Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2020

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    • Salomon Jadassohn : Sinfonien Nr.3 & 4 , Cavatine für Cello und Orchester

      Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt , Howard Griffiths , Solist: Thomas Georgi (Cello)

      Heute mal was aus der Kiste mit den Raritäten. JPC bietet die Doppel-CD für 9,99 € an, also ein Schnäppchenpreis, wenn jemand mal einen wenig bekannten Zeitgenossen von Brahms und Gernsheim anhören möchte. Es gibt dazu auch von mir einen eigenen Thread.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Vermutlich auch einer derer im Schatten - habe zumindest noch nie etwas von Kabalevsky gehört - und bin sehr froh, das nun zu tun.

      Ansonsten diszipliniere und fokussiere ich mich jetzt mehr bezüglich der Beschäftigung mit Musik.
      Habe vor Beethovens Klaviersonaten konsequenter zu hören und parallel dazu zu lesen.



      Dmitri Kabalevsky - Complete Piano Concertos, Fantasy, Rhapsody
      Michael Korstick, Klavier
      NDR Radiophilharmonie, Alun Francis

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

    • tapeesa schrieb:

      Vermutlich auch einer derer im Schatten - habe zumindest noch nie etwas von Kablevsky gehört - und bin sehr froh, das nun zu tun.













      Hier mal eine kleine Auswahl an Werken von Kabalewskij. Da gibt es noch viel zu entdecken. Auf die Sinfonien habe ich auch ein Auge geworfen.

      Es gibt auch noch ein Vioinkonzert, diverse Kammermusik und drei Suiten
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)



    • Felix Mendelssohn : Die Streicherssinfonien - Daraus die Nr.1-6 & 10 = CD-Nr.1

      Stuttgarter Kammerorchester, Michael Hofstetter

      Eine sehr gelungene GA der Streichersinfonien, wie ich meine. Spritzig, sehr gute Aufnahmetechnik, sehr gutes Orchester. Mir haben auch die Haydn-Sinfonien unter Davies vom gleichen Orchester schon sehr gut gefallen.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)

    • Niccolò Paganini; Centone di Sonate op. 64, MS 112 Nr. 1, 2, 3 & 6
      Gianfranco Iannetta (Violine), Gianni Landroni (Gitarre)

      Der Beginn "Introduzione Larghetto" der a-Moll Sonate (Nr. 1) verblüfft mich jedes Mal aufs Neue. Da hat sich doch jemand später kräftig inspirieren lassen oder kann das Zufall sein?
      Hier
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)



    • Bohuslav Martinu : Sinfonien Nr.1 & 2 : Tschechische Philharmonie Prag , Vaclav Neumann AD : 1977

      Und wieder geht es in Regionen, die sich nicht genau einordnen lassen. Martinus Musik ist nicht sofort eingängig und greifbar. Seine Musik ist weitaus komplexer als jene seiner Landsleute Dvorak oder Foerster. Wir bewegen uns hier nicht mehr in der Spätromantik, das ist schon Neoklassizismus, auch wenn so hin und wieder noch sehr versteckt die "Reste" der Spätromantik erhörbar sind. Kein Wunder, studierte er doch bei Josef Suk (Violine UND Komposition) und später Albert Roussel (Kompostion).

      In Vaclav Neumann, später auch Neeme Järvi und natürlich Jiri Belohlavek, fand er würdige Nachfolger, die die Musik Martinus weiterleben lassen.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Carson Cooman; Liminal
      Slovak National Symphony Orchestra, Kirk Trevor
      • Shorline Rune, op. 1083
      • Sinfonie Nr. 4 "Liminal", op. 1062
      • Prism für Orgel solo, op. 522 (Erik Simmons)
      Die Besonderheit der Sinfonie sind die beiden um einen Viertelton gegeneinander verstimmten Harfen. Unterm Strich ist mir das zu statisch und einförmig. Die Kritik ist begeistert.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cetay ()




    • Xaver Schwarwenka : Sinfonie in c-moll, op. 60 & Andante Religioso, op.46 a Gävle SO, Christopher Fifield AD: 2003

      Mal wieder etwas eher selten gehörtes, geschweige denn, gespieltes Repertoire.

      Scharwenka (1850 - 1924) war der jüngere Bruder von dem Komponisten und Pädagogen Philipp Scharwenka (1847 - 1917). X.Sch. war damals ein begandeter Pianist gewesen (er schrieb später vier Klavierkonzerte, die auch als Einspielungen vorliegen). Er schrieb zwei Sinfonien, wobei die Erste als verschollen gilt (um 1875). Seine Zweite liegt hier vor. Sie wurde 1882 komponiert.

