Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2020

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    • Marcie schrieb:

      @Sfantu

      Ich empfehle Dir SEHR dieses überaus gelungene Set:
      Das sind aber NICHT die Sinfonien !! Das nur mal erwähnt. Denn nach denen hatte er gefragt.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Marcie schrieb:

      Nein, er hatte nach einem "Werk" und nach"weniger sperrig" gefragt. Und da erscheint mir das empfohlene Set sehr hilfreich.
      Okay. Kann man so sehen, ich war da auf die Sinfonien aus, denn darum ging es erst mal. Wenn es aber "hilfreicher" sein sollte, muss er es entscheiden. Dann schreibe mal, warum es so sein sollte. Das frage ich jetzt nicht um Dich zu ärgern, doch Du musst ja einen Grund dafür haben. Immerhin empfiehlst Du gleich eine Box mit 6 (!!) CDs drin. Okay, der Preis ist dafür echt in Ordnung, aber die Einzel-CD würde doch auch erst mal reichen.

      Mein Hinweis wäre, auf Youtube reinzuhören, denn die von Marcie empfohlene Einspielung kann man zu zumindest die einzelnen Sätze anhören. Einfach Holmboe Koivula eingeben, dann erscheinen schon die passenden Links dazu.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Sfantu schrieb:

      Stimmt,
      Philidor hatte wohl in erster Linie die Sinfonien erwähnt. Ich bin aber auch für Hinweise auf Werke aus anderen Gattungen dankbar - schon okay.
      Na, dann passt es ja wieder. Um so besser. Ich habe die Sinfonien und die Konzerte noch, das reicht mir. So oft komme ich nicht dazu die Sachen zu hören. Im Grunde könnte ich sie abgeben, was nichts mit der Qualität, sondern der Seltenheit zusammenhängt, wann ich darauf Lust habe sie mir anzuhören.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Jean-Baptiste Lully/Philippe Quinault: Atys

      Atys - Guy de Mey
      Cybèle - Guillemette Laurens
      Sangaride - Agnès Mellon
      Célénus - Jean-François Gardeil
      Idas - Jacques Bona
      Sangar/Pobector - Bernard Deletré
      Trio - Isabelle Desrochers, Jean-Paul Fouchécourt, Véronique Gens
      Morphée - Jean-Paul Fouchécourt
      Phantase - Michel Laplénie
      Le Sommeil - Gilles Ragon
      Melisse - Noémi Rime
      Doris - Françoise Semellaz

      Les Arts Florissants, William Christie

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Maurice André schrieb:

      Marcie schrieb:

      Nein, er hatte nach einem "Werk" und nach"weniger sperrig" gefragt. Und da erscheint mir das empfohlene Set sehr hilfreich.
      Dann schreibe mal, warum es so sein sollte. Das frage ich jetzt nicht um Dich zu ärgern, doch Du musst ja einen Grund dafür haben. Immerhin empfiehlst Du gleich eine Box mit 6 (!!) CDs drin. Okay, der Preis ist dafür echt in Ordnung, aber die Einzel-CD würde doch auch erst mal reichen.
      Ganz einfach: da Holmboe, nach meinem Dafürhalten, in diesen "kleinen" Formen weit weniger "sperrig", viel rascher zugänglich ist als in seinen Sinfonien. Und der Tipp mit dem Set deshalb: ich glaube, ich hätte mich SEHR geärgert, wenn ich mir zunächst eine CD gekauft hätte, dann noch eine, um schließlich festzustellen, dass dieses preiswerte, vollständige Set doch die bessere Entscheidung gewesen wäre.
      Ich hatte bei diesem Komponisten, welchen ich noch garnicht kannte, den Einstieg mit eben diesen Kammerkonzerten gemacht und mich dann auch interessiert den Sinfonien zugewandt. Gute Bereicherung.
    • Marcie schrieb:

      Maurice André schrieb:

      Marcie schrieb:

      Nein, er hatte nach einem "Werk" und nach"weniger sperrig" gefragt. Und da erscheint mir das empfohlene Set sehr hilfreich.
      Dann schreibe mal, warum es so sein sollte. Das frage ich jetzt nicht um Dich zu ärgern, doch Du musst ja einen Grund dafür haben. Immerhin empfiehlst Du gleich eine Box mit 6 (!!) CDs drin. Okay, der Preis ist dafür echt in Ordnung, aber die Einzel-CD würde doch auch erst mal reichen.
      Ganz einfach: da Holmboe, nach meinem Dafürhalten, in diesen "kleinen" Formen weit weniger "sperrig", viel rascher zugänglich ist als in seinen Sinfonien. Und der Tipp mit dem Set deshalb: ich glaube, ich hätte mich SEHR geärgert, wenn ich mir zunächst eine CD gekauft hätte, dann noch eine, um schließlich festzustellen, dass dieses preiswerte, vollständige Set doch die bessere Entscheidung gewesen wäre.Ich hatte bei diesem Komponisten, welchen ich noch garnicht kannte, den Einstieg mit eben diesen Kammerkonzerten gemacht und mich dann auch interessiert den Sinfonien zugewandt. Gute Bereicherung.
      Ich schrieb vor 5 Jahren zu Holmboe: Seine historische Stellung verspricht viel: Sibelius, Bartók, Nielsen, Strawinski und Schostakowitsch haben seine Arbeit beeinflusst und Norgard hat wiederum bei ihm gelernt. Allerdings hat sich das Interesse bei mir schnell abgenutzt. Es gibt halt in dem riesigen Oeuvre zu viel nur "Gutes", das einfach keinen Wiederhören-müssen Effekt bei mir auslöst und es fehlt ein Wegweiser, um die Rosinen zu finden. Bei mir letztlich im Hörrepertoire geblieben sind das Kammerkonzert Nr. 8 (Sinfonia Concertante) und die Kammersinfonie Nr. 1.
      Das heisst, ich kann mich der Empfehlung anschliessen.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Cetay schrieb:

      Das heisst, ich kann mich der Empfehlung anschliessen.
      Danke Marcie, danke Cetay!

      Gerade sehe ich, dass der Strom-Dienstleister meines Vertrauens das nicht ganz kleine Set (6 CDs ... oha ...) digital anzuliefern bereit ist.

      Das Wochenende ist gerettet ... keine Ahnung, warum die Leute auf Opernplätzen herumrennen und Party machen wollen ...

      Gruß
      Philidor

      :hello
      Denn alles Fleisch, es ist wie Gras, und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen.
    • Auch von mir besten Dank für die Empfehlung des Sechserpacks mit Kleiner-Sinfonischem von Holmboe. Ich werde ihn mir bestellen, die Sinfonien haben mich überzeugt und lohnen auch ein zweites (bzw. in meinem Fall teilweise drittes) Hören.

      Holmboes Sinfonien gelingt meines Erachtens der Spagat zwischen musikalischer Spannung bei struktureller Stringenz, gemäßigter Modernität und einer gewissen Beeinflussung durch die regionale, also folkloristische Farbe. Die Sinfonien unterscheiden sich stärker voneinander als - nur zum Beispiel - die von Bruckner und ich tue mich noch etwas schwer mit dem Nachvollzug eines Personalstils. Aber das bedeutet auch Anreiz zum Wiederhören und Neuentdecken im Detail.

      Da, etwa seitens Philidor, gerne Holmboe neben dem Skandinavien-Landsmann und ungefährem Altersgenossen (s. EDIT) Nörgard hier zur Sprache kommt: Mir scheint persönlich, dass man die beiden Komponisten nicht vergleichen kann - bitte nicht als unterschwellige Kritik an Philidor verstehen, der dies auch nicht tut - es geht nur darum, dass die beiden Namen immer wieder in der Nähe voneinander auftauchen und ich sie eben auch beide mag.

      Nörgard ist spannender, moderner, bei Weitem experimenteller, auch farbiger im Klanglichen. Er ist weniger zugänglich als Holmboe, aber man kann sich bestens an ihn gewöhnen und stets Neues entdecken, wohl auch mehr als bei Holmboe. Nur wer wagt, gewinnt.

      :hello Wolfgang

      EDIT: Holmboe hat von 1909 bis 1996 gelebt. Nörgard wurde 1932 geboren. Das entspricht quasi auch dem Stilunterschied. Von Altersgenossen sollte man wohl nicht mehr sprechen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andréjo ()

    • Andréjo schrieb:

      Er ist weniger zugänglich als Holmboe, aber man kann sich bestens an ihn gewöhnen und stets Neues entdecken, wohl auch mehr als bei Holmboe.
      Die erste und dritte würde ich ohne Einschränkung empfehlen.

      Hier Jahreszeitliches:

      Anton von Webern: Im Sommerwind

      Cleveland Orchestra
      Christoph von Dohnányi



      Gruß
      Philidor

      :hello
      Denn alles Fleisch, es ist wie Gras, und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen.
    • Neu

      Jetzt kam die hier freundlicherweise beworbene Box an die Reihe.

      Vagn Holmboe

      Kammerkonzert Nr. 1 für Klavier, Streicher und Pauken op. 17
      Kammerkonzert Nr. 2 für Flöte, Violine, Streicher und Schlagwerk op. 20
      Kammerkonzert Nr. 3 für Klarinette und Kammerorchester op. 21

      Anne Øland, Klavier
      Eva Østergaard, Flöte
      Mikkel Futtrup, Violine
      Niels Thomsen, Klarinette

      Danish National Chamber Orchestra
      Hannu Koivula



      Gruß
      Philidor

      :hello
      Denn alles Fleisch, es ist wie Gras, und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen.
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