Was höre ich gerade jetzt - neben der Klassik

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    • Da an Schlaf eh nicht zu denken ist, vervollständige ich für den Moment noch hier.
      Im Wechsel:



      Hal Willner presents weird nightmare: Meditations on Mingus: 5 - Weird Nightmare (Interpret:Elvis Costello)
      Paul Simon - Insomniac's Lullaby

      In beiden Einspielungen kommen Teile des Original-Instrumentariums von Harry Partch zum Einsatz.

      Paul Simon kannte ich bis vorgestern, durch einen zufälligen Radio"fund", nur im Duo.
      „Wie Hegels ganze Philosophie darin besteht, den Gedanken dabei zu begleiten, wie er sich denkt, ist Monks ganzer Gesang so etwas wie das Ausstellen einer Stimme,
      die sich selbst beim Singen staunend zu hören vermag.“
      Dietmar Dath in: Meredith Monk zum 70. - Solistin im Chor der Widersprüche, FAZ, 20.11.2012

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    • @'Marcie : Von den Dir aufgezählten, kenn ich noch die "Heart and Bones" und die "The Rhythm Of The Saints"
      Melodienmässig am schönsten (am radiotauglichsten ?) finde ich aber die Graceland.
      Klar, ist immer auch Geschmackssache.
      Jedem/r gefällt was anderes besser.
      Am allerbesten finde ich eh die Lieder von Simon & Garfunkel aus den 1960ger/Anfangs 1970gern :)

      ... und Pink Floyd , bis zur "WYWH" gefällt mir auch sehr gut ;)


    • Duke Ellington : Continuum AD: 1974/75 The Duke Ellington Band, directed by Mercer Ellington

      Die LP "Continuum" waren die ersten Aufnahmen ohne den Duke, aber auch ohne Paul Gonsalves, Tyree Glenn und teilweise auch bereits ohne Harry Carney. Natürlich ist das nicht mehr die Ellinton-Band, die man mal kannte, wie auch? Doch es ist wahrlich keine schlechte Band. Noch immer kann man die typischen Klänge bewundern, wenn auch mit teilweise unbekannten, aber keinesfalls schlechten Musikern, im Gegenteil.

      So kann man etwa noch die Trompete von Cootie Williams bewundern, dem letzten Großen der Ellington-Band, aber auch dem jungen Barrie Lee Hall, der mal ein ganz exzellenter Plunger-Spezialist wurde, man kann den Posaunisten Art Baron hören, der sich ebenfalls zu einem ausgezeichneten Plunger-Spezialisten entwickelte, oder die Tenoristen Harold Ashby (der seit 1969 in der Band saß) und den jungen Ricky Ford (der ein fulminantes Solo in "Jump for Joy" spielt), den Baritonsaxophonisten Harry Carney, der aber noch 1974 verstarb, aber auch dessen Nachfolger, dem Schotten Joe Temperley, der inzwischen selbst verstorben ist, und der es bis zum Lincoln Jazz Orchestra unter Wynton Marsalis schaffen sollte, den Pianisten Lloyd Mayers, der wirklich einen Sound hatte, der doch stark an den Duke erinnerte, oder den Bassisten J.J.Wiggins, den Drummer Freddie Waits, der kurzzeitig in der Band war, der Altist James Spaulding, dazu Harold Minerve und Maurice Simon, die mit ihrem Sound die Klangfarbe von Johnny Hodges weiterführten.

