Der Dirigent Karl Böhm

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    • Der Dirigent Karl Böhm

      Hallo allezusammen :hello!

      Bei diesem Thread soll sich alles um den Dirigenten Karl Böhm drehen!
      Man kann sagen, dass Karl Böhm meine Nr. 1 ist!
      Kein anderer Dirigent nimmt auch nur annähernd soviel Platz in meiner Plattenammlung ein, wie der Herr Böhm! Ob es nun Mozarts Symphonien sind, seine Opern, ob es der Rosenkavallier, der Tristan, Bruckners 8, oder letztendlich die Beethoven-Symphonien sind. Alles scheint irgentwie ein Meisterwerk geworden zu sein. Ich mag zwar nicht alles, was Böhm im Laufe seines Lebens auf die Beine gestellt hat,z.B seine Interpretation der Neunten von Dvorak, aber den größten Teil halte ich für sehr gelungen! An Ihm liebe ich so sehr seine eher langsamen und oft "schwerfällig, behagliche" Tempi, wie bei den Symphonien Mozarts! Dadurch werden bei seinen Aufnahmen keine Noten verschluckt.



      Über den Menschen Böhm weiß ich jedoch nicht viel! Nicht einmal eine Biographie kann man von Ihm kaufen! Ein eher ruhiger und Bodenständiger Mensch, welcher sich selbst am Pult nicht zum "Hampelmann" gemacht hat! Ruhig und solide, ohne große "sportliche Gefühlsausbrüche", (mit Hinblick auf Bernstein, welchen ich aber auch sehr schätze)! Wegen seiner eher zurrückhaltenden Art schätze ich diesen Dirigenten sehr und natürlich wegen seine Liebe zu Mozart und Schubert!

      Bekannt war er doch für seine Große Liebe zu Mozart, welcher auch ich verfallen bin! Egal wie groß und Meisterhaft z.B Beethovens Symphonien sind, oder auch die von Mahler, so sehr ich diese auch liebe, es zieht mich letztendlich immer wieder zu der Musik Mozarts. Diese Musik ist für mich geschrieben :engel!

      Weiter war Böhm für seine Werke von Schubert, Wagner und Strauss bekannt! In erster Linie war auch das der Grund, warum ich angefangen habe all diese Aufnahmen unter der Leitung Böhms zu kaufen. Ich muss auch sagen, dass ich bei den Opern keine Vergleichsaufnahmen habe, außer die eine oder andere unter Solti, Fricsay!

      Mich würde interessieren, was Karl Böhm in eurer Musik für einen Platz einnimmt und welchen Platz in eurer Sammlung und nicht zuletzt, wie Ihr zu diesem Mann steht!

      Lasst einfach alles raus! Mich interessierts!

      Mit freundlichem Gruß,
      daniel :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Der Dirigent Karl Böhm

      Hallo allezusammen :hello!

      Bei diesem Thread soll sich alles um den Dirigenten Karl Böhm drehen!
      Man kann sagen, dass Karl Böhm meine Nr. 1 ist!
      Kein anderer Dirigent nimmt auch nur annähernd soviel Platz in meiner Plattenammlung ein, wie der Herr Böhm! Ob es nun Mozarts Symphonien sind, seine Opern, ob es der Rosenkavallier, der Tristan, Bruckners 8, oder letztendlich die Beethoven-Symphonien sind. Alles scheint irgentwie ein Meisterwerk geworden zu sein. Ich mag zwar nicht alles, was Böhm im Laufe seines Lebens auf die Beine gestellt hat,z.B seine Interpretation der Neunten von Dvorak, aber den größten Teil halte ich für sehr gelungen! An Ihm liebe ich so sehr seine eher langsamen und oft "schwerfällig, behagliche" Tempi, wie bei den Symphonien Mozarts! Dadurch werden bei seinen Aufnahmen keine Noten verschluckt.



