Was höre ich gerade jetzt - neben der Klassik

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      Die Band "The Giants of Jazz" bestand von 1971 bis 1972. Die meiste Zeit bestand die Besetzung wie hier auch aus Dizzy Gillespie (Trompete) - Kai Winding (Posaune) - Sonny Stitt (Alt/Tenorsax) - Thelonious Monk (Klavier) - Al McKibbon (Bass) - Art Blakey (Drums)

      Alle Bandmitglieder stellten in dieser Zeit ihre eigenen Projekte und Bands zurück, und tourten rund um die Welt. Hier nun die Doppel-CD aus dem Victor Theatre in London.

      Allerdings gibt es auch eine CD vom Monterey Jazz Festival vom 16.September 1972, auf der Dizzy Gillespie von Clark Terry und Roy Eldridge abgelöst wurde.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Duke Ellington : The Treasury Shows, Vol.8

      AD: 14.Juli 1945 & 21.Sept.1945 & 21.Juli 1945

      Diese Reihe bringt einem die Band von 1943 bis 1951 näher. Diese Serie bringt wieder eine reihe von Stücken heraus, die der Duke eigentlich überhaupt nicht in seinem Programm hatte. Auch zeigen diese Aufnahmen, welches immer noch fantastische Solo-Potential in der Band steckte: Rex Stewart alleine ist das Geld der Doppel-CD schon wert, doch wenn dann Tricky Sam Nanton und Lawrence Brown noch loslegen, Johnny Hodges und Cat Anderson oder Ray Nance und Jimmy Hamilton einsteigen, Taft Jordan loslegt, da fällt nicht weiter auf, dass Al Sears immer ein wenig klingt, als ob er gerne wie Ben Webster spielen würde, er es aber einfach nicht "besser" konnte.

      Dass man über die Sänger - und Sängerinnenauswahl bei Duke eigentlich fast immer nur den Kopf schütteln konnte, ist auch hier wieder zu hören. Kay Davis ist ausgebildete Opernsängerin. Sie hatte eine perfekte Intonation, aber in meinen Ohren Null Swing-Feeling, Al Hibblers Bariton ist einfach gruselig-dröhnend, aber er war zu seiner Zeit ein wichtiger Bestandteil der Band. Joya Sherill war sicherlich neben Betty Roché die beste Jazz-Singerin der Band nach dem Ausstieg Ivy Andersons 1942.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Ella Fitzgerald : The Duke Ellington Songbook AD: 15.06. - 27.10.1957 , Los Angeles

      Zunächst mal Teil 1 , natürlich mit dem Duke Ellington-Orchestra und einigen Gastmusikern, die ich jetzt nicht alle aufzählen will.

      Hier singt nicht nur Ella großartig, sondern auch die Band spielt fantastisch. Natürlich kommen auch die exzellenten Solisten der Band bei einigen Stücken zu Solo-Ehren.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Neu

      2013 im internen Bereich gepostet, kann das beim Wiederhören so stehen bleiben. :thumbup:


      Jig-Ai; Jig-Ai


      Man muss schon weit über den Tellerrand blicken, um diese entlegene, zugegebenermaßen etwas extreme Ecke zu erspähen. Die sympathische, dem Goregrind-Genre verbundene Truppe aus Tschechien zeichnet sich vor allem durch ihren gepitchten Pig Squeal Gesang (unverzerrter gutturaler Gesang, der durch das Einsaugen von Luft bei gleichzeitig geschlossenen Stimmritzen erzeugt wird) aus. Das klingt mal nach einem Wildschwein im Häcksler, mal mach einem ersaufenden Frosch. Die Textverständlichkeit ist natürlich Null, was in Ordnung geht, denn angesichts der Songtitel will man gar nicht so genau wissen, worüber da im Detail gegrunzt, geröchelt und geblubbert wird, während die untermalenden Instrumente zur Abrissbirne umfunktioniert werden. Macht gehörigen Spass.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Neu

      Cetay, ich habe es halb gehört, morgen den Rest vermutlich.
      Das Cover hat mich daran erinnert, dass mir gestern zu Nina Simone gesagt wurde, sie würde sich anhören, als ob sie aus einem Fass voll Giftsäure singt. (Nicht als negative Bewertung ihrer Gesangskunst gemeint).
      Das Hören hat dann noch Einiges mehr an Assoziationen ausgelöst, aber ich höre erstmal zu Ende.
      Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
      - Henry Jackson van Dyke jr. -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()