      Man höre z.B. hier aus der CD die Stücke "Jump for Joy", "Black and Tan Fantasy", "The Jeep's Blues" (hier mit Cootie Williams als Solisten), "Blue Serge" (einer wunderbaren Ballade Mercer Ellingtons, die der Duke Anfang der 1940-er Jahre aufnahm und spielte, dann aber im Schrank verschwand, warum auch immer; Solisten hier sind Lloyd Mayers, Art Baron und Harold Ashby), "Ko-Ko" (mit Art Baron und Harold Minerve an der Klarinette) und "Carney", einer Komposition des ehemaligen Altsaxophonisten Rick Henderson, zu Ehren Harry Carneys , hier mit Joe Temperley am Baritonsax, der Harry Carney sehr sehr nahe kam, später aber seinen eigenen Stil fand.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Ted Heath : The Lost Treasures of Ted Heath AD: vermutlich in den 1950-er Jahren

      Heute aus der tollen 4-CD-Box CD-Nr.3 mit so Krachern wie "Opus One", "Intermission Riff", "Daydream", "Caravan" oder dem guten, alten "King Porter Stomp".
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Glen Gray : Sound of the Great Bands, Vol.1 & 2 AD: 1958 , Capitol Records

      Heute ist Bigband-Tag bei mir. Da darf Glen Gray nicht fehlen, der in den 1950-er Jahren mit hervorragender Besetzung die alten Original-Titel der Swing-Ära neu in Stereo aufgenommen hat. Manchmal vielleicht zu "museal" behaftet, da er auch die Original-Soli nachspielen ließ, aber er hatte dafür ein derart exzellentes Personal zur Verfügung, dass das überhaupt nicht wirklich ins Gewicht gefallen ist.

      So brilliert Gus Bivona an der Klarinette, mal ganz a la Benny Goodman, dann wieder nach Artie Shaw klingend ("Begin the Beguine"), in "Cotrasts", der Erkennungsmelodie der Jimmy Dorsey-Band, übernimmt Skeets Herfurt auf dem Altsax die Rolle Dorseys. in "Blues on Parade" von Woody Herman übernimmt er den Part Hermans. Unter den Trompetern befinden sich Shorty Sherock (Ex-Gene Krupa und Jimmy Dorsey), Manny Klein, DIE Studio-Legende überhaupt (er spielte das Horn-Solo im Film "Verdammt in aller Ewigkeit" etwa), Pete Candoli (Ex-Woody Herman, Stan Kenton, Tex Beneke), Cappy Lewis (Ex-Woody Herman) spielte Trompete, Babe Russin und Plas Johnson (er spielte da legendäre "Pink-Panther-Solo von Henry Mancini) spielten Tenorsax, Si Zentner, Joe Howard, Milt Bernhart (Posaunen), Ray Sherman saß am Klavier, Mike Rubin (Ex-Glenn Miller als blutjunger Bassist noch) am Bass und Nick Fatool (Ex-Artie Shaw und Benny Goodman) saß am Schlagzeug.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Ray Anthony : Jam Session at the Tower AD: 29.02. & 03.03.1956 , Hollywood
      & I Remember Glenn Miller AD: 1950 & 1953 & 1956 , Hollywood


      Die Titel 01 bis 06 stammen von "Jam Session at the Tower. Ray Anthony hatte sich da eine exzellente Bigband zusammengestellt.

      Conrad Gozzo , John Audino, Art de Pew, John Dolny & John Best (2,3,5) (Trompeten)
      Ray Sims , Jimmy Priddy, Dick Nash, Ken Trimble (Posaunen)
      Med Flory, Gene Merlino (Altsax) - Georgie Auld, Irv Roth (Tenorsax) - Leo Anthony (Baritonsax)
      Paul Snith (,2,3,5) & Buddy Cole (1,4,6) (Klavier) - Nick Bonney (Gitarre) - Don Simpson (Bass, Arr.) - Alvin Stoller (Drums)

      Die Soli spielten: Ray Anthony (Trompete) , Ray Sims (Posaune), Med Flory (Altsax) , Georgie Auld (Tenorsax) , Lew Anthony (Baritonsax)

      Eine fantastische Session war das gewesen. Diese Band hätte es mit jenen von Harry James, Count Basie, Duke Ellington, Les Brown oder Lionel Hampton jederzeit aufnehmen können.

