Unbekannter Komponist

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    • Unbekannter Komponist

      Liebe Musikfreunde,
      vor längerer Zeit habe ich ein Podcast gehört, in dem es um einen offenbar allgemein unbekannten deutschen Komponisten ging, ein Kapellmeister oder Musiklehrer,,,,
      Gelebt hat er wohl eher im 18. Jahrhundert, ggf. in Sachsen oder Sachsen-Anhalt.
      Er hat lustige Konzerte und Sinfonien geschrieben, z. B. Sinfonie für zwölf Bleistifte und einen Frosch (oder so ähnlich).
      Er hat wohl auch mit seinem Humor in der damaligen Zeit wenig Verständnis gefunden.
      Kennt jemand von Ihnen diesen Musiker?
      Vielen Dank
      LG Susanne
    • Herzlich willkommen, Susa!

      Schwierige Aufgabe!
      Georg Philipp Telemann lebte (hauptsächlich) im 18. Jh., war gebürtiger Anhaltiner & eines seiner Violinkonzerte trägt den Beinamen "Les Rainettes" = die Laubfrösche. Er hatte auf jeden Fall eine humoristische Ader. Was nicht paßt, wäre die fehlende Resonanz / Anerkennung. Denn Telemann war glücklicherweise (& verdientermaßen) schon zu Lebzeiten populär & erfolgreich. Telemann + Bleistift wäre mir aber neu.
      Mal sehen - vielleicht lösen wir das Rätsel noch...
      Viel Spaß hier im Forum!

      LG,
      Sfantu
    • Die Angaben sind ja recht eingegrenzt, aber doch auslegbar. Damals war das "deutschsprachige Gebiet" recht groß gewesen, ich stolpere etwas über das Wort "Kapellmeister", denn DEN gab es eigentlich nur bedingt damals. Es kann also eher ein Hofkomponist gewesen sein, der auch Direktor der Hofoper war. Das dürfte eher zutreffen. Reine Kapellmeister kamen erst viel später auf.

      Eine "Sinfonie für 12 Bleistifte und einen Frosch" kenne ich auch nicht. Ich würde es eher Haydn und dieser Richtung zutrauen, also Dittersdorf vielleicht. Bei Haydn würden wir das wissen. "Frosch" ist auch ein Fachwort in der Musik. Ich komme gerade nicht darauf, WAS es ist, aber den Begriff kenne ich irgendwo her.

      Ich tippe also nicht auf einen Barock-Komponisten, sondern eher in den Bereich Haydn, Dittersdorf, JM Kraus, etc.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Satie schrieb:

      Dieses zum Frosch.
      Ah, genau. Danke sehr. Ich war mir sicher, dass es bei den Streichern was war, aber nicht mehr WAS es war. Die "Schnecke" kenne ich ja, doch bis zum "Frosch" geht das "Bläser-Hirn" halt nicht. :D :wink
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Guenther schrieb:

      Schaut mal bei Capriccio, da sind evtl. die richtigen Hinweise...
      Da dort einige von hier auch vertreten sind, würden das die "Doppel-User" mitkriegen. Weiter ist man DORT übrigens auch nicht. Die haben vielleicht HIER zuvor reingeschaut. Und bei Telemann und Dittersdorf sind wir hier auch schon gelandet. Daher steht es zwischen den Foren gerade 1:1 :D :wink
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Vielleicht kann uns Susanne einige zusätzliche Infos geben, falls sie sich erinnert:

      a) Es war doch Deutschlandfunk Kultur, richtig?
      b) Wann ungefähr war das?
      c) War es wirklich ein Podcast?
      d) Welche Kategorie?

      e) Was wurde denn sonst noch zu dem Musiker/Komponisten gesagt?
      f) Stimmt das denn alles (Sachsen/-Anhalt, 18. Jhdt., deutsch)?

      g) Warum wurde über ihn berichtet? Irgendein Grund/Anlaß?
      --
      "Seine Arbeit ist genial! Nur hie und da... nur hie und da, so schien es mir..." - "Was meinen Eure Majestät?" - "Rosenberg, wie drückt man das aus?" - "Zu viele Noten, Majestät!" - "Exakt! Glänzend formuliert!"
      (Aus "Amadeus")
    • Abendroth schrieb:

      Vielleicht der Leipziger Bachsohn P. D. Q. Bach ? Aber im Werkverzeichnis ist nichts zu finden, das mit den genannten Titeln übereinstimmt, auch nicht annähernd.
      Evtl. handelt es sich hierbei um eines der jüngst wiederentdeckten Werke aus der Lehrzeit bei Ludwig Zahnstocher, der ja immerhin die singende Säge erfunden hat.
      Was ist ein Mensch? Eine arme Kreatur, die man auf die Erde gesetzt hat, damit sie den anderen auf die Nerven geht. - Erik Satie