      Über den Menschen Böhm weiß ich jedoch nicht viel! Nicht einmal eine Biographie kann man von Ihm kaufen! Ein eher ruhiger und Bodenständiger Mensch, welcher sich selbst am Pult nicht zum "Hampelmann" gemacht hat! Ruhig und solide, ohne große "sportliche Gefühlsausbrüche", (mit Hinblick auf Bernstein, welchen ich aber auch sehr schätze)! Wegen seiner eher zurrückhaltenden Art schätze ich diesen Dirigenten sehr und natürlich wegen seine Liebe zu Mozart und Schubert!

      Bekannt war er doch für seine Große Liebe zu Mozart, welcher auch ich verfallen bin! Egal wie groß und Meisterhaft z.B Beethovens Symphonien sind, oder auch die von Mahler, so sehr ich diese auch liebe, es zieht mich letztendlich immer wieder zu der Musik Mozarts. Diese Musik ist für mich geschrieben :engel!

      Weiter war Böhm für seine Werke von Schubert, Wagner und Strauss bekannt! In erster Linie war auch das der Grund, warum ich angefangen habe all diese Aufnahmen unter der Leitung Böhms zu kaufen. Ich muss auch sagen, dass ich bei den Opern keine Vergleichsaufnahmen habe, außer die eine oder andere unter Solti, Fricsay!

      Mich würde interessieren, was Karl Böhm in eurer Musik für einen Platz einnimmt und welchen Platz in eurer Sammlung und nicht zuletzt, wie Ihr zu diesem Mann steht!

      Lasst einfach alles raus! Mich interessierts!

      Mit freundlichem Gruß,
      daniel :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • RE: Der Dirigent Karl Böhm

      Lieber Daniel ,

      über den Menschen Karl Böhm erfährst Du am meisten in dem Archiv der "frankfurter Allgemeinen Zeitung" . Wenn Du dort die willkürlich gesetzten Positivkommentare weglässt , dann steht derb wahre Böhm vor Dir .

      Die ändert nichts an seien#m wirklich grossartigen Tristan ( 1966 ) und seinen Strauss-Opern sowie seinem "Ring" .

      Viele mögenen sein Beethovensche "Pastorele"-Symphonie besonders .

      Mir ist er sonst vor allem als Dirrigent von Klavierkonzerten völlig fremd geblieben .

      Viel Freude mit seinen Aufnahmen !

      Frank
    • RE: Der Dirigent Karl Böhm

      Lieber Daniel ,

      über den Menschen Karl Böhm erfährst Du am meisten in dem Archiv der "frankfurter Allgemeinen Zeitung" . Wenn Du dort die willkürlich gesetzten Positivkommentare weglässt , dann steht derb wahre Böhm vor Dir .

      Die ändert nichts an seien#m wirklich grossartigen Tristan ( 1966 ) und seinen Strauss-Opern sowie seinem "Ring" .

      Viele mögenen sein Beethovensche "Pastorele"-Symphonie besonders .

      Mir ist er sonst vor allem als Dirrigent von Klavierkonzerten völlig fremd geblieben .

      Viel Freude mit seinen Aufnahmen !

      Frank
    • RE: Der Dirigent Karl Böhm

      Hallo Daniel,

      bei Böhm bin ich völlig anderer Meinung als Du.

      Er war zwar ein genauer und penibler Probierer, der die Musiker bis zur Weißglut bringen konnte, die Resultate jedoch waren oft nur durchschnittlich, oft gleichgültig, mit wenig Gespür für die Besonderheiten des gerade aufgeführten Stückes. Fast alles was er einspielte, wurde damals von der einschlägigen Presse (blind) hochgejubelt. Heute hat sich vieles relativiert. Seine Mozart-Sinfonien, na ja, da bleiben nur ganz wenige übrig, die Bestand haben. Bitte vergleiche nur mal den Beginn des 1. und des letzten Satzes der g-moll Sinfonie KV 550 mit Fricsay und Böhm, sowohl BPh als auch WPh, da liegen Welten dazwischen! :ISein Beethoven? Die älteren Berliner Aufnahmen übertreffen die neueren mit den Wienern, wenn es schon ein östrerreichischer Dirigent sein soll, dann greife man zur alten Krips-Aufnahme mit dem LSO!:I Brahms? Auch hier sind die Berliner Aufnahmen besser als die trägen mit den Wiener Philharmonikern.:I
      Gut: Schubert 8. und 9.Sinfonie BPh, Haydn: Sinfonien Nr.88-92, Tondichtungen von Strauss.