      Conrad Gozzo galt bis zu seinem frühen Tod 1964 als DIE Lead-Trompeten-Legende überhaupt. Er spielte in den Bigbands von Woody Herman, Woody Herman, Harry James, sowie bei unzähligen Studioaufnahmen aller Richtungen. Eine CD unter eigenem Namen gibt es auch von ihm. John Audino steht ihm da in nichts nach. Er spielte mit Stan Kenton, Harry James und unzähligen anderen Bigbands, Art de Pew war Lead-Trompeter für Harry James, Tommy Dorsey und nach Harry James Tod eine Zeit lang der Leiter der James-Band. Ich habe ihn noch selbst live erlebt, ein toller Trompeter und eine ganz coole Socke noch dazu. John Best spielte mit Artie Shaw, Glenn Miller und Benny Goodman.

      Ray Sims, der hier alle Posaunen-Soli spielt, war viele Jahre Solist in den Bigbands von Les Brown (1947-1957) und anschließend Harry James. Er ist der Bruder des Tenoristen Zoot Sims übrigens. Med Flory spielte neben Altsax auch Tenor und Bariton, etwa in den Bigbands von Terry Gibbs. Später war er der Gründer und Leiter der Band "Supersax", die sich vor allem der Musik Charlie Parkers angenommen haben, und mit vollständigem Saxophonsatz auch die Soli von Parker zu den Stücken arrangiert hatten. Unter den Saxophonisten waren etwa Warne Marsh, Jay Migliori, Ray Reed, Lenny Morgan, Don Menza und Jack Nimitz.

      Georgie Auld spielte mit Artie Shaw und Benny Goodman, dazu leitete er eigene Bands und auch Bigbands. Leo Anthony ist Rays Bruder und spielte viele Jahre mit ihm zusammen.

      Die anderen Titel wurden mit diversen Besetzungen aufgenommen. Besonders die Sessions vom 04. & 11.01.1956 waren wieder mit einer tollen Besetzung gewesen.

      Auch die Miller-Einspielungen wurden sehr schön arrangiert und gespielt. George Williams, Billy May und Dean Kinkaide waren dafür verantwortlich.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Supersax : Chasin' the Bird & Dynamite AD: Juli 1976 & 24.-28.April 1978

      Besetzung 01-09 :

      Conte Candoli (01,05,06,08, Trompete) - Blue Mitchell (Trompete, 02,09) - Frank Rosolino (Posaune) - Med Flory, Joe Lopes (Altsax) - Warne Marsh, Jay Migliori (Tenorsax) - Jack Nimitz (Baritonsax) - Lou Levy (Klavier) - Fred Atwood (Bass) - Jake Hanna (Drums, 01, 04-09) & John Dentz (Drums,02,03)

      Besetzung 10-17 :

      Conte Candoli (Tompete) - Frank Rosolino (Posaune) - Med Flory, Lenny Morgan (Altsax) - Don Menza, Jay Migliori (Tenorsax) - Jack Nimitz (Baritonsax) - Lou Levy (Klavier) - Fred Atwood (Bass) - John Dentz (Drums)

      Wer die Band "Supersax" nicht kennt, hier ein paar Hinweise dazu. Gergründet 1972 von dem Saxophonisten Med Flory und dem Bassisten Buddy Clark (bis 1975 dabei). Med Flory war der Arrangeur der Band, die sich aus einem üblichen fünfstimmigen Saxophonsatz, Trompete, Posaune plus Rhythmusgruppe zusammensetzte. Während alle Stücke incl. der Original-Soli von Charlie Parker vom Saxophonsatz gespielt wurden, waren die Blechbläser die Improvisatoren, die dem Ganzen zusätzlichen Pepp gaben.

      Alleine das Spielen der Soli im Satz war schon mehr als eine absolute Spitzenleistung gewesen, die alleine die Qualität der Musiker beweist, die das spielten, bzw. überhaupt spielen konnten. Bei den Blechbläsern waren auch die Trompeter Marvin Stamm und Blue Mitchell oder der Posaunist Carlos Fontana hier und da mit dabei. Klavier spielte auch Ronnell Bright, Schlagzeug Jake Hanna und Lawrence Marrable, und die Bassisten Fred Atwood und Monty Budwig.

