Was höre ich gerade jetzt - neben der Klassik

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    • Bill Coleman : A Smooth One _ "Live" in Manchester , May 1967

      Bill Coleman (Trompete, Flügelhorn, Gesang) mit dem Millinder/Littlejohns-Sextett Aus GB

      Ich muss zugeben, dass ich von Colemans Begleitband absolut noch nie etwas gehört habe. Nur Drummer Johnny Richardson dachte ich dem Namen nach zu kennen, aber das Netz zeigt mir nur einen Drummer gleichen Namens an, der es definitiv nicht sein kann, da er viel später auf die US-Szene gekommen ist.

      Alan Littlejohn (das "s" scheint nicht zu stimmen) war ein Trompeter, der von 1928 bis 1996 gelebt hat und aus GB kam. Der andere Leader der Band, Posaunist Tony Millinder ist noch weniger im Netz vertreten. Daher kann ich hier ausnahmsweise mal wirklich wenig zur Aufklärung beitragen.

      Die Doppel-CD selbst macht aber einen sehr guten Eindruck. Die Stücke sind natürlich weitgehend Standards, etwa "Caravan", "I want a little Girl" oder "Indiana".
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Dizzy Gillespie : Eight Classic Albums

      "Dizzy in Greece" AD: 1956 (Mai 1956, wenn ich das richtig recherchieren konnte) & 1957

      Die Band spielte das Album in Etappen ein, so dass auch die Besetzung sich verändert hatte. Solisten sind (die Namen der Stücke entsprechen den Angaben auf dem Cover):

      01. Walter Davis (Klavier), Billy Mitchell (Tenorsax), Dizzy Gillespie (Trompete)
      02. Phil Woods (Altsax), Frank Rehak (Posaune), Dizzy Gillespie (Trompete)
      03. Marty Flax (Baritonsax)
      04. Dizzy Gillespie, Walter Davis (Klavier), Billy Mitchell (Tenorsax)
      05. Charlie Persip (Drums), Billy Mitchell (Tenorsax), Dizzy Gillespie (Trompete)
      06. Frank Rehak, Billy Mitchell, Dizzy Gillespie, Charlie Persip
      07. Billy Mitchell, Dizzy Gillespie (Voc.)
      08. Lee Morgan (Trompete), Billy Mitchell, Wynton Kelly (Klavier) - 1957
      09. Benny Golson (Tenorsax), Dizzy Gillespie - 1957
      10. Phil Woods, Dizzy Gillespie

      Nach langer Zeit mal wieder andere Musik im Player.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Marcus Roberts : Deep in the Shed AD: 09.-12.10,1989 & 15.12.1989 in New York & New Orleans

      Die sechs Titel haben sechs unterschiedliche Besetzungen, daher gebe ich mal alle Musiker an jetzt.

      Scotty Barnhard (Trompete, 1-4), E. Dankworth (Trompete, 5-6), Wycliffe Gordon (Posaune,1-5), Herb Harris (Tenorsax, 1,2,4), Todd Williams (Tenorsax, 3 & 6), Wessell Anderson (Altsax, 1, 3-6), Marcus Roberts (Klavier, 1-6), Chris Thomas (Bass, 1-2), Reginald Veal (Bass, 3-6), Maurice Carnes (Drums, 1-2), Herlin Riley (Perc. 1, Drums, 3-6).

      Scotty Barnhard spielte viele Jahre in der Count Basie-Band, um sie dann auch als Leader zu übernehmen. Das ist bis heute noch so.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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    • Johnny Coles : The Warm Sound AD: 10. & 13.04.1961 , NYC

      Johnny Coles (Trompete) - Kenny Drew (Klavier) - Peck Morrison (Bass) - Charlie Persip (Drums)

      Ich würde den Miles Davis-Fans der 1950-er Jahre mal den Kollegen Johnny Coles ans Herz legen. Coles spielt eine ganz ähnliche Trompete, machte übrigens auch Einspielungen mit Gil Evans und war auch an einigen Einspielungen (er wirkte u.a. bei "Porgy and Bess" und "Out of the Cool" mit) mit Miles Davis/Gil Evans beteiligt. Coles (1926-1997) Karriere verlief zunächst derjenigen Clifford Browns ähnlich (beide kamen über die Rhythm & Blues-Bands Anfang der 1950-er Jahre zum modernen Jazz), aber auch mit Philly Joe Jones und James Moody mit. 1964 kam er in die Band von Charles Mingus (für die Europa-Tournee 1964), musste aber krankheitsbedingt die Tournee abbrechen. Sonst wäre er vielleicht bekannter geworden.