      Als Operndirigent hat er mich wesentlich mehr überzeugt, Tristan - unschlagbar, Ring - sehr gut.
      Von seinen vielen Mozart-Opern gefallen mir am besten Cosi fan tutte, sowohl die Wiener als auch die Londoner Aufnahme, die Zauberflöte mit Einschränkungen. Seine Strauss-Opern sind auch durchweg gut, keine erreicht jedoch einen Spitzenplatz.
      :I
      Gruß Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Amadé ()

    • RE: Der Dirigent Karl Böhm

      Hallo Daniel,

      bei Böhm bin ich völlig anderer Meinung als Du.

      Er war zwar ein genauer und penibler Probierer, der die Musiker bis zur Weißglut bringen konnte, die Resultate jedoch waren oft nur durchschnittlich, oft gleichgültig, mit wenig Gespür für die Besonderheiten des gerade aufgeführten Stückes. Fast alles was er einspielte, wurde damals von der einschlägigen Presse (blind) hochgejubelt. Heute hat sich vieles relativiert. Seine Mozart-Sinfonien, na ja, da bleiben nur ganz wenige übrig, die Bestand haben. Bitte vergleiche nur mal den Beginn des 1. und des letzten Satzes der g-moll Sinfonie KV 550 mit Fricsay und Böhm, sowohl BPh als auch WPh, da liegen Welten dazwischen! :ISein Beethoven? Die älteren Berliner Aufnahmen übertreffen die neueren mit den Wienern, wenn es schon ein östrerreichischer Dirigent sein soll, dann greife man zur alten Krips-Aufnahme mit dem LSO!:I Brahms? Auch hier sind die Berliner Aufnahmen besser als die trägen mit den Wiener Philharmonikern.:I
      Gut: Schubert 8. und 9.Sinfonie BPh, Haydn: Sinfonien Nr.88-92, Tondichtungen von Strauss.

      Als Operndirigent hat er mich wesentlich mehr überzeugt, Tristan - unschlagbar, Ring - sehr gut.
      Von seinen vielen Mozart-Opern gefallen mir am besten Cosi fan tutte, sowohl die Wiener als auch die Londoner Aufnahme, die Zauberflöte mit Einschränkungen. Seine Strauss-Opern sind auch durchweg gut, keine erreicht jedoch einen Spitzenplatz.
      :I
      Gruß Bernd

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    • Hallo Bernd "Amade" :hello!

      Ich finde es gut, dass du dich zu diesem Thread geäußert hast!

      KV 550, 1 Satz, liebe ich besonders, weil er eine Ecke langsamer und tacktvoller dirigiert wurde! Ein deutliche Spur "traurigkeit" zieht sich dadurch, dass es langsam gespielt wird, durch den ganzen ersten Satz. Ich weiß aus Erfahrung, dass nicht jeder, die langsame und behagliche Art von Mozart unter Böhm schätzt, aber genau diese recht eigenwillige Art liegt mir! Ich mag keinen schnellen und überhasteten Mozart, wie ihn die meisten spielen! Von Fricsay habe ich die 39,40, 41 und 29 Symphonie unter den Wiener Symphonikern. Mir gefallen auch diese Aufnahmen.

