Was höre ich gerade jetzt - neben der Klassik

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    • eddy Bucker : A Salute to Louis Armstrong AD: 1955-1959

      Coll.Personal :

      Teddy Buckner (Trompete) - William Woodman,jr.(1,2,18), John Ewing (3-13, 17), Trummy Young (14-16) (Posaunen) - Joe Darensbourg (1-11,12), Caughey Roberts (17) (Klarinette, Sopransax) - Edmond Hall (14-16), Pud Brown (12,13)(Klarinette) - Harvey O. Brooks (1-3,18), Chester Lane (3-13,17), Billy Kyle (14-16) (Klavier) - Arthur Edwards (1-13, 17-18) & Mort Herbert (14-16) (Bass) - Jesse Sailes (1-13,17-18), Danny Barcelona (14-16) (drums)

      Eine sehr schöne Homage an den großartigen Louis Armstrong. Teddy Buckner galt als Doppelgänger von Louis, der ihm nicht nur spielerisch recht nahe kam, sondern auch optisch eine gewisse Ähnlichkeit mit ihm hatte. Er wurde auch hin und wieder als "Double" in Filmen für ihn genommen. Buckner (1909-1994) spielte mit Buck Clayton, Benny Carter, Lionel Hampton, Horace Henderson mehr Swing und teilweise sogar so einen Mischstil aus Swing und Bop, bevor er von 1949-1954 in der Band von Kid Ory wirklich als tradtioneller Musiker bekannt wurde. Von 1954 bis 1966 leitete er eine eigene, ausgezeichnete Band, die hier auch mit den meisten Stücken vertreten ist. Ab 1965 bis 1981 spielte er im Disneyland regelmäßig.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Larry Adler - Body and Soul

      Versuche mich seit einer Woche im Mundharmonika lernen und schaue mich um.
      Das ist jetzt keine Klassik, eher jazzig, Swing, aber Larry Adler hat wohl die "harp" aus der umfangreichen Ächtung im klassischen Bereich heraus geholt und es wurden extra klassische Stücke für ihn komponiert, soweit ich bisher gefunden habe.
      _________________________

      Jetzt noch ein Anliegen in eigener Sache oder eine Art Stoßgebet in den Äther - bitte, bitte mal eine Frau hier noch wieder schreiben :down
      Nicht falsch verstehen, geht nicht gegen die männlichen Anwesenden, sondern als mit / plus.
      So langsam geht meine Gelassenheit "flöten".
      Ich wünsche mir Heike, Cosima und auch die, die gesperrt wurde und ich gerne lese und die anderen zurück hier.
      So wie es hart ist Neuanmeldungen zu sehen, die vom Namen eine Frau vermuten lassen und es schreibt niemand :I

      Gibt es geheime Orte? Ich frage mich langsam die schrägsten Sachen.
      Aber es gibt doch in der klassischen Musik Frauen und nicht nur in rein feministischen Verbünden, die vielleicht reine Frauenforen bevorzugen. ?(

      Ich verstehe es einfach nicht.
      Sende das jetzt mal ab, bevor ich es mir anders überlege, da ich mir echt blöd vorkomme.
      Egal wie, ist dann halt auch einfach, wie es ist. Und ich bin froh, dass es diesen Ort gibt.

      tapeesa
      Artists live with God – but give their little finger to Satan. I sleep with the angels and dream of the devil. - Heitor Villa-Lobos
      I love to write quartets. One could say that this is a mania. - Heitor Villa-Lobos

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()



    • Duke Ellington : Hot Summer Dance AD: 22.07.1960

      Am 24.05.1974 ist der große Duke Ellington gestorben. Zu diesem Anlass als Erinnerung an ihn diese CD.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • tapeesa schrieb:




      Jetzt noch ein Anliegen in eigener Sache oder eine Art Stoßgebet in den Äther - bitte, bitte mal eine Frau hier noch wieder schreiben :down
      Nicht falsch verstehen, geht nicht gegen die männlichen Anwesenden, sondern als mit / plus.
      So langsam geht meine Gelassenheit "flöten".
      Ich wünsche mir Heike, Cosima und auch die, die gesperrt wurde und ich gerne lese und die anderen zurück hier.
      So wie es hart ist Neuanmeldungen zu sehen, die vom Namen eine Frau vermuten lassen und es schreibt niemand :I

