Achtung - nicht verpassen! (Termine)

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    • Gehört und gesehen !
      War reiner Zufall.
      Werde nun öfters mal in diesem thread reinschauen.. .
      Mittlerweile lande ich, wenn überhaupt, zunehmend bei arte, B3, info / 3sat.
      Habe Seiji noch nie live gehört.
      Sehr lebendige, filigran arbeitende, privat recht sympathisch auftretende Persönlichkeit, die Europa und den Fernen Osten in sich vereinen kann.
      Geht offensichtlich adäquat mit Orchestern und Öffentlichkeit um.
      Kein Show-Man.
      Ein Faszinosum an kultureller Grenzüberschreitung. :)
      CH
    • Gehört und gesehen !
      War reiner Zufall.
      Werde nun öfters mal in diesem thread reinschauen.. .
      Mittlerweile lande ich, wenn überhaupt, zunehmend bei arte, B3, info / 3sat.
      Habe Seiji noch nie live gehört.
      Sehr lebendige, filigran arbeitende, privat recht sympathisch auftretende Persönlichkeit, die Europa und den Fernen Osten in sich vereinen kann.
      Geht offensichtlich adäquat mit Orchestern und Öffentlichkeit um.
      Kein Show-Man.
      Ein Faszinosum an kultureller Grenzüberschreitung. :)
      CH
    • Heute im TV

      Südwest / BW:

      12.05 Uhr - Faszination Musik - J.S.Bach

      3Sat:

      10.15 Uhr - Midori spielt Mozart und Bach

      11.15 Uhr - Stradivari* - Liebe auf den ersten Ton

      Vor einem Haus in dem er wohnte stand ich eins und dem ihm gewidmeten Platz habe ich auch schon überquert. :cool
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Heute im TV

      Südwest / BW:

      12.05 Uhr - Faszination Musik - J.S.Bach

      3Sat:

      10.15 Uhr - Midori spielt Mozart und Bach

      11.15 Uhr - Stradivari* - Liebe auf den ersten Ton

      Vor einem Haus in dem er wohnte stand ich eins und dem ihm gewidmeten Platz habe ich auch schon überquert. :cool
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Montag, 10. April, 20.03 bis 22.00 Uhr, Deutschlandradio Kultur

      J.S. Bach:

      - Ouvertüre Nr. 3 BWV 1068
      - Ich will den Kreuzstab gerne tragen, Kantate, BWV 56

      Felix Mendelssohn-Bartholdy

      Sinfonie Nr. 5 op. 107

      Klaus Mertens, Bass
      Staats- und Domchor zu Berlin
      Deutsches Symphonie Orchester Berlin

      Leitung: Tom Koopman


      Mit Gruß von Carola
    • Montag, 10. April, 20.03 bis 22.00 Uhr, Deutschlandradio Kultur

      J.S. Bach:

      - Ouvertüre Nr. 3 BWV 1068
      - Ich will den Kreuzstab gerne tragen, Kantate, BWV 56

      Felix Mendelssohn-Bartholdy

      Sinfonie Nr. 5 op. 107

      Klaus Mertens, Bass
      Staats- und Domchor zu Berlin
      Deutsches Symphonie Orchester Berlin

      Leitung: Tom Koopman


      Mit Gruß von Carola
    • Dienstag, 11. April, 20.03 bis 22.00 Uhr, Deutschlandradio Kultur

      Biennale Alter Musik 2006

      Heinrich Schütz: Musikalische Exequien op. 7

      Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

      RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin
      Leitung: Daniel Reuss


      Mit Gruß von Carola
    • Dienstag, 11. April, 20.03 bis 22.00 Uhr, Deutschlandradio Kultur

      Biennale Alter Musik 2006

      Heinrich Schütz: Musikalische Exequien op. 7

      Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

      RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin
      Leitung: Daniel Reuss


      Mit Gruß von Carola
    • Bach mit Ballett

      Karfreitag, 14. April 2006, 3sat, 10.15 bis 12.15 Uhr

      Matthäuspassion, Ballett von John Neumeier

      Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden aus dem Jahr 2005

      Von dieser Ballettinszenierung habe ich schon sehr viel gehört, sie aber noch nie gesehen.

      Mit Gruß von Carola
    • Bach mit Ballett

      Karfreitag, 14. April 2006, 3sat, 10.15 bis 12.15 Uhr

      Matthäuspassion, Ballett von John Neumeier

      Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden aus dem Jahr 2005

      Von dieser Ballettinszenierung habe ich schon sehr viel gehört, sie aber noch nie gesehen.