      1968-1969 spielte er im neu gegründeten Herbie Hancock-Sextett mit, dann bis 1973 wirkte er in der Begleitband von Ray Charles mit. 1973-1974 spielte er mit Duke Ellington, 1974-1976 wieder mit Ray Charles. 1983-1985 wirkte er in der Bgband von Count Basie mit. Davon gibt es auch Youtube-Links.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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    • Dinah Washington: DW Jams AD: 14.08.1954 , Los Angeles

      Das Einzel-Album mag sich nicht einstellen lassen, daher eben so.

      Am 14. August 1954 wurde eine heute legendäre Session aufgezeichnet, die damals in Los Angeles zusammen mit dem Clifford Brown/Max Roach-Quintett plus Gästen stattfand. Nicht alle Musiker sind auf jedem Titel zu hören, doch die Besetzung kann ich komplett mal aufschreiben:

      Clifford Brown, Clark Terry, Maynard Ferguson (Trompeten) - Herb Geller (Altsax) - Harold Land( Tenorsax) - Junior Mance & Richie Powell (Klavier) - Keeter Betts & George Barrow (Bass) - Max Roach (Drums) Dazu eben Dinah Washington (Gesang).

      Die Session gibt es in diversen Neuauflagen diverser Firmen, ich habe meine von der italienischen Firma "Giants of Jazz", die recht günstig zu erwerben war damals.



      Hier das Cover alleine. Das war die Original-Aufmachung gewesen.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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    • Jabbo Smith : JB & His Rhythm Aces AD: 1929

      Es gibt eine sehr günstige Doppel-CD mit Wild Bill Davison auf der ersten und Jabbo Smith auf der zweiten CD. Wer sich nicht die doch um einiges teureren Einspielungen kaufen mag, wird dort super bedient mit Einspielungen aus dem Jahre 1929 und 1938. Man kann vor allem bei den 1929 entstandenen Einspielungen einen damals topp-modernen, Louis Armstrong mindestens ebenbürtigen Trompeter erleben, der aber durch diverse Abbrüche wegen Alkohols und anderer Gründe, am Ende sich selbst aus der Liste führenden Trompeter geschossen hat. Smith, 1908 geboren, war einfach geistig nicht reif gewesen, sich selbst richtig einzuschätzen und zu verkaufen. Er verdiente um 1929 herum 150 Dollar die Woche, das war eine derart hohe Gage gewesen, dass er die ebenfalls sehr hohen 90 Dollar , die ihm Duke Ellington anbot, schon lächerlich erschienen. Den Job bei Ellington bekam dann Cootie Williams, und er wurde zum Star.......
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      Harry Edison : For my Pals AD: 18./19.04.1988 , Hollywood

      Harry "Sweets" Edison (Tromepte, Gesang) - Buster Cooper (Posaune) - Curtis Peagler (Alt/Tenorsax) - Art Hillary (Klavier, Orgel) - Andy Simpkins (Bass) - Albert "Tootie" Heath (Drums)

      Harry Edison, von 1938-1950 in der Count Basie-Band ein ganz wichtiger Solist, war der Lieblings-Trompeter des großen Frank Sinatra gewesen. Er holte ihn oft auf eigene Kosten ins Studio, damit er seine Einspielungen mit seinen Soli zusätzlich veredelte. Zum Glück machte er auch im hohen Alter immer noch Tourneen und Einspielungen, auch wenn man vielleicht seine letzten Jahre nicht mehr als "Hochgenuss" ansehen müsste. Er war dann einfach nicht mehr der "Alte" gewesen, trotz seiner schon immer bekannten Sparsamkeit an Tönen.