      Zu den Gründungsmitgliedern gehörten die auch hier spielenden Flory, Marsh, Migliori, Nimitz und Bill Perkins. 1974 gewann die Band einen Grammy. Die Band war auch noch Ende 1980-er Jahre unterwegs gewesen.

      Besonders tragisch ist der Tod von Posaunist Frank Rosolino im November 1978, also dem Jahr, in dem "Dynamite" eingespielt wurde. Bereits 1972 beging seine Frau Selbstmord und hinterließ ihm zwei Kinder. Noch im September 1978 trat Rosolino in Wien auf, es schien ihm bestens zu gehen, er war gut gelaunt und spielte mit dem österreichischen Fritz Power-Trio und Harry Pepl (der auch einige Jahre später Benny Goodman begleitete) um die Wette. Doch am 26.November beging er eine unfassbare Tat. Er erschoss seine beiden Kinder (eines überlebte den Kopfschuss aber, blieb aber blind) und dann sich selbst.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Thad Jones : The Fabulous Thad Jones AD: 1954

      Thad Jones (Trompete) - Frank Wess (Tenorsax, Flöte) - Hank Jones (Klavier, 3,5-6,8-9) - John Dennis (Klavier, 1-2,4,7) - Charles Mingus (Bass) - Max Roach (Drums, 1-2,4,7) - Kenny Clarke (Drums, 3,5-6,8-9)

      Dann weiter mit : "Motor City Scene" AD: 1959

      Thad Jones (Kornett, Flügelhorn) - Al Grey (Posaune) - Billy Mitchell (Tenorsax) - Tommy Flanagan (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Elvin Jones (Drums)

      Thad Jones dürften die meisten Hörer vor allem als Bigband-Leiter, Komponist und Arrangeur kennen, aber er war auch ein ausgezeichneter Trompeter/Kornettist/Flügelhornspieler gewesen. Doch sein Spielen ging unter mit dem wachsenden Erfolg als Leader und eben Musiker der "Schreibenden Zunft".

      Geboren 1923 in Pontiac/Michigan, ging er aus einer zahlreichen (er hatte noch neun weitere Geschwister) und musikaischen Familie hervor. Seine beiden Brüder Hank (eigentlich Henry) und Elvin wurden, wie vermutlich bekannt ist, ebenfalls ausgezeichnete Jazzmusiker. Hank als Pianist, der so ziemlich jeden Stil spielen konnte, und Elvin, der als Drummer u.a. für John Coltrane bis 1966 spielte.

      Seine musikalische Karriere sollte erst so richtig nach dem 2.Weltkrieg starten, als er zunächst in der Band von Billy Mitchell spielte (mit Bruder Elvin zusammen). Von 1954 bis 1963 wurde er Mitglied der Count Basie-Bigband, für den er auch arrangierte. Später tat er es auch für Harry James.

      1965 gründete er das legendäre Thad Jones/Mel Lewis-Orchestra, was bis 1978 andauern sollte. Dann übersiedelte er nach Dänemark, wo er mit der Dänischen Radio Bigband auftrat und sie auch dann leitete. Auch unterrichtete er am Könuglichen Konservatorium Jazz. Ende 1984 wurde ihm die Leitung des Count Basie Orchestras anvertraut, da der Count 1984 verstorben war, und in der Überganszeit von Eric Dixon geleitet wurde.

      1986 musste er die Leitung leider wieder abgeben, da er gesundheitlich zu sehr angeschlagen war. Am 20.08.1986 verstarb er in Kopenhagen/Dänemark, seiner Wahlheimat.

      "The fabulous Thad Jones" entstand während seiner kurzen Zeit im Workshop von Charles Mingus 1954. Das zweite Album "Motor City Scene" entstand während seiner Zet in der Basie-Band. Er hatte sich dazu zwei Kollegen der Band dazu geholt, die eine ähnliche Auffassung von der Musik hatten, Al Grey und Billy Mitchell. Beide Musiker konnten wie Jones auch, einen Stil finden, der durchaus modern, aber doch auch irgendwie noch in der Tradition beheimatet war. Beide Kollegen spielten für Dizzy Gillespies Bigband Mitte der 1950-er Jahre,aber eben auch mehrere Jahre für Basie.