      Ebenfalls ein Vergleich:
      39 Symphonie, Satz 1 und 2! Vergleiche diese Sätze unter Böhm (1966, aus der GA, Berliner Philarmoniker) mit anderen Aufnahmen. Immer wieder jagt mir ein Schauer über den Rücken :engel, wenn ich den 2.Satz unter Böhm höre und dass passiert mir bei keiner anderen Aufnahme!


      Jedoch muss ich auch sagen, dass ich nicht sehr sehr viele Aufnahmen kenne, vielleicht 7 - 9. Aber ich kenne den Vergleich zu Fricsay.
      Bei dir ziehe ich da natürlich ein schweres los, da du wohl sämtliche Aufnahmen kennst und dich mit jeder beschäftigst!
      So lange zu suchen, bis ich in jeder Hinsicht die Spitzenaufnahmen gefunden habe, kann ich mir nicht leisten und die Lust hätte ich auch nicht drauf! Ein paar Aufnahmen von jedem und daraus das Beste rausgesucht macht mich auch zu einem glücklicklichen Menschen.Wie du siehst ist es oft Geschmackssache und die ist bei jedem ein wenig anders. Und das ist ja auch gut, wo kämen wir den hin, wenn wir alle nur dasselbe hören würden.


      "Übrigens habe ich das Gefühl, dass du sehr traurig bist!"
      4x :I :I :I :I kam dieses Smiley in deinem Bericht vor,
      "das musst du nicht" :wink
      Das Leben ist schön! :rofl


      Mit freundlichem Gruß
      daniel :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Hallo Bernd "Amade" :hello!

      Ich finde es gut, dass du dich zu diesem Thread geäußert hast!

      KV 550, 1 Satz, liebe ich besonders, weil er eine Ecke langsamer und tacktvoller dirigiert wurde! Ein deutliche Spur "traurigkeit" zieht sich dadurch, dass es langsam gespielt wird, durch den ganzen ersten Satz. Ich weiß aus Erfahrung, dass nicht jeder, die langsame und behagliche Art von Mozart unter Böhm schätzt, aber genau diese recht eigenwillige Art liegt mir! Ich mag keinen schnellen und überhasteten Mozart, wie ihn die meisten spielen! Von Fricsay habe ich die 39,40, 41 und 29 Symphonie unter den Wiener Symphonikern. Mir gefallen auch diese Aufnahmen.

      Ebenfalls ein Vergleich:
      39 Symphonie, Satz 1 und 2! Vergleiche diese Sätze unter Böhm (1966, aus der GA, Berliner Philarmoniker) mit anderen Aufnahmen. Immer wieder jagt mir ein Schauer über den Rücken :engel, wenn ich den 2.Satz unter Böhm höre und dass passiert mir bei keiner anderen Aufnahme!


      Jedoch muss ich auch sagen, dass ich nicht sehr sehr viele Aufnahmen kenne, vielleicht 7 - 9. Aber ich kenne den Vergleich zu Fricsay.
      Bei dir ziehe ich da natürlich ein schweres los, da du wohl sämtliche Aufnahmen kennst und dich mit jeder beschäftigst!
      So lange zu suchen, bis ich in jeder Hinsicht die Spitzenaufnahmen gefunden habe, kann ich mir nicht leisten und die Lust hätte ich auch nicht drauf! Ein paar Aufnahmen von jedem und daraus das Beste rausgesucht macht mich auch zu einem glücklicklichen Menschen.Wie du siehst ist es oft Geschmackssache und die ist bei jedem ein wenig anders. Und das ist ja auch gut, wo kämen wir den hin, wenn wir alle nur dasselbe hören würden.


      "Übrigens habe ich das Gefühl, dass du sehr traurig bist!"
      4x :I :I :I :I kam dieses Smiley in deinem Bericht vor,
      "das musst du nicht" :wink
      Das Leben ist schön! :rofl


      Mit freundlichem Gruß
      daniel :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Hallo Daniel,
      :hello
      danke für Deine prompte Antwort. Bitte höre noch einmal den Anfang von KV 550, bei Fricsay spielen da neben dem Thema noch Bratschen, bei Böhm hört man nur Hintergrund.