      Gibt es geheime Orte? Ich frage mich langsam die schrägsten Sachen.
      Aber es gibt doch in der klassischen Musik Frauen und nicht nur in rein feministischen Verbünden, die vielleicht reine Frauenforen bevorzugen. ?(

      Ich verstehe es einfach nicht.
      Sende das jetzt mal ab, bevor ich es mir anders überlege, da ich mir echt blöd vorkomme.
      Egal wie, ist dann halt auch einfach, wie es ist. Und ich bin froh, dass es diesen Ort gibt.

      tapeesa
      Ich kann das gut nachvollziehen. Es war einmal gut gemischt hier, und ich weiß auch nicht, warum die meisten Neuanmeldungen von männlichen Wesen kommen. Da hilft aber nur eins: Mundpropaganda. Denke ich zumindest.
      Wir haben auch teilweise bewegte Zeiten hinter uns, die sehr zum ausgedünnten Zustand des Forums beigetragen haben. Ich wünschte mir auch etwas mehr weibliche Mitglieder. Wer weiß, eines Tages...
      Doch, man soll Birnen von der Ulme verlangen! - Octavio Paz
    • Satie schrieb:

      Ich kann das gut nachvollziehen. Es war einmal gut gemischt hier, [...]
      Ja, ich weiß - über das letzte Jahr habe ich auch ältere Beiträge gelesen und auch den Thread mit dem Streit entdeckt.

      Hatte auch überlegt jemand anzusprechen - aber ich bin im realen Leben so gar nicht im Klassikkontext unterwegs.
      In naher Zukunft wird sich das vermutlich wenig ändern.

      Es ist zumindest schön, dass mein Gefühlsausbruch okay war und sogar verstanden wird und es geht auch schon wieder :)
      Durch die Mundharmonika-Sache bin ich grad eh etwas im Umbruch und auch gehörig "durch den Wind" - ich höre Sachen, auf die ich früher im Lebtag nicht gekommen wäre und entdecke ganz neue Seiten. 8|

      Die Hoffnung, dass es sich wieder etwas anders einpendelt habe ich auch nicht verloren.

      Lieben Gruß!
      Artists live with God – but give their little finger to Satan. I sleep with the angels and dream of the devil. - Heitor Villa-Lobos
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    • tapeesa schrieb:

      Jetzt noch ein Anliegen in eigener Sache oder eine Art Stoßgebet in den Äther - bitte, bitte mal eine Frau hier noch wieder schreiben
      ich verstehe solche Wünsche durchaus, aber darauf hat man kaum Einfluss. Wichtig ist, dass überhaupt Aktivität herrscht, ob das Männer oder Frauen sind, sollte doch völlig egal sein. Bitte auch mich nicht falsch verstehen, aber nur durch Aktivität und sinnvolle Beiträge kann man ein Forum interessant machen. Und DAS sollte erst einmal das Wichtigste sein.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Maurice André schrieb:

      ich verstehe solche Wünsche durchaus, aber darauf hat man kaum Einfluss.
      Wie jetzt? Gibt es einen Beweis, das beten nicht hilft :engel :P (es ging mir gar nicht um Einfluss, nur um was loszuwerden (mit einer kleinen Hoffnung auf etwas Verständnis - die sich erfüllt hat :) nun hat sich schlicht ein Knoten gelöst).

      So - zum grande finale persönlicher Chaos-Tage schmeiße ich jetzt auch die "Symphonie Fantastique" an! und am besten Händels Feuerwerk hinterher, das fand ich auch sehr eindrucksvoll. :!:
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    • Wenn wir schon mal beim Beten sind... :D




      Stryper; To Hell with the Devil (1986)

      Metal ist kompliziert. Stryper werden als Vertreter des Christian Metal Genre geführt, aber das ist Nichtsinn, weil christliche Texte das einzige sind, woran man die Zugehörigkeit zu einem solchen "Sub-Genre" festmachen könnte. Musikalisch sind die wenigen Metal Bands mit der frohen Botschaft im Gepäck überall zu finden, sogar im Deathcore.

