Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2020

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    • Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2020



      Johann Sebastian Bach: Geistliche Kantaten BWV 9, 97 & 177
      Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki

      Das neue Jahr beginnt wie das alte ausgekungen ist. Der Bach, der Meer heißen müsste, wird ein Schwerpunkt, soviel steht fest.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Allen ein frohes neues Jahr!




      Richard Wagner: Der fliegende Holländer

      Der Holländer - George London
      Senta - Leonie Rysanek
      Daland - Giorgio Tozzi
      Erik - Karl Liebl
      Mary - Rosalind Elias
      Der Steuermann - Richard Lewis

      Orchestra and Chorus of the Royal Opera House Covent Garden, Antal Doráti

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Johann Wenzel Kalliwoda : Sinfonien Nr.2 & 4 : Die Kölner Akademie , Michael Alexander Willems

      Angeregt durch den Thread mit "Zeitgenossen Beethovens" heute mal Kalliwoda. Der hat durchaus einen Bezug zu Beethoven, was zumindest ich bei den Sinfonien hier und da so empfunden habe. Der in Prag geborene Komponist hat aber die meiste Zeit in Donaueschingen lebte (1822-1866), und dort bei Fürst Karl Egon II angestellt war.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Hier nun die beiden Sinfonien Carl Maria von Webers, dazwischen mit dem Konzertstück,op.79

      Es spielen The London Classical Players , Roger Norrington (hier war er noch kein "Sir) + Melvin Tan (Fortepiano)

      Diese CD gibt es für wenige Cent auf dem Amazon-Marktplatz zu erwerben. EIne gute Investition, denn Norrinton ist dafür der ideale Interpret.

      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Meine erste nähere Begegnung mit Wagner. Spannend zum neuen Jahr. aber auch hoch ambivalent.
      Hätte ich nicht erwartet. Aber passt bei genauerer Betrachtung.
      Wird tiefere Auseinandersetzung brauchen, schon von der Geschichte her -

      Vor ein paar Tagen habe ich mir aus einem Bücherschrank einen Bildband mit dem Namen "Segelschiffe der Welt" (Beken of Cowes, Edition Maritim) ertauscht.
      Spontane Assoziation zum Cover - Jim Knopf und die Wilde 13, wie sie in das Auge des Sturms segeln - eins der Bilder aus Kinderbüchern, das sich tief eingeprägt hat.



      Richard Wagner - Der fliegende Holländer
      Arnold van Mill, Jean Cox, George London, Astrid Varnay, Elisabeth Schärtel
      Orchester der Bayreuther Festspiele, Joseph Keilberth

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

    • tapeesa schrieb:

      Meine erste nähere Begegnung mit Wagner. Spannend zum neuen Jahr. aber auch hoch ambivalent.
      Hätte ich nicht erwartet. Aber passt bei genauerer Betrachtung.
      Wird tiefere Auseinandersetzung brauchen, schon von der Geschichte her -
      Ambivalent beschreibt auch mein Verhältnis zu der Oper. Mit der Handlung habe ich so meine Probleme: Dass Senta so besessen davon ist, einen ihr völlig unbekannten Verfluchten, den sie nur aus einer Ballade kennt, zu erlösen - selbst wenn sie dafür sterben muss - finde ich sehr irritierend. Die Musik mag ich dagegen sehr, ganz besonders das Duett "Wie aus der Ferne längst vergang'ner Zeiten" mit seinem geheimnisvollen Beginn und kontinuierlichen Steigerung.

      Gruß Amonasro :hello
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Ludwig van Beethoven; Violinkonzert op. 61, arr. für Klarinette v. Mikhail Pletnev
      Michael Collins, Russian National Orchestra, Mikhail Pletnev

      Dieses Experiment ist an sich nicht schlecht gemacht, aber in dieser Einspielung wirkt die anachronistisch breite Orchesterbegleitung, die sämtliche Erkenntnisse und Entwicklungen der letzten 50 Jahre ignoriert, schon arg grenzwertig. Thielemann hätte das kaum schlimmer hinbekommen. Zu Beginn des langsamen Satzes wähnte ich mich beim Orchesterzwischenspiel im Doktor Schiwago Film und mußte aufgeben.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cetay ()

    • Cetay schrieb:

      Zu Beginn des langsamen Satzes wähnte ich mich beim Orchesterzwischenspiel im Doktor Schiwago Film und mußte aufgeben.
      Muss gerade echt schmunzeln, weil mir beim Hören dieser Version speziell bei den Orchesterpassagen des Kopfsatzes oft der breite Fluss der Wolga vor Augen steht.