      Übrigens bin ich keineswegs traurig, mir ist es jedoch wichtig Menschen bei Musikaufnahmen die Ohren zu öffnen, um Ihnen bessere LPs oder CDs nahezubringen. Die Musikschreiber=Meinungsbildner haben oft keine Ahnung, was es alles so gab/gibt und geben verzerrte Statements ab.

      Nichts für Ungut, ich fahre erst mal in Urlaub.

      Gruß Bernd
      :beer
    • Hallo Daniel,
      :hello
      danke für Deine prompte Antwort. Bitte höre noch einmal den Anfang von KV 550, bei Fricsay spielen da neben dem Thema noch Bratschen, bei Böhm hört man nur Hintergrund.

      Übrigens bin ich keineswegs traurig, mir ist es jedoch wichtig Menschen bei Musikaufnahmen die Ohren zu öffnen, um Ihnen bessere LPs oder CDs nahezubringen. Die Musikschreiber=Meinungsbildner haben oft keine Ahnung, was es alles so gab/gibt und geben verzerrte Statements ab.

      Nichts für Ungut, ich fahre erst mal in Urlaub.

      Gruß Bernd
      :beer
    • Hallo Amade!

      Danke für dein Bemühen, mir bessere Musik, "interpretationen" nahezubringen! :wink
      Ich werde es mir noch einmal gründlich und in Ruhe anhören!

      Ich wünsche dir einen schönen Urlaub!

      Mit freundlichem Gruß
      Daniel :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Hallo Amade!

      Danke für dein Bemühen, mir bessere Musik, "interpretationen" nahezubringen! :wink
      Ich werde es mir noch einmal gründlich und in Ruhe anhören!

      Ich wünsche dir einen schönen Urlaub!

      Mit freundlichem Gruß
      Daniel :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Böhm vs. Fricsay, Symphonie 40, Satz 1, Mozart

      Hallo Bernd!

      Meine Analyse: Ich habe mir den Eingangssatz der 40 Symphonie, KV 550 noch mehrere Male unter Böhm und unter Fricsay angehört und bin zu folgendem Schluss gekommen

      Böhm, Berliner Philharmoniker,1962
      Fricsay, Wiener Symphoniker, keine Angaben, wohl auch Anfang der sechziger

      Fricsay geht noch mehr als Böhm in die Details, spielt alles sogar noch langsamer und betonter aus als Böhm, verbindet jedoch nicht die hoch detailliert ausgespielten Stellen! Es kommt einfach nicht zu einer Art „Spiel-Fluss“ , sondern es hört sich eher wie eine Dokumentation an, wo zwar alles recht betont ist, aber die mitreißende Musik nicht entsteht, da wie schon gesagt, die musikalische, mitreißende Verbindung (damit meine ich den Rytmisch mitreißenden Übergang, welche die Detaillierten Stellen verbindet und es dadurch zu einer Rytmisch, fröhlichen und Mitreißenden Musik kommt) zwischen den Hochdetaillierten stellen einfach nicht besteht!

      Böhm: langsam, zwar nicht ganz so hart analysiert und detailreich ausgespielt, aber dafür schafft er es zwischen den Detailreichen Stellen ein tanzend,-rytmisch- dramatischen Spielfluss zu entwickeln, welcher über den ganzen ersten Satz reicht und einen mitreißt :engel
      Zudem ist der Klang im Gegensatz zu Fricsay, dumpfer und bassreicher, nicht so schrill und aufdringlich wie bei Fricsay’s Aufnahme. Bei Fricsay’s Aufnahme tun einem dabei die Ohren weh!

      Letztendlich ist Fricsay Aufnahme noch länger als die von Böhm! Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Böhm die Wiederholungen am Ende weglässt!

