Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2020

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    • Georg Friedrich Händel: Serse

      Serse - Anne Sofie von Otter
      Romilda - Elizabeth Norberg-Schulz
      Atalanta - Sandrine Piau
      Arsamene - Lawrence Zazzo
      Amastre - Silvia Tro Santafé
      Ariodate - Giovanni Furlanetto
      Elviro - Antonio Abete

      Les Arts Florissants, William Christie

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Italian Oboe Concertos: Corelli - Bellini - Cimarosa - Fiorilli - Righini - Barbirolli
      Anthony Camden, Julia Girdwood, Oboen
      City of London Sinfonia, Nicholas Ward

      und jetzt:



      Vivaldi -
      Concerto Italiano, Rinaldo Alessandrini
      "That's what composing is - organizing sound in time and space - [...]" - Libby Larsen
      >> Avatar: "Fleurs sur fond bleu" von Séraphine Louis (1864 - 1942)<<

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

    • tapeesa schrieb:

      Scarlatti:Cage:Sonatas
      David Greilsammer, (präpariertes) Klavier

      Gemischter kontrastreicher Dialog zwischen Barock und zeitgenössisch.

      :) :) :) Yes!
      Zu dieser Kombi empfehle ich:


      Cage / Scarlatti; Changes
      Pi-Hsien Chen

      Deutlich schwieriger zu hören, aber wegen unerwartet unter der Oberfläche aufgespürten Verwandschaftsbeziehungen für mich lohnender .
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Cetay schrieb:

      Cage / Scarlatti; Changes - Pi-Hsien Chen

      Deutlich schwieriger zu hören, aber wegen unerwartet unter der Oberfläche aufgespürten Verwandschaftsbeziehungen für mich lohnender .
      Ich habe es fürs erste Mal hören nur "durchlaufen" lassen und meine aber nachvollziehen zu können, was du schreibst. Es hat sich für meine Ohren immer mehr "verwoben", von einer anfänglich hohen Distanz, was zu zunehmender Dichte und Tiefe führte.
      Die Greilsammer-CD beinhaltete rückblickend auch eher nur einen "zündenden Moment", ansonsten fand ich es zwar angenehm zu hören, aber etwas "seicht".
      (Muss gestehen, dass ich Liszt, Greilsammer, Igor Levit und am anderen Ende Currentzis zu einer inneren Gruppe zusammen gefasst habe - )

      Ansonsten ist Scarlatti im Vordergrund - und danach brauchte es jetzt ein Kontrastprogramm. Aber alles nicht so intensiv heute. Domenico Scarlatti ist komplett Neuland und löst sehr viel aus, innere Bilder beim Hören, usw.



      1 - Scarlatti - 52 Sonatas
      Lucas Debargue

      2 - Romantic Violin Favourites - Zauber der Geige
      Takako Nishizaki, Geige
      Wolf Harden, Klavier
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    • tapeesa schrieb:

      (Muss gestehen, dass ich Liszt, Greilsammer, Igor Levit und am anderen Ende Currentzis zu einer inneren Gruppe zusammen gefasst habe - )
      Magst Du das ein wenig ausführen? Greilsammer kenne ich nicht. Bezüglich der anderen Namen ist meine Meinung keine so ganz klare ... Von daher ist die Formulierung am anderen Ende für mich interessant ...

      Vielleicht ahne ich das Richtige ...

      :D ;) :) und so weiter ...

      :hello Wolfgang
    • Andréjo schrieb:

      Magst Du das ein wenig ausführen? [...] Bezüglich der anderen Namen ist meine Meinung keine so ganz klare ...
      Auch bei mir ist das "nicht ganz so klar" - schwer greifbar. Grundlegend treibt mich die Frage um, ob es bei den Genannten um Musik im Vordergrund geht. Oder auch: was der Kern hinter der Polarisierung ist. Liszt: einerseits kritisch beäugt + "das in Ohnmacht fall" Phänomen, Greilsammer und auch Igor Levit, da kommt für mich Zeitgeist mit hinein, ein Stück "Showbiz" vielleicht, politische Statements und Currentzis - wurde häufiger im Forum geschrieben - polarisiert auf etwas andere Art extrem - und da stehe ich immer noch auf leicht wackeligem Boden.

