Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2020

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    • Maurice André schrieb:

      Das Akkordeon hatte vor allem in Europa eine
      gewisse Tradition, vor allem in Frankreich und Deutschland nach dem
      Kriege. In Deutschland konnte man damit auch an den Tischen spielen,
      wenn man etwa in den Biergärten "gejazzt" hat. Meist musste ein Pianist
      es erlernen, da er schlecht sein Klavier mit ins Publikum nehmen konnte.
      Ich mag gerne, wenn du aus deinem Erfahrungsschatz erzählst. Kommt sehr warm rüber. :)
      Das Gesellige und "Bewegliche" fasziniert mich auch an beiden Instrumenten.

      Maurice André schrieb:

      Als einen Musiker, der sogar die "chromatische Mundharmonika" gespielt
      hat, wurde der Drummer (!!) Wilbur Kirk in der Band von Wilbur de Paris
      Mitte der 1950-er Jahre bekannt.
      Danke dir für die Info, auch die zu Art van Damme.
      __________

      Hier jetzt:



      Franz Schubert - Trio in Es-Dur für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 2, D 929 (op. 100)
      ungekürzte Fassung
      Altenberg Trio Wien, Live-Aufnahme / Mozarteum Salzburg
      Artists live with God – but give their little finger to Satan. I sleep with the angels and dream of the devil. - Heitor Villa-Lobos
      I love to write quartets. One could say that this is a mania. - Heitor Villa-Lobos

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

    • tapeesa schrieb:

      Danke dir für die Info, auch die zu Art van Damme.
      __________
      Kein Problem. Danke auch. Es gab noch einige andere Musiker, etwa die beiden Pianisten Pete Jolly und Marty Paich (der auch ein exzellenter Arrangeur war) an der Westküste in den 1950-er Jahren.

      Bei der Mundharmonika muss man auch Toots Thielemans nennen, der Cool Jazz, also "modernen Jazz" darauf exzellent spielen konnte, und etwa mit Benny Goodman spielte. Er war ursprünglich Gitarrist gewesen, und auch darin weiterhin tätig.

      Zum Akkordeon habe ich noch einige Angaben nachgelesen: Charles Melrose spielte 1930 ein frühes Solo auf diesem Instrument, Buster Moten , der Bruder von Billie Moten, spielte es etwas später in Kansas City hin und wieder, Joe Mooney war quasi DER Swing-Akkordeon-Spieler gewesen, Mat Mathews und Art van Damme kamen einen Ticken später. Dann gab es eben Pete Jolly und Marty Paich, doch alle weiteren Spieler kamen viel später im Bereich des Tangoos und der lateinamerikanischen Musik über das Bandoneon auf.

      Es gab und gibt noch eine Art "Zwitter" in der Cajun-Music aus New Orleans. Diese Musik ist ein Stil-Misch-Masch aus Folk, Irish Music und Jazz, vereinfacht ausgedrückt. Diese Musik wird noch in England sehr gepflegt und bei uns gibt es ebenfalls eine nicht so kleine Fangemeinde dafür. Ich selbst hatte mal auf einer Session mit einer solchen Band gespielt, das waren exzellente Musiker, aber ist nicht mein Ding.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • @Maurice André - Cajun ist mir nicht detailliert, aber durch einen Auftritt einer Gruppe bei einem Fest ein Begriff.
      Habe vorhin in Einiges von dir Erwähntes kurz hinein gehört - Thielemans neulich schon -
      mit der Feststellung, dass eine große Kluft zwischen dem, was ich gerne höre und gerne spiele(n können würde) liegt X/
      Cajun ist generell auch nicht so meins, aber im Musik machen, spricht mich deutlich anderes an, als Klassik.
      Bin ergebnisoffen - und habe auch keine hehren Ziele. Ich probiere aus. Vielleicht bleibe ich auch eine schlichte "Klassik-Schwerpunkt-Hörerin".



      Johannes Brahms - Sonata per clarinetto e pianoforte, Op. 120, No. 2
      Paul Hindemith - Sonata per clarinetto e pianoforte
      Gerald Finzi - Cinque bagatelle, op. 23
      Michele Mangani - Pagina d'album

      Pietro Tagliaferri, Klarinette
      Siro Saracino, Pianoforte
      Artists live with God – but give their little finger to Satan. I sleep with the angels and dream of the devil. - Heitor Villa-Lobos
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    • tapeesa schrieb:

      Cajun ist mir nicht detailliert, aber durch einen Auftritt einer Gruppe bei einem Fest ein Begriff.
      Habe vorhin in Einiges von dir Erwähntes kurz hinein gehört - Thielemans neulich schon -
      mit der Feststellung, dass eine große Kluft zwischen dem, was ich gerne höre und gerne spiele(n können würde) liegt
      Okay. Letzteres ist aber völlig normal. Natürlich hat jeder Musiker - egal, ob angehender oder bereits lange spielender Musiker - gewisse Hörgewohnheiten (die auch total unterschiedlich sein können), aber letzten Endes soll man das machen was man gerne spielen möchte, aber auch spielen kann. da besteht nämlich oft eine gewisse Kluft.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Gustav Holst; The Planets, op. 32
      Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Roger Norrington

      Bei Norrington ist dieser viel geschundene Schinken weitgehend in sicheren Handen, allerdings möchte man ihm beim Mars (7:59 Min) gelegentlich in den Allerwertersten treten. Das gilt freilich für alle Aufnahmen, die ich gehört habe, ausser der mit dem Komponisten am Pult. Der hat seinerzeit ein ganz anderes Tempo (6:13 Min) angeschlagen und das ist dann ein völlig anderes Stück.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Matthieu Saglio - el camino de los vientos
      daraus: Bolero triste
      Akkordeon (Vincent Peirani), Gitarre (Ricardo Esteve), Cello (Matthieu Saglio)

      Würde es als Klassik-Jazz-Mix einordnen. Aber finde, es passt einen Ticken besser hierher.
      Artists live with God – but give their little finger to Satan. I sleep with the angels and dream of the devil. - Heitor Villa-Lobos
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    • Zuletzt mal das sinfonische Werk F. Schuberts in unterschiedlichen Einspielungen am Stück durchgehört:
      Sinfonie 1 und 2 Berliner Philh unter Böhm
      Sinfonie 3 und 4 Chamb Orch Europe unter Abbado
      Nr. 5 und 6 ASMIF unter Marriner
      Sinf. Fragm. D 615 und 708A ASMIF unter Marriner
      Sinf 7 e-moll/E-Dur D 729 ASMIF unter Marriner
      Sinf. Nr. 8 h-moll vervollst. Newbould ASMIF unter Marriner
      Sinfonie 9 Tonhalle Orch unter Zinman (mit der Aufnahme ist die 9. für mich wieder anhörbar geworden)
      Sinfonie 10 rekonstr. Newbould ASMIF unter Marriner
      Grand Duo D 812 orch. J. Joachim Chamb Orch Europe unter Abbado
      Fantasie f-moll D 940 orch. van Otterloo Nederlands Radio Orch unter Thierry Fischer
      Streichquartett "Tod und Mädchen" D 810 orch. ?, Buffalo Phil. Orch unter Ann-Jo Falletta

      Und jetzt grad
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