      Stryper gehören zum Glam/Hair-Metal. Diese Genre-Bezeichnung wurde Mitte der 80er aus dem Look und dem Image der Protagonisten abgeleitet - einfach mal 'Glam Hair Metal' in die Suchmaschine eingeben, es lohnt sich... 8) Aber hier gibt es klare Charakterisitka, durch die das Genre musikalisch definiert wird. Das heisst allerdings nicht, dass jede Gruppe, die diesen Stil spielt, auch äusserlich als Glam-Band auftritt, ebensowenig, wie jede äusserlich als Glam-Band erscheinende Gruppe zwingend Glam-Metal spielt. Wie gesagt, es ist kompliziert. Vielleicht braucht es einen Metal-Thread, in dem ich mir das mal selbst erkläre. Ich höre eh kaum noch etwas anderes und kann daher sonst nichts zum Forum beitragen.

      Zwingend festzustellen ist für mich, dass Strypers Hang zum schmalztriefenden Melodien-Kitsch durch einige der besten Riffs aller Zeiten konterkariert werden. Hier müsste nun geklärt warden, was ein Metal-Riff ist und warum das Riff die DNA des Metal darstellt, weswegen ein gutes Riff auch einen miesen Song noch retten kann. Aber so mies sind Stryper gar nicht, sondern nur geradezu unverschämt schlagerhaft eingängig und sich ewig in den Ohren verhakend, ob man will oder nicht. Und dann haben sie noch die Chzupe, den fiesesten ihrer Ohrwürmer mit Sing-Along Song zu bezeichnen und den Refrain nicht mal mit einem Text zu versehen. Und doch... es gibt auf dieser Platte genügend Wahnsinns-Riffs, die mich das durchstehen lassen und zugegebenermassen ertappe ich mich immer öfter dabei, dass mir auch die Schnulzen-Teile irgendwie Spass machen. Irgendwie? Ach was, ich finds geil! Nicht zuletzt wegen des Gottvertrauens (in diesem Kontext ist solcherlei legitim), dass das nächste rettende Monster-Riff kommt, bevor sich das Kultus-Teufelchen auf meiner Schulter meldet und verkündet, dass mir so etwas eigentlich gar nicht gefallen darf.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cetay ()

    • => Christian Metal <=
      Komme eher von der anderen Seite
      Aus der Ecke "Denver Sound" / Alternative Country läuft jetzt David Eugene Edwards:



      Sein Vater wandte "Feuer und Schwefel" Predigten an, um Menschen auf den rechten Weg zu bringen (Kirche des Nazareners) -
      Sehe gerade, gibt auch einen Dokumentarfilm über ihn: David Eugene Edwards – The Preacher

      Denver Sound wird mit Country geprägt von "düsterem Sarkasmus und apokalyptischer Spiritualität" beschrieben.
      Und ich muss gestehen: ich mag, was ich da höre :thumbup: (okay, nicht alles ... )
      _______________

      Ansonsten bin ich dran eine Landkarte bezüglich meiner Musik-Vorlieben neben der Klassik (die unverrückbar das Herzstück ist) zu erstellen und zu vertiefen.
      Dieses Schaubild (gemeinfrei) hilft mir. (Der Link führt zu einer vergrößerten Ansicht).



      Darüber zwei Neuentdeckungen:



      Ruth Brown & LaVern Baker

      Maurice André schrieb:

      Es gab und gibt noch eine Art "Zwitter" in der Cajun-Music aus New Orleans. Diese Musik ist ein Stil-Misch-Masch aus Folk, Irish Music und Jazz, vereinfacht ausgedrückt. Diese Musik wird noch in England sehr gepflegt und bei uns gibt es ebenfalls eine nicht so kleine Fangemeinde dafür. Ich selbst hatte mal auf einer Session mit einer solchen Band gespielt, das waren exzellente Musiker, aber ist nicht mein Ding.
      Ich hatte beim Lesen gestutzt, weil ich es frankophon in Erinnerung hatte. Weiß nicht, ob wir vom Gleichen sprechen. Aber auf dem Schaubild wird Cajun Rock als vom "French Folk" beeinflusst angegeben.
      Musik der frankophonen Einwanderer in Cajun Country (Louisiana). Okay, New Orleans ist in Louisiana - nur wie du auf "Irish" kommst, entzieht sich meiner Kenntnis.
      _________