      Hier aber war er noch absolut hörenswert gewesen. Ich selbst habe ihn noch 1986 im Jazzclub in meiner Nähe live und richtig nahe erleben dürfen. Es war damals für mich als junger Teenager so etwas wie der Höhepunkt gewesen meiner musikalischen Live-Erlebnisse.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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      Mike Vax : Trumpets AD: 2001

      Mike Vax (Trompete, Flügelhorn, Kornett, Piccolo-Trompete) - Warren Gale, Steve Campos, Bob Doll (Trompete, Flügelhorn) - Larry Dunlop (Klavier, Synth.) - Steve Draper (Gitarre) - Bill Langlois (Bass) - Eric Thompson (Drums)

      Mike Vax, 1942 geboren, gehört noch heute zu den aktiven und kreativen Musikern des Jazz. Er spielte u.a. in den Bigbands von Stan Kenton und Clark Terry Lead-Trompete, leitet seine eigene Bigband, aber auch das Stan Kenton Legacy Orchestra mit vielen Ex-Kenton-Mitgliedern, leitet eine Band mit Ex-Canadian Brass-Trompeter Ronald Romm, gab und gibt unzählige Workshops in der ganzen Welt und war auch mit den Dukes of Dixieland unterwegs.

      Hier versammelte er noch drei weitere hervorragende Trompeter um sich, etwa Warren Gale (Ex-Stan Kenton, Joe Henderson, Horace Silver), Steve Campos (Ex-Stan Kenton, Woody Herman, Dr.John), Bob Doll (Ex-Stan Kenton, Buddy Rich, Van Morrison).

      Hier werden nun Stücke ihrer Vorgänger des Jazz vorgstellt: Louis Armstrong, Harry James, Dizzy Gillespie, Miles Davis, Roy Eldridge, Bunny Berigan, Shorty Rogers etwa. Alle Stücke wurden neu arrangiert, teilweise sogar richtig modern aufgezogen, etwa den "Trumpet Blues and Cantabile" von Harry James, der so modern wohl noch nie geklungen hat. Trotzdem ist das Konzept stimmig und nicht völlig unsinnig gestaltet worden. Es spricht für die Musiker, dass sie allen Stücken das richtige Feingefühl und Gespür zugestehen. Das ist richtig klasse gemacht worden, auch die Arrangements sind entweder aus dem Original heraus für den Trompetensatz geschrieben worden, bzw. sinnvoll auf die Musiker maßgeschneidert worden.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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      Hayes Kavanagh : HK's New York City Jazz Band AD: 20.06.1996 , Backnang, Deutschland Live

      Spanky Davis (Trompete) - Al Hermann (Posaune) - Bob Pierson (Klarinette, Tenorsax, Flöte) - Richard Wyands (Klavier) - Hayes Kavanagh (Bass) - Eddie Locke (Drums)

      Nun, das Album gehört wieder mehr in den Mainstream hinein, aber dem traditionellen Mainstream. Entsprechend lauten die Titel auch "Undecided", "All of Me", "Rosetta" oder "St.Louis Blues". Spnaky Davis steht klar in der Tradition eines Roy Eldridge, den er auch musikalisch im Jimmy Ryan's Anfang der 1980-er Jahre beerbte, als dieser sich zurückzog.

      Richard Wyands (1928-2019) ist ein wirkliich großartiger Pianist, der leider nie so richtig bekannt geworden ist. Leider ist er letztes Jahr verstorben. Er begleitete Ella Fitzgerald, Carmen McRae, spielte mit Charles Minugs und von 1965-1975 mit Kenny Burrell, Ende der 1980-er Jahre war er Mitglied in der Bigband von Illinois Jacquet. Aus dieser Zeit sind auch einige CDs erhalten geblieben, aber auch ein Auftritt beim Jazzbest Berlin 1987. Er soll von 1949 bis 2012 an 137 Aufnahme-Sessions beteiligt gewesen sein (u.a. mit Charlie Mariano, Freddie Hubbard, Benny Carter, Roland Kirk, Frank Wess, Waren Vaché, Frank Wess, Gene Ammons und Roy Haynes).

