Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2020

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    • Nachtrag: Gerade noch in den Tiefen des Forums entdeckt, von 2013:

      AcomA schrieb:

      Wilhelm Kempff verfuegte bei weitem nicht ueber die technische Brillianz und Virtuositaet eines Artur Rubinstein ( hatte uebrigens mit Barth den selben Lehrer) oder Claudio Arrau. Kempff war in erster Linie Musiker. Er hatte einen leicht bruechigen Ton und schnoerkellosen Zugang. Seine Aussagen empfinde ich als sehr ehrlich und lebenserfahren.
      Mit der Beschreibung kann ich viel anfangen. "Brüchig" - da würde ich meinen Zugang sehen. Das, was mich innehalten lässt.
      "Ich begleite Bruckner, nicht er mich." - Stanislaw Skrowaczewski
    • tapeesa schrieb:

      AcomA schrieb:

      Wilhelm Kempff verfuegte bei weitem nicht ueber die technische Brillianz und Virtuositaet eines Artur Rubinstein ( hatte uebrigens mit Barth den selben Lehrer) oder Claudio Arrau. Kempff war in erster Linie Musiker.
      Technik gegen Musikalität auszuspielen, ist nicht unüblich.

      Als Perahia Unterricht bei Horowitz nahm, sagte er, er wolle kein reiner Virtuose sein - er wolle mehr sein.

      Horowitz entgegnete locker: "Wenn du mehr als ein Virtuose sein willst, musst Du erst einmal ein Virtuose sein".

      Gruß
      Philidor

      :hello
      Was heißt Logorrhoe auf Deutsch? - Sprechdurchfall.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Philidor ()

    • Lieber @Philidor - das sieht nun so aus, als ob ich das von dir Zitierte geschrieben habe - habe ich aber nicht -. Mir wäre wohler, du würdest das Zitat AcomA sichtbar zuordnen ;)

      Ansonsten bin ich ins Grübeln gekommen. Zu den Begrifflichkeiten: "in erster Linie Musiker" - Technik / technische Brillianz - Virtuosität / reiner Virtuose.
      Was AcomA mit "in erster Linie Musiker" verbindet, weiß ich natürlich nicht.
      Ich habe da erstmal kein Ausspielen, keine Wertung drin gelesen - aber mein Fokus war auch bei anderen Textstellen des Zitats.

      Ich nehme es mal mit in den Tag -
      "Ich begleite Bruckner, nicht er mich." - Stanislaw Skrowaczewski


    • Carl Nielsen : Aus der tollen Box die Sinfonien Nr.1 & 4 New York OP , Alan Gilbert

      Das war 2019 ein Schnapper gewesen. 7,23 € NEU plus die bekannten 3 € Versandkosten. Einige User hatten es dann auch probiert, ich glaube, einer hatte Glück noch, dann wurde der Irrtum entdeckt. Manchmal darf man auch Glück haben.

      Technisch ist die Einspielung super geworden. Der Klang alleine ist schon der Hammer. Die Pauken klingen in der Vierten grandios.

      Ich habe mich musikalisch den hier inzwischen 0 Grad angepasst. :D
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Johannes Matthias Sperger : Sinfonien Nr.21,26 & 34 : l'arte del mondo , Werner Ehrhardt

      Eine sehr schöne CD mit drei Sinfonien von Sperger, einem Zeitgenossen von Mozart, Joseph Haydn und Louis Spohr. Allerdings steht Sperger klar noch in der Ära seiner Zeitgenossen. Ein Aufbruch zur Romantik ist meiner Meinung nach nicht zu hören.



      Joseph Haydn : Sinfonien Nr.26, 27 & 42

      Heidelberger Sinfoniker, Thomas Fey

      Einer meiner absoluten Favoriten bei Hadyn ist die Konstellation HS/Th.Fey Er kostet die langsamen Stellen genüsslich aus, ohne zu versüßen, und sonst geht die Post ab. Alles Andere als bieder und das sonst zu oft erlebte Bild des "braven Papa Haydn", den man uns zu oft so verkaufen wollte.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Andréjo schrieb:

      Ich hab grad nachgeschaut: 7,23 + 3,00 € habe ich damals ebenfalls bezahlt, am 8. Februar 2019!