      Nach meinem Geschmack, hat Karl Böhm hier klar die Nase vorn, er schafft es einen mitreißenden ersten Satz zu interpretieren! Bei Fricsay fehlt mir eindeutig der Spielfluss!

      Wie verschieden die Geschmäcker doch sind :wink

      Mit freundlichem Gruß
      Daniel :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Böhm vs. Fricsay, Symphonie 40, Satz 1, Mozart

      Hallo Bernd!

      Meine Analyse: Ich habe mir den Eingangssatz der 40 Symphonie, KV 550 noch mehrere Male unter Böhm und unter Fricsay angehört und bin zu folgendem Schluss gekommen

      Böhm, Berliner Philharmoniker,1962
      Fricsay, Wiener Symphoniker, keine Angaben, wohl auch Anfang der sechziger

      Fricsay geht noch mehr als Böhm in die Details, spielt alles sogar noch langsamer und betonter aus als Böhm, verbindet jedoch nicht die hoch detailliert ausgespielten Stellen! Es kommt einfach nicht zu einer Art „Spiel-Fluss“ , sondern es hört sich eher wie eine Dokumentation an, wo zwar alles recht betont ist, aber die mitreißende Musik nicht entsteht, da wie schon gesagt, die musikalische, mitreißende Verbindung (damit meine ich den Rytmisch mitreißenden Übergang, welche die Detaillierten Stellen verbindet und es dadurch zu einer Rytmisch, fröhlichen und Mitreißenden Musik kommt) zwischen den Hochdetaillierten stellen einfach nicht besteht!

      Böhm: langsam, zwar nicht ganz so hart analysiert und detailreich ausgespielt, aber dafür schafft er es zwischen den Detailreichen Stellen ein tanzend,-rytmisch- dramatischen Spielfluss zu entwickeln, welcher über den ganzen ersten Satz reicht und einen mitreißt :engel
      Zudem ist der Klang im Gegensatz zu Fricsay, dumpfer und bassreicher, nicht so schrill und aufdringlich wie bei Fricsay’s Aufnahme. Bei Fricsay’s Aufnahme tun einem dabei die Ohren weh!

      Letztendlich ist Fricsay Aufnahme noch länger als die von Böhm! Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Böhm die Wiederholungen am Ende weglässt!

      Nach meinem Geschmack, hat Karl Böhm hier klar die Nase vorn, er schafft es einen mitreißenden ersten Satz zu interpretieren! Bei Fricsay fehlt mir eindeutig der Spielfluss!

      Wie verschieden die Geschmäcker doch sind :wink

      Mit freundlichem Gruß
      Daniel :beer
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Der Dirigent Dr.Karl Böhm



      Hallo Daniel

      Der weltberühmte Dirigent und Vater von Karl-Heinz Böhm (bekannt aus den "Sissi"-Filmen und Gründer der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen") erblickte 1894 in der steirischen Landeshauptstadt Graz, wo er auch aufwuchs, das Licht der Welt. Sein Interesse für Musik zeigte sich schon in seiner Jugend, dennoch beschloss der Sohn eines Juristen vorerst, Rechtswissenschaften zu studieren. Noch vor seiner Promotion begann er nebenbei mit einer Musikausbildung, zuerst am Grazer Konservatorium, dann am Wiener, wo Eusebius Mandyczewski, ein Freund Johannes Brahms', sein Lehrer war.

      Erste Engagements

      Dr. jur. Karl Böhm hatte sein Debut als Dirigent schließlich im Alter von 27 Jahren in seiner Heimatstadt, wo er bereits vier Jahre zuvor am Opernhaus als Repetitor eingestellt und schließlich Kapellmeister wurde. 1921 zog es ihn in Richtung München, wo Bruno Walter ihn mit einem Engagement an der dortigen Oper erwartet

      Tiefe Freundschaft

      Sechs Jahre später wurde er Generalmusikdirektor in Darmstadt und 1931 in Hamburg. 1933 dirigierte der Grazer erstmals in der Wiener Staatsoper (Wagners "Tristan und Isolde"). Im selben Jahr wurde er zum Direktor der Dresdner Staatsoper berufen. Dort traf Böhm auf Richard Strauss, dessen Opern "Die schweigsame Frau" und "Daphne" er uraufführte. Doch nicht nur professionell kam es zu einer langjährigen Zusammenarbeit der beiden Musiker, auch privat entwickelte sich eine Freundschaft.