      Eddie Locke (1930-2009) war viele Jahre der Drummer von Coleman Hawkins und dann Roy Eldridge gewesen. Auch seine Spannweite war sehr groß gewesen: Red Allen, Tiny Grimes, Kenny Burrell, Lee Konitz, Teddy Wilson, Oscar Peterson, Dick Hyman, Warren Vaché etwa.

      Al Hermann szammt aus New Orleans. Er spielte in den Bigbands von Woody Herman, Buddy Morrow, Liomel Hampton, wirkte bei den berühmten "Dukes of Dixieland" mit, aber auch mit Ellis Marsalis, Doc Cheatham, Wild Bill Davison, Warren Vaché, Eddie Daniels, Carlos Fontana, Arturo Sandoval......
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      Ruby Braff/George Barnes-Quartett : To Fred Astaire with Love AD: 03.-05.02.1975 , New York

      Ruby Braff (Kornett) - George Barnes (Solo-Gitarre) - Wayne Wright (Rhythmus-Gitarre) - Michael Moore (Bass)

      Kammermusikalischer Jazz allererster Güte hat Ruby Braff mit seinem Quartett damals sehr viele Freude bereitet. Braff war niemals ein Lautspieler und Musiker von großen Kabinettstückchen, sondern ein wunderbar swingender Stilist, dessen Stil an die Großen der Swing-Ära angelehnt war. So war der großartige Buck Clayton nicht nur ein hin und wieder sein Mitkollege gewesen, sondern auch eine Art Mentor für den jungen Ruby Ende der 1940-er Jahre.
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      Miles Davis : Sketches of Spain AD: 10. & 15.11.1959 & 10.03.1960

      Ich kannte bisher nur die Einspielung des Concertos über Youtube, bzw. über eine spätere Live-Einspielung aus dem Jahre 1961.

      Ich muss in der passenden Stimmung sein, auch das Wetter muss entsprechend sommerlich-warm sein, das Fenster offen und ich brauche die Ruhe dazu.

      Am Tage der Aufnahme des Concertos war Miles gut drauf gewesen. Auch die "Alternate Version" hat mir gut gefallen. Nicht auf dem Niveau waren die anderen Stücke gewesen. Hier kann man deutlich seine technischen Probleme heraushören, die er damals hatte. Da rutschen ihm Töne weg, da ist auch die Intonation teilweise dahin. So etwas würde man heute nicht mehr so stehen lassen, geschweige denn, so auch selbst akzeptieren.

      Miles war damals selbst noch lange nicht auf der Qualität gewesen, die er mal erreichen sollte. Die Gründe dafür sind relativ einfach zu finden: Er musste erst seine Drogensucht in den Griff kriegen. Das war bei einem Charlie Parker, Bud Powell oder Lester Young nicht anders gewesen. Drogen und Alkohol (bei vielen beides zusammen) haben viele Karrieren zerstört.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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      Lee Morgan : "Dizzy Atmosphere" AD: 27.02.1957 , Hollywood

      Lee Morgan (Trompete) - Al Grey (Posaune) - Billy Mitchell (Tenorsax) - Billy Root (Baritonsax) - Wynton Kelly (Klavier) - Paul West (Bass) - Charlie Persip (Drums)

      Hier geht es gleich richtig zur Sache. So mag ich das auch sehr gerne. Das ist Bop pur, dagegen sind die Davis-Einspielungen wirklich "kalter Kaffee" gewesen. Alle Musiker saßen zu der Zeit in der Bigband von Dizzy Gillespie, aber für ihn spielt der junge, aufstrebende Lee Morgan Trompete. Wie herrlich boppig hier Al Grey spielt !! Ganz große Klasse !! Man mag es kaum glauben, dass sowohl Al Grey, als auch Billy Mitchell noch im gleichen Jahr zur Count Basie-Band wechselten und auch Fixpunkte dort wurden.

      Als Zugaben gibt es zwei Einspielungen aus einer Session vom 27.02.1957, hier mit Benny Golson für Mitchell und den Bassisten Wilfred Middlebrooks, bzw. Red Mitchell für Paul West. Auch Al Grey war leider nicht mit dabei.