      Von daher bitte auch nur als "lose Gedanken" sehen - ich habe da a) keine wirkliche Expertise und b) "das wackelt" halt ;) und ist auch mehr betrachtend, beschreibend, als wertend gemeint.

      Für eine tiefere Diskussion, könnte man vielleicht mit einem eigenen Faden schauen - aber mir würde noch kein passender Betreff einfallen.

      :hello



      Antonin Dvořák -String Quartets Vol. 2
      Vogler Quartett
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      >> Avatar: "Fleurs sur fond bleu" von Séraphine Louis (1864 - 1942)<<
    • Bei mir sind das recht ähnliche Überlegungen, tapeesa. Igor Levits Podcast zu den Beethoven-Sonaten verfolge ich ziemlich oft. Da stehen interessante, durchaus pointierte Gedanken neben einer Art der Selbstdarstellung, die zwischen Selbstironie und Jugendlichkeitswahn schwankt. Er engagiert sich auch gerne gesellschaftlich, was ja nicht falsch sein muss. Als Pianist wird er mir bislang ein wenig hochgejubelt, denn die Konkurrenz ist riesig. Alles in allem, ist er mir aber nicht unsympathisch.

      Currentzis kenne ich vom Hören noch eher wenig. Wenn man über ihn liest, wird das Unkonventionelle betont. Ich weiß, dass Maurice André ihn etwa deswegen nicht schätzt, weil er den Musikern alles Mögliche an gewollten Kunststückchen abverlangt - und da bin ich durchaus bei dem Kollegen. Das heißt nicht, dass er kaum Bemerkenswertes mit seinen Orchestern bewerkstelligt. Und doch sind die Resultate wohl strittig. das habe ich explizit bei seinen Barockaufnahmen oder bei Strawinsky und Tschaikowsky beobachten können.

      Und da sich hier Patrizia Kopatschinskaja beim Tschaikowsky-Konzert anbietet: Sie ist mir in vieler Hinsicht sehr sympathisch, was ihr Auftreten, ihre Ansichten zur Musik, ihre Offenheit gegenüber der Moderne anbelangt. Und doch stört mich bei Beethoven (op. 61) - im Gegensatz zu dem ohnehin primär virtuosen Tschaikowsky-Konzert - der Hang zu Mätzchen bezüglich Dynamik, Phrasengestaltung und Spieltechnik. Das ging mir anfangs anders: Da habe ich das hehre und für mich recht verbrauchte Werk noch als erfrischend anders präsentiert empfunden.

      Was ich bewundere, ist das gesprochene Deutsch der Moldawierin. Slawischer Akzent, ja,aber souveräne Grammatik und gepflegter Wortschatz. Beachtlich!

      Sie sind alle drei äußerst begabte Kinder unserer Zeit. Sie dürften alle drei durchaus bewusst und gerne polarisieren. Da bin ich mir relativ sicher.

      Liszt - der Hexenmeister. Da bin ich nicht der richtige Ansprechpartner, denn er stand nie auch nur annähernd im Zentrum meines Interesses. Das muss nicht so bleiben, ich kann da sehr spontan sein.

      :hello Wolfgang

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Andréjo ()

    • Hier gab es Weltenbrände.

      Richard Wagner: Götterdämmerung
      (aus dem „Karajan-Ring“, Oktober und Dezember 1969/Januar 1970)

      Brünnhilde – Helga Dernesch
      Siegfried – Helge Brilioth
      Alberich – Zoltan Kelemen
      Hagen – Karl Ridderbusch
      Gutrune – Gundula Janowitz
      Gunther – Thomas Stewart
      Waltraute – Christa Ludwig
      Woglinde – Liselotte Rebmann
      Wellgunde – Edda Moser
      Flosshilde – Anna Reynolds
      Erste Norn – Lili Chookasian
      Zweite Norn – Christa Ludwig
      Dritte Norn – Catarina Ligendza

      Chor der Deutschen Oper Berlin
      Berliner Philharmoniker

      Herbert von Karajan



      Hinreißende Nornenszene, aber bei Waltraute hängt das Stück leider durch. Das eine wie das andere verorte ich beim Dirigenten. Vokale Highlights für mich bei Janowitz und Ludwig, auch bei Brilioth.

      Gruß
      Philidor

      :hello
      Denn alles Fleisch, es ist wie Gras, und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen.
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