      Thad Jones schrieb u.a. "A Child was Born", "Don't get Sassy", "To You", "H.R:H.", "The Deacon" und "Mutt and Jeff" (die letzten drei Stücke findet man alle auf der CD "Chairman of the Board" der Basie-Band).
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Weiter aus der Box "The Magnificant Thad Jones AD: 1956

      Thad Jones (Trompete) - Billy Mitchell (Tenorsax) - Barry Harris (Klavier) - Percy Heath (Bass) - Max Roach (Drums)

      Noch einmal aus der Box von Thad Jones.

      Dann aber so langsam wieder in Richtung Bigband wandernd Count Basie im Oktett und dann auch mit der Bigband :



      Count Basie : Class of '54

      Titel 01-08 : AD: 07.Sept.1954 , in Boston (Oktett-Besetzung)

      Joe Newman (Trompete) - Henry Coker (Posaune) - Frank Wess (Tenorsax, Flöte) - Frank Foster (Tenorsax) - Charlie Fowkles (Baritonax) - Count Basie (Klavier, Orgel) - Freddie Green (Gitarre) - Eddie Jones (Bass) - Gus Johnson (Drums)

      Es gibt einige wunderschöne Momente, etwa "I'm Confessin'" mit Joe Newmans Trompete und Basies Orgelspiel, "These Foolish Things" mit Frank Foster, früher eines der Paradestücke von Lester Young, aber auch "Ingin' the Ooh", was kein anderes Stück als "Swingin' the Blues" ist. Dazu kommt das kraftvolle Spiel von Charlie Fowkles am Bartionsax, der damals recht oft zu solistischen Ehren kam.

      Diese "kleine Bigband" ist ganz ausgezeichnet. Man höre die großartige Rhythmus-Gruppe um Drummer Gus Johnson, der keinen Deut schlechter als sein Nachfolger Sonny Payne war, auch unglaublich druckvoll, dabei aber mehr zusammenhaltend, bindend, und damit mehr in der Tradition eines Jo Jones und Shadow Wilsons stehend, als dann etwa Sonny Payne.

      Titel 09-17 : AD : 02.Sept.1954 , American Legion Park, Ephrata, Penn.

      The Count Basie Orchestra
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Count Basie : Chairman of the Board AD: 28.04.1958 - 11.12.1958 (Titel 01-10) Dez.1960 (11-13) , 01.07.1962 (Titel 14) & 28.07.1962 (Titel 15)

      Die Original-LP hatte nur die Tracks 01-10 , die weiteren Stücke hat man mit auf die CD gegeben, damit sie "voll" wird. Ob das so sinnvoll war, mag man sich streiten. Während die 1960 gemachten Einspielungen noch passen, findet man dann später eine stark veränderte Basie-Band vor.

      Die Angaben auf den meisten LPs und CDs der Orirignal-LP sind falsch. Das ist nicht auf meinen Mist gewachsen, sondern von Chris Sherdian, dem "Schreiber" der "Basie-Bibel", die die gesamte Bandzeit vom Anfang 1935/36 bis zum Tod des Count 1984 dokumentiert hat. Und er konnte auf Grund des damaligen Tournee-Verlaufes das Datum genau festhalten.