      Mit Gruß von Carola
    • Gould 13.5. arte

      Noch einmal zur Erinnerung:

      Samstag, 13. Mai 2006 um 22:05
      VPS : 22.05
      Wiederholungen :
      15.05.2006 um 15:00


      Glenn Gould: Jenseits der Zeit
      Dokumentarfilm, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
      Regie: Bruno Monsaingeon



      Fast ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod scheint der Pianist Glenn Gould lebendiger als je zuvor. In den 60er Jahren hatte er sich aus dem Konzertbetrieb und öffentlichen Leben zurückgezogen und nur noch für Studioaufnahmen gespielt. Bruno Monsaingeon erweckt ihn mit diesem posthum entstandenen Porträt neu zum Leben: Die Dokumentation beleuchtet die Person, das Werk und die Lebensphilosophie dieses außergewöhnlichen Musikers.



      ARTE F © Alle Rechte vorbehalten



      Glenn Gould bewegte die Gemüter: Für die einen galt er als Scharlatan, für die anderen war er der Inbegriff des "modernen Interpreten". Unbestritten allerdings blieb seine Vielseitigkeit. Bekannt war er als Autor und Regisseur für Radio- und Fernsehsendungen, aber vor allem als Pianist mit unkonventioneller Spieltechnik. Als er sich mit 30 Jahren entschied, nur noch für Studio-, Fernseh- und Filmaufnahmen zu spielen, rebellierte er auch gegen die Tradition des bürgerlichen Konzertbetriebs. Nach seinem frühen Tod in den 80er Jahren begann seine posthume Medienkarriere. Auch heute noch gilt er als eine der ausgefallensten Persönlichkeiten der klassischen Musikwelt. Als Verfasser von vier Büchern und Regisseur mehrerer Filme über Gould kann Bruno Monsaingeon als Gould-Kenner bezeichnet werden. Mit seinem filmischen Porträt wirft er ein neues Licht auf das Leben des Künstlers, bringt die Person mit der Musik und dem lebensphilosophischen Hintergrund zusammen und versucht dabei auch Fragen zu beantworten, die sich aus heutiger Sicht stellen: Zahlreiche musikalische Ausschnitte, Konzerte und Studioaufnahmen, die zwischen 1948 und 1982 gefilmt wurden, untermalen das Programm und bieten die Gelegenheit, Bach, Beethoven, Brahms, Schubert und Weber, aber auch Prokofjew, Chopin und Hindemith zu hören. Außerdem wird ein kurzer Ausschnitt aus einer Komposition von Glenn Gould selbst gezeigt, dargeboten am Klavier von Emile Naoumoff.


      Das kleine Extra

      Glenn Herbert Gould wird 1932 in Toronto, Kananda, geboren und bekommt bereits ab dem dritten Lebensjahr Klavierunterricht von seiner Mutter. Mit zehn Jahren besucht er das Konservatorium seiner Heimatstadt und studiert Klavier, Orgel und Musiktheorie. 1955 gelingt ihm der internationale Durchbruch, als er in New York seine Interpretation der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach vorstellt. Es folgen Jahre weltweiter Konzertreisen, bis Gould 1964 überraschend bekannt gibt, dass er keine Live-Auftritte mehr geben, sondern ausschließlich für Studioaufnahmen spielen wolle. Dies begründet er mit der schlechten Klangqualität bei Konzerten. Allerdings zieht er sich in den folgenden Jahren auch persönlich aus dem öffentlichen Leben zurück. 1982 erscheint die zweite Aufnahme der Goldberg-Variationen, deren beispiellosen Erfolg Gould selbst nicht mehr miterlebt, da er kurz nach seinem 50. Geburtstag an einem Schlaganfall stirbt. Seine Bachinterpretationen sollten seinen Namen auch nach seinem Tode weltweit bekannt machen. In der Musikwelt kontrovers diskutiert, gilt Gould mit seinem niedrigen Klavierschemel und der Eigenart, beim Spielen leise mitzusummen, als unvergesslicher Pianist des 20. Jahrhunderts, der sich dem Barock, der Klassik und der Moderne widmete.

      Die Dokumentation von Bruno Monsaingeon ist aus einer langjährigen Zusammenarbeit und Freundschaft entstanden und wurde mit dem FIPA d'or 2006 in der Kategorie Musik und darstellende Kunst ausgezeichnet.

      Gruß,

      Zelenka