der Reger-Streichquartette nehmen.

      In beiden Fällen liegt für meine Ohren eine echte Interpretation der Werke vor und eben nicht ein bloßes "vom Blatt" spielen, beide Quartettformationen haben sich m.E. intensiv mit den Werken beschäftigt, -sie auch verstanden-, und in ihrem Sinne Interpretiert /eingespielt.

      Als Vergleich diente mir bei den Schönberg-Quartetten die bekannte La´Salle-Interpretation sowie die Interpretation des Juilliard String Quartets von 1951/1952, der Status der eigenständigen Interpretation dieser beiden Quartettformationen steht ja wohl außer Frage. Das Fred Sherry-Quartett kann sich in diesen Interpretationsumfeld locker behaupten und liefert eine insgesamt frische und dem heutigen Schönberg-Bild angewpasste Interpretation ab.

      Ähnlich steht der Interpretationsvergleich des Berner Streichqiartettes da hier habe ich allerdings nur mit der recht bekannten Interpretation des Drolc-Quartettes verglichen das ja für seine Reger-Interpretationen berühmt war und lange Zeit den Maßstab in Sachen Reger-Streichquartette setzte. Auch hier steht die Interpretation des Berener Streichquartetts nicht im Schatten der älteren Interpretation sondern wirkt insgesamt schlüssiger und frischer.

      M.E. sind solche Vorwürfe keinesfalls haltbar

      MFG Günther
    • Original von Hörbert
      Hallo!

      Diese wagten über den Notentext hinaus zu gehen und bemühten sich um einen individuellen Ausdruck.


      Das sehe ich nicht so, als Vergleich nehme ich hier einmal das Fred Sherry Quartett mit seiner Interpretation der Schönberg Streichquartette oder meinetwegen können wir auch das Berner Streichquartett mit seiner Interpretation der Reger-Streichquartette nehmen.

      In beiden Fällen liegt für meine Ohren eine echte Interpretation der Werke vor und eben nicht ein bloßes "vom Blatt" spielen, beide Quartettformationen haben sich m.E. intensiv mit den Werken beschäftigt, -sie auch verstanden-, und in ihrem Sinne Interpretiert /eingespielt.



      Ich finde, diese Beispiele bestätigen die These, dass die meisten der heutigen Kammermusikformationen nicht mehr so ins Bewusstsein von Musikfreunden ein[dringen], weil es mittlerweile so viele geworden sind. Diese Masse veranlasst viele Formationen dazu, die ausgetretenen Mainstream-Pfade von vorne herein zu meiden, um wenigstens eine Chance auf Wahrnehmung von Spezialisten zu bekommen. Aber der gemeine Kammermusikfreund hat weder Reger noch Schönberg auf dem täglichen Hörzettel. Das Berner Streichquartett mag hervorragend sein, doch solange sie das nicht mit dem einschlägigen Repertoire von Beethoven bis Bartók bewiesen haben, wird sie niemand als "Große" Formation bezeichnen. Wenn sie sich auf dieses Terrain begeben, müssen sie sich erst Mal an einer gnadenlosen Kritikerschaft vorbespielen, die alles besser weiß als die Interpreten und darüber hinaus verlangt, dass man etwas Neues zu sagen hat, aber gleichzeitig alles interpretatorisch Neue unter den Generalverdacht von Selbstdarstellung, Manierismus oder gar Marketing stellt. Da hatten es die Altvorderen schon um einiges leichter.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Cetay ()

    • Hallo!

      Na ja, Formationen die mit dem klassischen-romantischen Repertoire
      nicht viel am Hut haben und die dennoch aussergewöhnlich gute Ergebnisse ablieferten gab es wohl zu allen Zeiten, ich wüsste z.B. jezt gar nicht ob z.B. das Arditti-Quartett überhaupt irgendwann einmal ein Werk von Schubert oder Beethoven eingespielt hat.

      Neuere Formationen wie das Pacificia Quartett das die Streichquartette von Elliot Carter neu eingespielt hat und deren Interpretation durchaus mit der älteren Einspielung des Juilliard Quartewttes auf einer Ebene sind (bei einer interpretator5isch durchaus eigenen Sicht der Dinge oder den schon erwähnten Formationen denke ich nicht das sie sich ihr Repertoire danach ausgesucht haben wie abgegrast der Markt schon ist sondern ich nehme eher an das hier einfach eine gewisse Affinität der Musiker zu den gespielten Werken besteht.

      Aber der gemeine Kammermusikfreund hat weder Reger noch Schönberg auf dem täglichen Hörzettel.


      Auch hier denke ich nicht das sich die Masse der Kammermusikhörer heute noch an Beethoven und Schubert bis Bartok abarbeitet sondern die Interessen mittlerweile sehr viel weiter verteilt sind. Gerade bei etwas unbekannteren Werken bietet der Markt inzwischen eine breite Palette an, -was für mich immer ein sicheres Zeichen für ein bestehendes Interesse ist-, was sich nicht verkaufen läßt wird schließlich auch nicht Produziert.

      MFG Günther