      Drei weitere Stücke stammen aus dem Jahre 1960, nun mit Lee Morgan (Trompete) - Wayne Shorter (Tenorsax) - Bobby Timmons (Klavier) - Jimmy Rowser (Bass) - Art Taylor (Drums)
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      Franz Jackson : FJ's Original Jass All-Stars AD: 05.09.1961 , Chicago

      Bob Shoffner (Trompete) . John Thomas (Posaune) Franz Jackson (Klarinette, Voc.) - Bill Oldham (Tuba) - Rozelle Claxton (Klavier) - Lawrence Dixon (Banjo) - Bill Curry (Drums)

      Das ist hier alter Jazz, aber wirklich sehr gut gespielt. Hier sind keine "ungebildeten" Musiker am Spielen,sondern studierte Musiker, die ihr Handwerk richtig gelernt haben, so etwa Jackson, Oldham, Claxton.
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      Heute mal wieder "Back to the Roots" mit Musik aus New Orleans :

      Lars Edegran : Edegran-Orchestra and the New Orleans Jazz Ladies AD: August 1990

      Johnny Letman (Trompete, Gesang) - Freddie Lonzo (Posaune) - Bill Creenow (Klarinette, Tenorsax) - Lars Edegran (Klavier,Bajo, Gitarre) - Richard Payne (Bass) - Ernest Elly (Drums) + Topsy Chapman & Thais Clark (Gesang)

      Es ist keine "waschechte" NO-Band, aber Freddie Lonzo, Ernest Elly und Richard Payne sind in New Orelans geboren und dort auch aktiv. Lonzo u.a. in der Preservation Jazz Band, Elly spielte viele Jahre mit Ray Charles, später mit den "Dukes of Dixieland", Placide Adams, Wallace Davenport und der "Storyville Jazz Band" in New Orleans. Payne spielte mit Ray Charles, Harold Battiste, Ed Blackwell, Ellis Marsalis, Earl Bostic und dem "New Orleans Ragtime Orchestra".

      Leader Lars Edegran stammt aus Schweden, lebt aber seit 1965 in New Orleans. Dort ist er sehr aktiv, etwa mit vielen eigenen Bands, aber auch oft in der Preservation Hall mit Percy Humphrey, Kid Thomas Valentine und all den alten Recken, die bereits hochbetagt waren. Creenow wurde in England geboren, aber er tourte mit diversen Bands rund um die Welt. So spielte er auch mit Kid Sheik, Alton Purnell, Kid Thomas Valentine, in Frankreich, England und Schweden mit diversen Bands.

      Johnny Letman (1917-1992) stammt aus South Carolina. Sein Stil steht zwischen Harry Edisonund Roy Eldridge, also weniger im direkten Umfeld von NO. Er spielte mit Lucky Millinder, Nat King Cole, Red Saunders, John Kirby, Count Basie (1951), Milt Buckner, Lionel Hampton, Panama Francis, u.v.a. Noch 1991 spielte er in der Harlem Blues & Jazz Band mit. Er selbst machte zwei eigene Einspielungen.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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      Lionel Hampton & The Cozy Cole All Stars : A Tribute to Louis Armstrong AD: 1977

      Johnny Letman (Trompete) - Big Chief Russell Moore (Posaune) - Joe Muranyi (Klarinette) - Marty Napoleon (Klavier) - Arvell Shaw (Bass) - Cozy Cole (Drums) + Lionel Hampton (Vibraphon)

      Bis auf Johnny Letman haben alle Musiker haben teilweise mehrfach mit Louis Armstrong gespielt. Moore und Shaw noch in der letzten Bigband 1946/47, aber auch mit den All Stars, Napoleon als Vorgänger und Nachfolger von Billy Kyle bis zum Ende 1971, Muranyi ab 1966 bis zum Schluss 1971 ebenso. Cole war 1949-Ende 1953 mit den All Stars unterwegs. Letman habe ich beim letzten Posting bereits ausführlich beschrieben.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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