      Das Besondere an der CD ist, dass alle Titel von den Bandmitgliedern stammen. Damit wurden die Parts der Musiker natürlich entsprechend geschrieben. Die meisten Stücke steuerte Frank Foster dazu, gefolgt von Thad Jones, Frank Wess und Ernie Wilkins, der von 1955-1957 in der Band saß. Nach den Ausstieg dieser Musiker 1963/64, wurden einige Zeit lang kaum Stücke von der Band heraus geschrieben oder arrangiert. Merkwürdig, wenn man bedenkt, dass es viele Jahre eine Tradition war, bei Basie von einigen Musikern etwas zum Band Book beizutragen.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • (Zu Paul Simon muss ich erstmal mehr hören, aber nach ein paar Stichproben, bleibt Insomniac's Lullaby vermutlich mein Lieblingslied und auch die gesamte CD Favorit.
      Mochte in jüngeren Jahren "You can call me Al" sehr - ohne auf dem Schirm zu haben, von wem es ist, ist mir noch eingefallen.)



      Charles Mingus
      1 - Me, myself an eye
      2 - Mingus ah um - daraus: Self-Portrait in three Colours
      „Wie Hegels ganze Philosophie darin besteht, den Gedanken dabei zu begleiten, wie er sich denkt, ist Monks ganzer Gesang so etwas wie das Ausstellen einer Stimme,
      die sich selbst beim Singen staunend zu hören vermag.“
      Dietmar Dath in: Meredith Monk zum 70. - Solistin im Chor der Widersprüche, FAZ, 20.11.2012


    • Als ich die Tage und heute unterwegs war zum Einkaufen gab es diese CD mit dem Trompeter Buck Clayton.

      Titel 01-11 : Buck Clayton (Trompete) - "Big Chief" Russell Moore (Posaune) - Milton "Mezz" Mezzrow (Klarinette, 01-06) - Gene Sedric (Klarinette, Tenorsax, 03-06) - Red Richards (Klavier) - Pierre Michelot (Bass) - Kansas Fields (Drums) AD: 15.11.1953 , Paris, Frankreich

      Titel 12-16 : Buck Clayton (Trompete) - Michel de Villiers (Tenor/Baritonsax) - André Persiany (Klavier) - Jean-Pierre Sasson (Gitarre) - Charlie Biareau (Bass) - Gerald Pochoment (Drums) AD: 15.11.1953

      Der Trompeter Buck Clayton wurde vor allem durch seine Mitwirkung in der Bigband von Count Basie bekannt, aber auch durch seine Tourneen mit JATP und seinen eigenen Einspielungen für das Label Columbia 1953/54, den legendären "Jam Sessions", die es auf zwei Platten gab. 1953 besuchte er dann mit jener Band Europa, die man hier im ersten Teil auch hören kann. Mezz Mezzrow lebte bereits in Paris, Drummer Kansas Fields sollte nach der Tournee bis 1965 in Europa, vor allem Paris, seine Wahlheimat bleiben. Die Band war nicht mit den ganz großen Stars gespickt, aber damals in Europa heiß begehrt.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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    • Ted Heath :Heute die CD-Nr.2 aus der 4-CD-Box. Auch hier wieder Aufnahmen aus den 1950-er Jahren, denke ich mal. Wieder eine schöne Mischung aus bekannten und durchaus weniger bekannten Stücken. Etwa die wenig im Bigband-Umfeld zu findenden "Misty" oder "Avalon", aber auch "And the Angel Sing", "Good Bait", "Georgia on my Mind" , "At the Woodshopper's Ball" oder "Tuxedo Junction".
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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    • Manowar; Battle Hymns

      Ich höre seit Tagen im Wechsel Rush und Saxon (bei zusammen 42 CDs wird das nicht so schnell langweilig), nur selten unterbrochen von anderem Hartwurst-Kram. Das unschuldige Debut der bald zu personifiziertem Klischee mutierten Dummtruppe Manowar gehört zu meinen Allzeitfavoriten der metallischen Kunst.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Beitrag von Cetay ()

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      Ella Fitzgerald/Louis Armstrong : Ella & Louis Together AD : 16.08.1956 , Hollywood

      Ella Fitzerald (Voc.) - Louis Armstrong (Trompete, Voc.) - Oscar Peterson (Klavier) - Ray Brown (Bass) - Herb Ellis (Git.) - Buddy Rich (Drums)

      Aus der Doppel-CD die CD-Nr.1
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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