      Das ist in der Tat ein "russischer" Beethoven, der vor allem die melancholische Seite des Stückes ausleuchtet. Es klingt beinahe wie Tschaikowsky, und ich vermute, der ist Dir zu sentimental und eher nicht so Deins.

      Nun, ich bekenne mich schuldig - ich mag diese Version. Was sicher auch daran liegt, dass mir die Klarinette als Soloinstrument lieber ist als die Violine.

      Die auf der CD ebenfalls enthaltene Version des Mozartschen Klarinettenkonzerts - das ich sehr mag - finde ich übrigens auch nicht schlecht, wenngleich man hier wohl letztlich dieselben Einwände haben kann wie beim Beethoven-Konzert.
    • Amonasro schrieb:

      Mit der Handlung habe ich so meine Probleme: Dass Senta so besessen davon ist, einen ihr völlig unbekannten Verfluchten, den sie nur aus einer Ballade kennt, zu erlösen - selbst wenn sie dafür sterben muss - finde ich sehr irritierend.
      Geht es dir nur darum, dass es ein völlig Unbekannter ist?

      Weil mich irritiert dieses Motiv - Frau erlöst Mann durch ihren Tod, egal ob bekannt oder unbekannt -
      generell. Zucke manchmal schon zusammen, wenn ich eine Inhaltsbeschreibung einer Oper lese und eine Variation davon auftaucht.

      Liebe über den Tod hinaus - okay - ich weiß nicht, ob es das symbolisiert -
      in der Orpheus-Sage will der Mann erlösen.

      Ich beiße mir da etwas die Zähne dran aus - hatte das bisher als archetypisches Motiv gedeutet -
      (Wenn ich ganz missgelaunt war, habe ich es schlicht als Männerphantasie abgetan, aber ich denke, dass das Ganze doch komplexer ist :S )

      Ich lasse es erstmal so stehen.

      Gruß, tapeesa,

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

    • Jetzt läuft hier, angeregt durch Sfantus Text und Auflistung von CDs zu "Gaspard de la nuit".
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      Ruth Laredo plays Rachmaninoff
      The Complete Music for Solo Piano

      Amazon-Kurzbeschreibung:
      CD1 Morceaux de fantaisie op. 3, Morceaux de salon op. 10, Moments musicaux op. 16
      CD2 Variationen über ein Thema von Chopin op. 22, Klaviertranskriptionen
      von Werken von Bach, Bizet, Rimsky-Korsakov, Schubert u.a.
      CD3 Klaviersonate Nr. 1 in d-moll op. 28 und Nr. 2 in b-moll op. 36,
      Variationen über ein Thema von Corelli op. 42
      CD4 10 Preludien op. 23, 13 Preludien op. 32
      CD5 Études-tableaux op. 33 und op. 39, Preludium in d-moll op. posth. und
      Klaviertranskriptionen Lilacs op. 21/5, Daisies op. 38/3 u.a.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von tapeesa () aus folgendem Grund: Amazon-Kurzbeschreibung und Link nachgetragen und kleinere Korrekturen.

    • Einer dieser Hörtage wieder.
      Ich empfehle selten etwas, aber die Rubbra / Vaughan Williams CD aus dem vorigen Post - war durchgängig richtig gut (meiner Meinung nach).

      Diese hier ist auch ein Volltreffer. Sehr eindrücklich.



      Il Giardino Corrupto - 17th-Century German Chamber Music
      La Luna, Ensemble for 17th Century Music
      Ingrid Matthews, Emily Walhout, Byron Schenkman, Scott Metcalfe

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()