      Das Ganze hat ergeben, dass ich beim Hillbilly gelandet bin -

      Den Bogen zur Klassik habe ich auch schlagen können: Liza Lehmann, eine Komponistin. Aber dazu dann mal ein Post im Klassik-Thread.

      Jetzt noch eine Ecke Bluegrass:



      Alison Krauss "A hundred Miles or more"

      Sieht ganz so aus, als ob sich in meinem Leben ein neues Kapitel aufschlägt.
      (Und jetzt tue ich etwas Vernünftiges 8) )
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von tapeesa () aus folgendem Grund: Kirche des Nazareners, nicht der Nazarener, und noch etwas ergänzt.

    • tapeesa schrieb:

      Ich hatte beim Lesen gestutzt, weil ich es frankophon in Erinnerung hatte. Weiß nicht, ob wir vom Gleichen sprechen. Aber auf dem Schaubild wird Cajun Rock als vom "French Folk" beeinflusst angegeben.
      Musik der frankophonen Einwanderer in Cajun Country (Louisiana). Okay, New Orleans ist in Louisiana - nur wie du auf "Irish" kommst, entzieht sich meiner Kenntnis.
      youtube.com/watch?v=PeiAtcskuW0

      Vielleicht erschließt sich Dir der Zusammen mit meinem "Irish Folk" mit diesem Video. Die Instrumente (außer dem Schlagzeug) werden durchaus in ähnlicher Form auch in Stücken der Irish Music so eingesetzt. Ich kenne diese Band persönlich, wir haben auf einem Festival sogar zusammen gespielt. Mein Bass & und Klarinettenkollege haben mir den Bezug zu Irland auch erklärt. Denn viele Iren sind ebenfalls in New Orleans und Umgebung gelandet. Sowohl Geige als auch Akkordeon kamen aus Europa in die USA. Mein Bassist spielt sowohl Cajun als auch Irish und Kleszmer-Musik, der Klarinettist ist Profi und spielte bereits in den 1960-er Jahren sowohl in GB (er ist Brite) als auch in New Orleans diese Musik, auch Kleszmer. Als langjärhiges Mitglied von Chris Barber auch nicht gerade mit unbekannten Leuten.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Maurice André schrieb:

      Vielleicht erschließt sich Dir der Zusammen mit meinem "Irish Folk" mit diesem Video.
      Es war tatsächlich ein Missverständnis. Ich hatte dich falsch gelesen.
      Aber geschadet hat es nichts, jetzt weiß ich noch ein bisschen mehr :)

      Diese beiden Lieder:
      Cajun Roosters - Flames d'enfer, Flames of hell
      Cajun Roosters - Jongle à mois
      mag ich durchaus.

      :hello
      __________

      Im Anschluss passt Bill Haley ganz gut



      Bill Haley - Rock around the Clock
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

    • tapeesa schrieb:

      Es war tatsächlich ein Missverständnis. Ich hatte dich falsch gelesen.
      Aber geschadet hat es nichts, jetzt weiß ich noch ein bisschen mehr
      Lach. Auch gut. Super.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Black Sabbath; Black Sabbath (1970)

      Die Geburtsstunde des Metal hat tatsächlich schon 50 Jahre auf dem Buckel. Zwei Jahre später kam u.g. Sampler raus, auf dem diese LP fast komplett drauf war - nur der Titelsong (mit dem gleichen Namen wie Band und LP) fehlte. Das war mit 9 meine erste Begegnung mit den Finsterlingen und die hat mir jede Menge Ärger eingebracht als mein Bruder herausfand, dass ich die Platte ständing heimlich gehört und dabei verkratzt hatte.