      Große Erfolge

      Nachdem Böhm 1942 Dresden verlassen hatte, ging er zurück nach Wien, wo er zwischen 1943 und 1945 sowie zwischen 1954 und 1956 die Staatsoper leitete. 1957 stand er dann erstmals dem Orchester der Metropoliten Opera in New York vor. Dazwischen arbeitete er immer wieder mit den international renommiertesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern. Ferner dirigierte er häufig Festspiele, wie die in Salzburg oder Bayreuth.

      Bleibende Erinnerung

      Trotz seines fortgeschrittenen Alters wollte Karl Böhm die Musik nie aufgeben und so starb er am 14. August 1981 87-jährig während der Proben zu "Elektra" in Salzburg. Zu den von Karl Böhm am meisten geschätzten Komponisten zählten Zeit seines Lebens Mozart und Wagner. Nicht zu vergessen natürlich Strauss. Seine Hingabe zu Musik, seine Einfühlsamkeit aber auch seine Strenge machten den Grazer zu einem der weltbesten Dirigenten, dessen Schaffen noch lange nicht in Vergessenheit geraten ist.

      Dr. Karl Böhm wurde 1969 Ehrendirigent der Wiener Philharmoniker das bis dato nur an zwei Dirigenten vergeben wurde. Nach Karl Böhm auch an Herbert von Karajan.
      Ich besitze nur die Mozart Symphonie komplett von Karl Böhm, und werde mir die Schubert Symphonien noch zulegen. In den letzten Lebensjahren litt Karl Böhm an einem Augenleiden dieses war auch der Grund das Karl Böhm sich nicht mehr mit Gustav Mahler auseinander setzte. Bei Proben war Karl Böhm des Öfteren sehr ungehalten und konnte auch sehr wütend werden. Das hatte zu folge das so mancher Taktstock zerbrach oder sehr krumm wurde. Bei Fernsehproduktionen sieht man häufig krumme Taktstöcke.

      Gruß Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von karajan ()

    • Der Dirigent Dr.Karl Böhm



      Hallo Daniel

      Der weltberühmte Dirigent und Vater von Karl-Heinz Böhm (bekannt aus den "Sissi"-Filmen und Gründer der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen") erblickte 1894 in der steirischen Landeshauptstadt Graz, wo er auch aufwuchs, das Licht der Welt. Sein Interesse für Musik zeigte sich schon in seiner Jugend, dennoch beschloss der Sohn eines Juristen vorerst, Rechtswissenschaften zu studieren. Noch vor seiner Promotion begann er nebenbei mit einer Musikausbildung, zuerst am Grazer Konservatorium, dann am Wiener, wo Eusebius Mandyczewski, ein Freund Johannes Brahms', sein Lehrer war.

      Erste Engagements

      Dr. jur. Karl Böhm hatte sein Debut als Dirigent schließlich im Alter von 27 Jahren in seiner Heimatstadt, wo er bereits vier Jahre zuvor am Opernhaus als Repetitor eingestellt und schließlich Kapellmeister wurde. 1921 zog es ihn in Richtung München, wo Bruno Walter ihn mit einem Engagement an der dortigen Oper erwartet

      Tiefe Freundschaft

      Sechs Jahre später wurde er Generalmusikdirektor in Darmstadt und 1931 in Hamburg. 1933 dirigierte der Grazer erstmals in der Wiener Staatsoper (Wagners "Tristan und Isolde"). Im selben Jahr wurde er zum Direktor der Dresdner Staatsoper berufen. Dort traf Böhm auf Richard Strauss, dessen Opern "Die schweigsame Frau" und "Daphne" er uraufführte. Doch nicht nur professionell kam es zu einer langjährigen Zusammenarbeit der beiden Musiker, auch privat entwickelte sich eine Freundschaft.