      Was Amazon hat: eine perfekte Buchführung! Bei jpc sind leider nur die letzten beiden Jahre diesbezüglich verfügbar.
      Ich hatte es ja gleich durchgegeben, daher auch der gleiche Preis.

      Ja, da ist Amazon besser mit.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Mal eine Oper mit IT-Bezug.

      Hector Berlioz: Les Troyens

      Énée – Bryan Hymel
      Cassandre – Anna Caterina Antonacci
      Chorèbe – Ashley Holland
      Priam – Robert Lloyd
      Hécube – Pamela Helen Stephen
      Ascagne – Barbara Senator
      Panthée – Ji Hyun Kim
      Polyxène – Jenna Sloan
      Andromaque – Sophia McGregor
      Astyanax –Sebastian Wright
      Fantôme d‘Hector – Jihoon Kim
      Didon – Eva-Maria Westbroek
      Anna – Hanna Hipp
      Narbal – Brindley Sherratt
      Iopas – Ji-Min Park
      Hylas – Ed Lyon

      Royal Opera Chorus

      Orchestra of the Royal Opera House

      Antonio Pappano

      Inszenierung: David McVicar



      Da ich die Oper nur wenig kenne, mag ich nicht viel sagen. Ich fand die Sängerinnen und Sänger überzeugend, Bryan Hymel großartig in der Live-Situation – was für eine Riesenpartie. Ebenso Cassandre und Didon. Die Inszenierung – ja, es sind große Bilder, aber für mein Empfinden nie überladen, weit von der an der Met häufig zu sehenden Ästhetik entfernt. Hat mir sehr gut gefallen. – Dennoch: Bei diesem Werk werde ich noch ein paar Durchgänge brauchen.

      Gruß
      Philidor

      :hello
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    • Neu

      Hier zwei kapitale Kantaten, komponiert zum 26. bzw. 27. Sonntag nach Trinitatis.

      Johann Sebastian Bach

      „Wachet! betet! betet! wachet!“ BWV 70
      „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140

      Brigitte Geller, Michael Chance, Jan Kobow, Dietrich Henschel (BWV 70)
      Susan Hamilton, William Kendall, Peter Harvey (BWV 140)
      The Monteverdi Choir
      English Baroque Soloists
      Sir John Eliot Gardiner



      Die Gardiner-Aufnahmen aus seiner „Pilgrimage“ haben mir insgesamt sehr gut gefallen. Fast durchweg tolle Solisten, der Chor ist ohnehin erste Liga (sicher war er nicht immer gleich besetzt), die Instrumente ebenfalls tadellos. Ob nun alles vor dem Hintergrund des Terminplans des Vorhabens mit letzter geistiger Durchdringung musiziert wurde, sei dahingestellt. Jedenfalls finde ich die Serie gerade vor dem Hintergrund, dass sie unter Live-Bedingungen entstanden ist, hervorragend gelungen. Was für eine Riesenleistung.

      Schade, dass nicht alle Kantaten aufgenommen wurden. Es fehlen bspw. die Ratswechselkantaten BWV 29, 69, 119, 120. Auch die Trauungskantaten BWV 195, 196, 197 sind nicht enthalten.

      Wer eine Gesamtaufnahme sucht, muss anderswo schauen - oder ergänzen.

      Gruß
      Philidor

      :hello
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    • Neu

      Anton Bruckner höre ich auch gerade, (wie eigentlich schon die letzten ca. zwei Wochen, fast täglich mindestens einmal)

      Jetzt die zweite Sinfonie (in der Fassung von 1872, mit dem Scherzo als zweiten Satz)

      mit den Hamburger Philharmonikern unter Simone Young
      Von diesem Orchester (Dirigentin) habe ich kürzlich auch die erste Sinfonie angehört, und da mir Klang und Interpretation gut gefallen haben, höre ich jetzt die Zweite auch einmal von diesem Orchester an

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