      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Johnny Hodges : JH and the Ellington Men AD: 26.06.1957 & 03.09.1957 (Bigband-Einspielungen) & 11.01.1956 (Septett)

      Ein geringer Teil der Stücke stammen aus dem Ellington-Book, der Rest sind Eintagsfliegen, die aus der Band heraus gekommen sind. Im Grunde ist es eine Ellington-Bigband one den Duke, aber mit Billy Strayhorn am Klavier - und damit wieder doch alles im Sinne des Duke himself.

      Es sind zeitlos schöne Einspielungen, auch entsprechend technisch hochwertig gefertigt, daher ist die CD schon klasse, aber eben auch "nur" eine weitere Ellington-CD, wenn auch ohne den Meister himself. Doch damals hat die Band noch ohne ihn blendend funktioniert, denn Musiker und vor allem Billy Strayhorn waren noch voll dabei.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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    • Clem Tervalon : Jazzaplenty - rare classic New Orleans Jazz AD: 26.07.1973 & July 1975 , New Orleans

      Alvin Alcorn (Trompete) - Clem Tervalon (Posaune, Gesang) - Albert Burbank (1973) & Clarence Ford (1975) (Klarinette - Ford auch Sax) - Dave Williams (1973) & Ellis Marsalis (19759 (Klavier) - Placide Adams (Bass) - Freddie Kohlman (Drums)

      Hier wurden zwei LPs zu einer CD zusammengebracht, die auch Sinn ergibt. Mit dabei im zweiten Teil ist der gerade erst verstorbene Vater von Wynton Marsalis.

      Über Clem Tervalon weiß ich leider überhaupt nichts. Ich habe ihn durch Zufall beim Lesen in einem Buch entdeckt, und dann eben bei Amazon geschaut, aber auch bei Google. Dort findet sich kein wirklich entscheidender Hinweis, sei es auf sein Geburtsjahr oder sein Sterbejahr. Stilistisch ist er in den alten NO-Jazz einzuordnen, etwa in die Nähe zu Freddie Lonzo und Lucien Barbarin. Er spielt mit vielen Crowl-Effekten, doch nicht nur begleitend, und damit in der Tradition von Kid Ory bis eben Waldren "Frog" Joseph und Freddie Lonzo, doch eben nicht so einfach wie damals Ory, Robinson oder den reinen Tailgate-Posaunisten.

      Alvin Alcorn spielte 1954-1956 mit Kid Ory, Albert Burbank war einer der besten NO-Klarinettisten überhaupt, wenn auch nicht der Außenwelt so bekannt. Placide Adams (1929-2003) spielte mit den ganzen "Alten" der Szene, etwa Papa Celestin, Paul Barbarin und George Lewis, später mit Al Hirt. Er war auch im Rhythm&Blues aktiv, etwa mit B.B.King und Big Joe Turner. Freddie Kohlman (1918-1990) spielte mit Papa Celestin, Sam Morgan und Joe Robicheaux, und wohl auch mal ganz kurz mit Louis Armstrongs All Stars. Später entstanden Aufnahmen mit Dr.John, Chris Barber, Bob Wilber, Harry Connick,jr. oder Albert Nicholas, aber auch mit der Preservation Hall Jazz Band.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Heute mal zwei Alben, die ich schon lange nicht mehr gehört habe. Beide stammen von dem New Orleans-Trompeter Kermit Ruffins. "World of a String" und "1533 St.Philip Street" AD: 1992 & 2001

      Kermit Ruffins, Jahrgang 1964, gründete 1983 die heute durchaus bekannte "Rebirth Brass Band" , der er bis 1992 angehörte. 1992 gründete er dann seine eigene Band, die "Barbecue Swingers", mit denen er viele CDs einspielte und auch mit eigenen, höchst erfolgreichen Konzerten in Erscheinung trat, bei denen er alles selbst organisierte, sogar selbst gekocht hat. In seinen Bands spielten viele exzellente Musiker seiner Heimatstadt.

      Er selbst trat auch mit Wynton Marsalis, Wessell Anderson, Harry Connick,jr. , Marceo Parker oder Walter Payton auf, dem Vater des Trompeters Nicholas Payton.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)