      Große Erfolge

      Nachdem Böhm 1942 Dresden verlassen hatte, ging er zurück nach Wien, wo er zwischen 1943 und 1945 sowie zwischen 1954 und 1956 die Staatsoper leitete. 1957 stand er dann erstmals dem Orchester der Metropoliten Opera in New York vor. Dazwischen arbeitete er immer wieder mit den international renommiertesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern. Ferner dirigierte er häufig Festspiele, wie die in Salzburg oder Bayreuth.

      Bleibende Erinnerung

      Trotz seines fortgeschrittenen Alters wollte Karl Böhm die Musik nie aufgeben und so starb er am 14. August 1981 87-jährig während der Proben zu "Elektra" in Salzburg. Zu den von Karl Böhm am meisten geschätzten Komponisten zählten Zeit seines Lebens Mozart und Wagner. Nicht zu vergessen natürlich Strauss. Seine Hingabe zu Musik, seine Einfühlsamkeit aber auch seine Strenge machten den Grazer zu einem der weltbesten Dirigenten, dessen Schaffen noch lange nicht in Vergessenheit geraten ist.

      Dr. Karl Böhm wurde 1969 Ehrendirigent der Wiener Philharmoniker das bis dato nur an zwei Dirigenten vergeben wurde. Nach Karl Böhm auch an Herbert von Karajan.
      Ich besitze nur die Mozart Symphonie komplett von Karl Böhm, und werde mir die Schubert Symphonien noch zulegen. In den letzten Lebensjahren litt Karl Böhm an einem Augenleiden dieses war auch der Grund das Karl Böhm sich nicht mehr mit Gustav Mahler auseinander setzte. Bei Proben war Karl Böhm des Öfteren sehr ungehalten und konnte auch sehr wütend werden. Das hatte zu folge das so mancher Taktstock zerbrach oder sehr krumm wurde. Bei Fernsehproduktionen sieht man häufig krumme Taktstöcke.

      Gruß Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von karajan ()

    • Hallo Karajan!

      Danke, das du dich hier zu Wort gemeldet hast! Dieser Beitrag vervollständigt die Lebensgeschichte um Karl Böhm!
      Ein Fehler ist jedoch dabei! So weit ich weiß, ist er 1894 geboren worden!

      :thanks

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Hallo Karajan!

      Danke, das du dich hier zu Wort gemeldet hast! Dieser Beitrag vervollständigt die Lebensgeschichte um Karl Böhm!
      Ein Fehler ist jedoch dabei! So weit ich weiß, ist er 1894 geboren worden!

      :thanks

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Original von daniel5993
      Hallo Karajan!

      Danke, das du dich hier zu Wort gemeldet hast! Dieser Beitrag vervollständigt die Lebensgeschichte um Karl Böhm!
      Ein Fehler ist jedoch dabei! So weit ich weiß, ist er 1894 geboren worden!

      :thanks

      Gruß
      Daniel


      Hallo Daniel

      Du hast recht Karl Böhm ist 1894 geboren ich habe es geändert!

      Gruß Andreas
    • Original von daniel5993
      Hallo Karajan!

      Danke, das du dich hier zu Wort gemeldet hast! Dieser Beitrag vervollständigt die Lebensgeschichte um Karl Böhm!
      Ein Fehler ist jedoch dabei! So weit ich weiß, ist er 1894 geboren worden!

      :thanks

      Gruß
      Daniel


      Hallo Daniel

      Du hast recht Karl Böhm ist 1894 geboren ich habe es geändert!

      Gruß Andreas