      Er wurde Schüler von Franz Liszt in Weimar, der auch seine Talente förderte. Er trat in London, Wien und Budapest auf, gehörte zur "musikalischen Society", und war mit so berühmten Kollegen wie Iganz Brüll, Saint-Saens, Sarasate oder dem Dirigenten Hans Richter bekannt. 1890 besuchte er das erste Mal Amerika, von 1891 bis 1898 wohnte er gar dort.

      Von seinen rund 100 Kompositionen wurden 89 veröffentlicht, darunter waren aber nur drei Orchesterwerke. dazu war er Herausgeber der Werke von Chopin und Schumann. 1922 schrieb er eine Melndessohn-Biographie.

      Er verstarb in Berlin an einer Blinddarmentzündung.

      Seinen Orchesterstil zu beschreiben ist nicht ganz so einfach. Sein Frühwerk, die Ouvertüre, scheint mehr Bezug auf die Zeit von Beethoven und Schumann zurück zu führen, seine Sinfonie hat die Besetzung einer Brahms-Sinfonie in etwa. Obwohl er von Liszt unterrichtet wurde, kann ich hier keinen echten Einfluss durch diesen erkennen. So sehe ich eher den Bezug in die Brahms-Ecke und nicht in die Liszt/Wagner-Ecke.

      Meine Angaben habe ich vor allem aus dem wunderbaren Booklet von Sterling herausgenommen, die der Dirigent der Einspielungen, Chrsitopher Fifield, selbst geschrieben hat.

      Die Klavierkonzerte kann man komplett bei mit einer Doppel-CD von Chandos erwerben, oder dann einzeln bei Hyperion in der berühmten Reihe "The Romantic Piano Concerto" mit u.a. Marc-André Hamelin und Stephen Hough oder Seta Tanyel als Solisten.



      Stilistisch
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Josef Joachim Raff : Sinfonie Nr.5, E-Dur "Leonore" RSO Berlin, Matthias Bamert AD: 1982

      Mit Raff (1822-1882) schließt sich der Kreis. Er war ab 1849 in Weimar der persönliche Sekretär und Assistent von Franz Liszt. Später - 1878 - wurde er der erste Direktor des Dr.Hoch's Konservatoriums in Frankfurt/Main. 1882 verstarb er an einem Herzinfarkt in Frankfurt in seiner Wohnung. Er bekam dort ein Ehrengrab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof.

      Seine 5.Sinfonie dürfte sein bekanntestes Werk gewesen sen. Man kann es heute noch in den Konzertsälen hören, wenn auch nur sehr selten. Immerhin gibt es eine recht erfreuliche Gesamteinspielung der Sinfonien bei Tudor mit den Bamberger Smyphonikern unter Hans Stadlmair. Auch Marco Polo hat alle Sinfonien eingspielt, aber nicht auf einem guten Niveau insgesamt gesehen. Bei CPO gibt es immerhin die Sinfonien Nr.7 bis 11 zu erwerben. Er schrieb übrigens 11 Sinfonien.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Danke. Genau so ist es. Da haben mich die Müdigkeit und die Suchmaschine im Stich gelassen. Beide Cover sehen sich sehr ähnlich, dazu kommt die Seltenheit, dass Koch das gleiche Werk mit dem gleichen Orchester hat zwei Mal einspielen lassen. Das ist für Koch eher unnormal gewesen.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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    • Heute geht es mit Raff weiter : Seine 7.Sinfonie unter Werner Andreas Albert und der leider aufgelösten Philharmonia Hungaria
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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    • August Klughardt : Sinfonie Nr.3 & Drei Stücke

      Anhaltische Philharmonie Dessau , Atony Hermus

      Und weiter ins Reich der Raritäten. Man meint fast, ich mache hier Werbung für CPO oder JPC, aber die Bilder sind dort klein und handlich, man muss sie nicht bearbeiten, das ist schon ein Vorteil. Doch das ist nicht das Kriterium, warum ich was höre. Es ist einfach so, dass ich darauf gerade Lust habe.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)



    • Bohuslav Martinu : Die Sinfonien Nr.3 & 4 : Prager RSO, Vladimir Valek

      Mal schauen, ob ich alle Sinfonien die Woche schaffe. Da ich drei GA habe, werden die Sinfonien Nr.5 & 6 wohl unter Neeme Järvi laufen dann.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

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